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Witten
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| Bild:Disambig-dark.svg | Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen finden sich unter Witten (Begriffsklärung). |
| Wappen | Karte |
|---|---|
| | Bild:Lage der Stadt Witten in Deutschland.png |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Nordrhein-Westfalen |
| Regierungsbezirk: | Arnsberg |
| Kreis: | Ennepe-Ruhr-Kreis |
| Geografische Lage: | Koordinaten: 51° 26' N, 7° 20' O51° 26' N, 7° 20' O |
| Höhe: | 104 m ü. NN |
| Fläche: | 72,40 km² |
| Einwohner: | 101.165 </br>(31. August 2006)[1] |
| Bevölkerungsdichte: | 1.392 Einwohner je km² |
| Postleitzahlen: | 58401 - 58456 (alt: 5810) |
| Vorwahlen: | 02302 und 02324 (Buchholz) |
| Kfz-Kennzeichen: | EN, alt (bis 1974): WIT |
| Gemeindeschlüssel: | 05 9 54 036 |
| Stadtgliederung: | 8 Stadtteile |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Marktstr. 16 58449 Witten |
| Website: | www.witten.de |
| E-Mail-Adresse: | stadt@witten.de |
| Politik | |
| Bürgermeisterin: | Sonja Leidemann (SPD) |
Die Stadt Witten liegt im südlichen Ruhrgebiet in Nordrhein-Westfalen und ist eine Große kreisangehörige Stadt des Ennepe-Ruhr-Kreises im Regierungsbezirk Arnsberg.
Bis 1974 war Witten eine Kreisfreie Stadt. Im Zuge der Neugliederung 1975 wurde sie in den Ennepe-Ruhr-Kreis eingegliedert, dessen größte Stadt sie heute ist. Gleichzeitig überschritt die Einwohnerzahl die 100.000-Grenze und Witten wurde damit eine Großstadt. Sie ist heute eine der kleinsten Großstädte Deutschlands. In der Landesplanung Nordrhein-Westfalens ist Witten als Mittelzentrum eingestuft.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie
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Witten liegt am Übergang vom unteren Sauerland zum niederbergischen Hügelland im Westen und dem Emscherland im Norden, zwischen Bochum und Hagen, am nördlichen Ausgang des engen tiefen Ruhrdurchbruchs durch das waldbedeckte Ardey-Sandsteinplateau zu beiden Seiten des Flusses Ruhr. Das Flusstal mit dem aufgestauten Kemnader See prägt neben den bewaldeten Hügeln des Ardeygebirges, das ein Teil des Rheinischen Schiefergebirges darstellt, das Bild der Stadt. Die Berge bestehen im wesentlichen aus Sandstein, hinzu kommen kohleführende Schichten, die mancherorts offen zutage treten und die im Bergbaurundweg Muttental zu besichtigen sind.
Messpunkt für die geografische Lage der Stadt Witten ist die Turmspitze der Marienkirche. Der höchste Punkt im Stadtgebiet ist der Arenberg und misst 269 m, der niedrigste ist an der Wittener Straße, östlich vom Bahnhof Blankenstein und beträgt 71 m ü. NN. Die Stadtgrenze ist insgesamt 52 km lang. Die größte Ausdehnung des Stadtgebiets beträgt in Nord-Süd-Richtung 13,8 km und in West-Ost-Richtung 10,5 km.
Die wahre Sonnenzeit weicht wie in den meisten anderen Orten von der MEZ ab. In Witten "hinkt" sie der Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) um 30 Minuten und 39 Sekunden hinterher.
Nachbargemeinden
Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Witten. Sie werden im Uhrzeigersinn, beginnend im Nordosten genannt:
Dortmund (kreisfreie Stadt), Herdecke, Wetter (Ruhr), Sprockhövel und Hattingen (alle Ennepe-Ruhr-Kreis) sowie Bochum (kreisfreie Stadt)
Stadtgliederung
Das Stadtgebiet Wittens ist in acht Stadtteile eingeteilt. Diese sind weiter in mehrere Ortsteile unterteilt.
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Klima
Die Niederschlagsmenge ist mit jährlich 750 mm im langjährigen Durchschnitt deutlich niedriger als in den umliegenden Mittelgebirgen. Der meiste Regen fällt im Sommerzeitraum (Juli durchschnittlich 80-90 mm), der wenigste im Winterzeitraum (Februar durchschnittlich 40-50 mm). Die Winter sind mit -6°-11° C im Januar mild und die Sommer mit 10°-35° C im August relativ kühl. Die mittlere Jahrestemperatur beträgt 9-10° C.
Geschichte und Eingemeindungen
Die älteste Erwähnung des Stadtteils Herbede (seit 1975 eingemeindet) geht auf das Jahr 851 zurück. Witten selbst wurde erstmals 1214 urkundlich erwähnt, jedoch geht man davon aus, dass an der Stelle, an der heute die Johanniskirche im Herzen der Stadt steht, bereits im 9. Jahrhundert eine Kapelle errichtet worden ist. Die frühesten Erwähnungen des Wittener Kohle-Bergbaus datieren aus dem Jahr 1552 und 1578.
Am 22. April/2. Mai 1675 erhält Witten in Kleve das Marktrecht durch den Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg. Gemäß der durch den Regierungs-, Justiz- und Hofgerichtsrat Mordio von der Reck überbrachten Urkunde wurde der Donnerstag als Markttag festgelegt. Zudem wurde der Ausbau der zerstörten Ruhrbrücke nach Bommern zur Auflage gemacht. 1776 wird die Ruhr in Witten schiffbar gemacht, vier Jahre bevor auf Initiative von Friedrich II. die gesamte Ruhr einer Schiffbarmachung unterlag.
Bis 1806 gehört Witten zur preußischen Grafschaft Mark und von 1807 bis 1813 zum Ruhrdepartement des Großherzogtums Berg, unter dem 1809 die Gründung der Mairie Witten erfolgte. Anschließend gehörte Witten vorübergehend zum preußischen Gouvernement zwischen Weser und Rhein und ab 1815 endgültig zu Preußen (Provinz Westfalen). Der Ort wird dem Kreis Bochum zugeordnet. Die Bürgermeisterei Witten umfasst neben Witten die Gemeinden Langendreer, Stockum, Düren, Somborn und Werne. 1823 erhält Witten die Stadtrechte, scheidet dann 1899 aus dem Kreis Bochum aus und wird eine kreisfreie Stadt.
Am 28. November 1906 treffen ein Brand und zwei Explosionen die Roburit-Fabrik nahe der Stadtgrenze zu Annen. 41 Menschen starben bei der Katastrophe, zudem kam es zu Schäden im Umfeld.
Am 1. Juli 1921 wird die Gemeinde Heven und am 1. August 1929 werden die Gemeinden Annen (mit dem am 1. April 1922 eingemeindeten Rüdinghausen), Stockum, Düren, Teile von Bommern sowie Teile von Langendreer (Krone) eingegliedert. Im Zweiten Weltkrieg wird Witten wegen der industriellen Bedeutung Ziel von fast 100 sehr zerstörerischen Luftangriffen. Gegen Kriegsende hatte Walter Model, Oberkommandierender der deutschen Truppen im Westen, kurzzeitig sein Hauptquartier in der Dorfschule in Heven. Das gesamte Stadtgebiet, vor allem der Bereich um die Ruhrbrücken, wurde zum Schauplatz eines erbitterten Abwehrkampfes zwischen US- Truppen und Wehrmachtsverbänden, die den Ort jedoch bald nach und nach räumen mussten.
Im Rahmen der jüngsten nordrhein-westfälischen Gebietsreform muss Witten 1975 seine Kreisfreiheit aufgeben und wird dem Ennepe-Ruhr-Kreis eingegliedert. Gleichzeitig wird sie durch Eingemeindung der Stadt Herbede vergrößert. Damit erreicht das Stadtgebiet Wittens seine heutige Ausdehnung.
Siehe auch: Geschichte der Stadt Witten
Religionen
Witten gehörte seit der Gründung zum Erzbistum Köln und war dem Archidiakonat des Kölner St.-Georgs-Stifts unterstellt.
1582 wandte sich die Bevölkerung der Reformation zu. Danach war die Stadt über viele Jahrhunderte eine überwiegend protestantische Stadt. Vorherrschend war das evangelisch-lutherische Bekenntnis. Mit dem Übergang an Preußen gehörte auch die evangelische Gemeinde in Witten zur Evangelischen Kirche in Preußen bzw. dessen westfälischen Provinzialkirche. Sie wurde der Superintendentur Hattingen zugeordnet. Heute heißt diese Verwaltungseinheit Kirchenkreis Hattingen-Witten und umfasst die evangelischen Kirchengemeinden der Städte Hattingen, Witten, Sprockhövel, Velbert-Nierenhof und Wetter-Wengern. Die 9 evangelischen Kirchengemeinden der Stadt Witten sind Annen, Bommern, Trinitatis (mit Christuskirche, Heven und Oberkrone), Herbede, Heven, Johanniskirche (Innenstadt), Martin-Luther-Kirche, Rüdinghausen und Stockum. Die Anstaltsgemeinde des Diakoniewerks Ruhr wurde inzwischen der Innenstadt (Johanniskirche) zugeordnet.
Als Reaktion auf die Zwangsvereinigung zwischen der lutherischen Kirche und der reformierten Tradition zur Evangelischen Kirche der altpreußischen Union, entstand die Evangelisch-Lutherische (altlutherische) Kirche Preußens. Die Altlutheraner bestanden auf ihre Religionsfreiheit, indem sie uneingeschränkt lutherische Gottesdienste, Verfassung und Lehre forderten. Nach harter Verfolgungszeit seitens des Staates konnte sie sich 1841 unter König Friedrich Wilhelm IV konstituieren und wurde anerkannt. Erst 1896 entstand in Witten die Evangelisch-Lutherische (altlutherische) Kreuzkirchengemeinde Witten. Diese Kirchengemeinde gehört heute zum Kirchenbezirk Westfalen der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche. Ebenso befindet sich dort der Superintendentur des Kirchenbezirks Westfalen dieser lutherischen Kirche.
Die wenigen Katholiken in Witten nach der Reformation gehörten bis 1821 noch zum Erzbistum Köln, dann zum Bistum bzw. Erzbistum Paderborn. 1834 konnten die Katholiken wieder eine eigene Gemeinde gründen, die zunächst zum Dekanat Hattingen gehörte. 1921 wurde Witten Sitz eines eigenen Dekanats, die heute zur Region Ruhr-Mark des Erzbistums Paderborn gehört. Als 1975 die Stadt Herbede eingemeindet wurde, behielt diese ihre Zugehörigkeit zum Bistum Essen bei und gehört damit als einziger Stadtteil von Witten noch heute zum Erzbistum Köln. Pfarrgemeinden im Stadtgebiet Wittens sind u.a. Bommern, St. Peter und Paul Herbede, St. Josef Annen, St. Marien, St. Maximilian Kolbe Stockum, St. Pius Rüdinghausen und St. Vinzenz.
Daneben gibt es noch verschiedene Freikirchen, darunter Freie Evangelische Gemeinden (hier befindet sich der Sitz des Bundes Freier evangelischer Gemeinden in Deutschland) sowie eine Evangelisch-freikirchliche Gemeinde (Baptisten). Auch die Neuapostolische Kirche ist in Witten mit 4 Gemeinden (Mitte, Annen, Herbede und Stockum) vertreten.
Seit 1815 sind Juden in Witten urkundlich belegt. Die jüdische Gemeinde zeigte nach der Niederlassungsfreiheit von 1847 eine stetig zunehmende Tendenz mit einem Maximum von über 500 Personen. Die 1885 erbaute Synagoge in der Kurzen Straße (heute Synagogenstraße) wurde im November 1938 durch vom nationalsozialistischen Staatsterror angeleitete Wittener Bürger geplündert, in Brand gesetzt und vollständig zerstört. Die jüdischen Bürger wurden von Staats wegen ihrer Besitztümer beraubt, zur Emigration gezwungen oder ermordet. Die wenigen heute in Witten lebenden Juden gehören zur Gemeinde in Bochum.
Die vier islamischen Gemeinden mit Moscheen in der Innenstadt, in Annen und Herbede wurden Ende des 20 Jh. durch türkische Einwanderer und bosnische Kriegsvertriebene gegründet.
Einwohnerentwicklung
Im Mittelalter und am Beginn der Neuzeit lebten nur wenige hundert Menschen in Witten. Durch zahlreiche Kriege, Seuchen und Hungersnöte stieg die Einwohnerzahl nur langsam. Im 19. Jahrhundert setzte mit Beginn der Industrialisierung in Witten ein starkes Bevölkerungswachstum ein. Lebten 1808 erst 1.587 Menschen in der Stadt, so waren es im Jahre 1900 bereits über 33.000.
Im Zuge der Eingemeindung von Herbede (15.021 Einwohner 1974) überschritt die Einwohnerzahl der Stadt Witten am 1. Januar 1975 die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Großstadt wurde. Gleichzeitig erreichte die Bevölkerungszahl mit 109.554 ihren historischen Höchststand. Am 30. Juni 2005 betrug die „Amtliche Einwohnerzahl“ für Witten nach Fortschreibung des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik Nordrhein-Westfalen 101.019 (nur Hauptwohnsitze und nach Abgleich mit den anderen Landesämtern).
Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1833 handelt es sich meist um Schätzungen, danach um Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen des Statistischen Landesamtes. Die Angaben beziehen sich ab 1871 auf die „Ortsanwesende Bevölkerung“, ab 1925 auf die Wohnbevölkerung und seit 1987 auf die „Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung“. Vor 1871 wurde die Einwohnerzahl nach uneinheitlichen Erhebungsverfahren ermittelt.
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¹ Volkszählungsergebnis
Politik
Die Verwaltung Wittens lag bis Ende des 18. Jahrhunderts in den Händen des Patrimonialgerichtsherrn, des Besitzers des Hauses Witten. Diese Struktur wurde 1806 aufgehoben und 1809 erhielt Witten während der Besetzung der Region durch französische Truppen eine bürgerliche Verwaltung (siehe auch: Mairie Witten). An der Spitze der Stadt stand danach der Bürgermeister. Nachdem Witten 1823 die Stadtrechte erhalten hatte wurde 1841 die revidierte Städteordnung, 1842 jedoch die Landgemeindeordnung eingeführt. 1850 wurde die westfälische Städteordnung eingeführt. Nach Erlangung der Kreisfreiheit trug der Bürgermeister den Titel Oberbürgermeister.
Während der Zeit der Nationalsozialisten wurde der Oberbürgermeister von der NSDAP eingesetzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte die Militärregierung der Britischen Besatzungszone einen neuen Oberbürgermeister ein und 1946 führte sie die Kommunalverfassung nach britischem Vorbild ein. Danach gab es einen vom Volk gewählten "Rat der Stadt", dessen Mitglieder man als "Stadtverordnete" bezeichnet. Der Rat wählte anfangs aus seiner Mitte den Oberbürgermeister als Vorsitzenden und Repräsentanten der Stadt, welcher ehrenamtlich tätig war. Des Weiteren wählte der Rat ab 1946 ebenfalls einen hauptamtlichen Oberstadtdirektor als Leiter der Stadtverwaltung. Mit der Eingliederung in den Ennepe-Ruhr-Kreis 1975 trugen die Stadtoberhäupter die Titel Bürgermeister bzw. Stadtdirektor. 1999 wurde die Doppelspitze in der Stadtverwaltung aufgegeben. Seitdem nimmt der hauptamtlichen Bürgermeister beide Funktionen in Personalunion wahr.
Regierung
Stadtoberhäupter
Bürgermeister, 1905-45 und seit 1946: Oberbürgermeister
- 1809 - 1813: Schmieding
- 1813 - 1825: Clason
- 1825 - 1839: Geißel
- 1839 - 1850: Kämper
- 1851 - 1856: Wichelhausen
- 1856 - 1869: Bauer
- 1869 - 1873: Wegener
- 1873 - 1877: Geisenheimer (entlassen)
- 1877 - 1883: Haarmann, Brickenstein, Grieben, (vertretungsweise)
- 1883 - 1889: Bürkner, Bürgermeister
- 1890 - 1911: Dr. Gustav Haarmann, Nationalliberale Partei
- 1911 - 1933: Otto Laue
- 1933 - 1944: Dr. Erich Zintgraff
- 1944 - 1945: Dr. Karl-August Wietfeld
- 1945: Wilhelm Zimmermann
- 1945: Johannes Grimm
- 1945 - 1946: Alfred Junge
- 1946 - 1950: Albert Martmöller, SPD
- 1950 - 1952: Walter Rieckesmann
- 1952 - 1953: Albert Martmöller, SPD
- 1954 - 1967: Fritz Reincke
- 1967 - 1978: Friedhelm Ottlinger
- 1978 - 1983: Klaus Lohmann, SPD
- 1983: Arthur Raillon
- 1983 - 1989: Friedhelm Trepper
- 1989 - 2004: Klaus Lohmann, SPD
- 2004 - heute: Sonja Leidemann, SPD
Oberstadtdirektoren bzw. Stadtdirektoren
- 1946 - 1947: Alfred Junge, Oberstadtdirektor
- 1947 - 1959: Ludwig Lehmann, Oberstadtdirektor
- 1959 - 1982: Dr. Emil Dreidoppel, Oberstadtdirektor
- 1982 - 1993: Reinhard Wiederhold, Stadtdirektor
- 1993 - 1999: Dr. Gert Buhren, Stadtdirektor
Rat der Stadt
Der Rat der Stadt hat derzeit 64 Mitglieder, die sich auf die einzelnen Parteien wie folgt verteilen:
- SPD 24 Sitze
- CDU 18 Sitze
- Grüne 7 Sitze
- WBG 4 Sitze
- FDP 4 Sitze
- FLW 3 Sitze
- NPD 2 Sitze
- PDS/WAL 1 Sitz
- AUF Witten 1 Sitz
Ursprünglich sah die Sitzverteilung nach den Wahlen von 2004 19 Sitze für die CDU und 2 Sitze für die Freie Liste Witten vor. Aufgrund des Austritts eines CDU-Ratsvertreters aus der CDU-Fraktion haben die Christdemokraten einen Sitz verloren, da der Ratsherr sein Mandat nicht niederlegen wird, sondern sich Ende des Jahres 2006 den Freien Wählern Witten angeschlossen hat. Mit nunmehr drei Abgeordneten besitzt die konservative Liste nun Fraktionsstatus.
Mandatsträger der Stadt Witten
Landtag NRW, Düsseldorf
- 2005 - heute: Thomas Stotko, MdL (SPD)
Deutscher Bundestag
- 1998 - heute: Dr. Ralf Brauksiepe, MdB (CDU)
- 1998 - heute: Christel Humme, MdB (SPD)
- 2005 - heute : Irmingard Schewe-Gerigk, (B´ 90/Die Grünen)
- 2005 - heute : Konrad Schily, (FDP)
Lokale politische Gruppierungen
- WBG: Die Wittener Bürgergemeinschaft (WBG) wurde 1999 als kommunal ausgerichtete Wählergruppe gegründet. Ihre Vorläuferorganisation wurde nach einem parteiinternen Führungsstreit von einigen CDU-Mitgliedern gegründet.
- FLW: Die Freie Liste Witten wurde nach einem parteiinternen Führungsstreit um Positionen in stadteigenen Gesellschaften von ehemaligen CDU-Mitgliedern um Michael Hasenkamp 1999 gegründet.
- AUF Witten: Die Wählergruppe AUF Witten wurde am 26. September 2003 von einem breiten Spektrum von parteipolitisch nicht gebundenen und einzelnen Mitgliedern von SPD (Sozialdemokratische Partei Deutschlands) und MLPD (Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands) als überparteiliches Wahlbündnis gegründet.
- PDS-WAL: Die Wittener alternative Linke wurde 2004 unter Beteiligung einer Minderheit von PDS-Mitgliedern gegründet. Für die kurz darauf stattfindende Kommunalwahl wurde eine offene Liste mit der PDS gebildet.
Wappen
Das Wappen der Stadt Witten zeigt in von Rot und Silber geteiltem Schild oben zwei abgekehrte, doppelschwänzige, silberne Löwen. Als Vorlage für das Wappen diente das Siegel der Everhards von Witten-Steinhausen aus dem Jahre 1283. Ursprünglich war neben den Löwen, dem Wappentier der Everhards, auch deren Leitspruch "Sigillum Hermanni de Wittene" abgebildet. Nach Ende des Zeiten Weltkrieges war das Wittener Wappen das einzige in Westfalen, dass von den Alliierten - aufgrund seiner nachgewiesenen, langen Geschichte - nicht verboten wurde.
Logo
Das aus den 1960er Jahren stammende Logo der Stadt Witten bestand aus einem Quadratumriss in schwarz, der durch parallele schräge und senkrechte Linien so aufgeteilt ist, dass aus zwei schrägen Parallelogrammen gebildet ein stilisiertes "W" erkennbar wird. Dieses seit Jahrzehnten verwendete Zeichen ist weithin bekannt und besitzt einen hohen Wiedererkennungs- und Zuordnungswert.
Im Jahr 2005 wurde dieses Zeichen durch eine unregelmäßige Wellenlinie mit einem Punkt ersetzt, ähnlich vielen zu dieser Zeit für verschiedene Zwecke eingesetzten Zeichen. Gestaltet wurde das neue Zeichen vom städtischen Grafiker Gerd Kühn.
Ohne dass zwingende Gründe für eine Änderung erkennbar waren, beschloss der Stadtrat im Herbst 2005 die von der Verwaltung eingebrachte Beschlussvorlage. In der Vorlage wurde angeführt, dass das neue Zeichen keine Kosten verursachen würde, was nicht berücksichtigt, dass ein weithin bekanntes Zeichen einen Wert darstellt bzw. für die entsprechende Bekanntmachung des neuen Zeichens eine Werbekampagne für einen sechsstelligen Eurobetrag erforderlich wäre - die freilich nicht vorgesehen ist.
Städtepartnerschaften
Die Stadt Witten unterhält mit mehreren Städten Städtepartnerschaften, die teilweise durch eigene Vereine und Freundeskreise der Wittener Bürger belebt werden.
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- Beauvais (Frankreich), seit 1975
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- Mallnitz (Kärnten, Österreich), seit 1979
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- Lev Hasharon (Israel), seit 1979
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- Wolfen (Sachsen-Anhalt, Deutschland), seit 1990
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- Kursk (Russland), seit 1990
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- Tczew (Polen), seit 1990
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- San Carlos (Nicaragua), seit 1990 (Freundschaftsvertrag)
sowie London Borough of Barking and Dagenham, (Großbritannien), seit 1979
Bildung
- 19 Grundschulen
- 4 Hauptschulen
- 3 Realschulen
- Adolf-Reichwein-Realschule
- Helene-Lohmann-Realschule
- Otto-Schott-Realschule
- 5 berufsbildende Schulen
- 2 Gesamtschulen
- Hardenstein Gesamtschule
- Holzkamp Gesamtschule
- 3 Gymnasien
- Albert-Martmöller-Gymnasium
- Ruhr Gymnasium
- Schiller–Gymnasium
- 2 Waldorfschulen
- Rudolf Steiner Schule Witten
- Blote-Vogel Schule Witten-Annen
- 1 Volkshochschule
- 2 Musikschulen
- Privatuniversität Witten/Herdecke, erste private deutsche Universität gegründet 1982
- Institut für Waldorf-Pädagogik
Gesundheit
Die Stadt Witten beherbergt zwei Krankenhäuser:
- Marienhospital (kath.)
- Evangelisches Krankenhaus Witten (bis Mitte der 1970er Jahre "Diakonissenhaus", umgangssprachlich findet der Name bis heute Verwendung)
Infrastruktur und Wirtschaft
Verkehr
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts erhält die Stadt mit einer durch den Crengeldanz führende Chaussee ihren ersten Verkehrsknoten. Ab 1803 verkehrt hier eine Postkutschenroute von Essen über Bochum und Hamm nach Unna. 1808 folgt eine weite Relation von Bochum über Stockum und Brünninghausen nach Hörde. Diese Verbindung ruht zwischen 1813 und 1822. 1823 wird am Crengeldanz eine feste Poststelle eingerichtet. Am 22. Juni 1825 folgt das Postwärteramt. Nachdem in der Innenstadt eine weitere Poststelle eingerichtet wurde, verlagerte sich der Verkehr von Crengeldanz weg, so dass 1850 die zwischenzeitlich eingerichtete Post-Expedition schließen musste.
Auf Betreiben der Glasfabrik Crengeldanz und der Brauerei Crengeldanz wurde diese 1881 als kaiserliches Postamt wiedereröffnet. Diese erhielt am 1. Juni 1882 eine eigene Telegrafenanstalt. Das Gebäude, Crengeldanzstraße 92, in welcher diese eingerichtet war, existiert noch heute.
Straßenverkehr
Witten ist durch die Bundesautobahnen A 43, A 44 und A 45 an das Fernstraßennetz angebunden, wobei sich an der A 45 keine Wittener Anschlussstellen befinden.
Es gibt 4 Parkhäuser in der Innenstadt. Bei den städtisch bewirtschafteten Parkflächen hat die Kommune ein juristisches Konstrukt gewählt, dass es ermöglicht Parkzeitüberschreitungen als Parken im eingeschränkten Halteverbot zu ahnden. Da somit für Freiparker der wirtschaftliche Anreiz fehlt diese Parkmöglichkeiten bevorzugt zu nutzen, leiden insbesondere die Autohalter mit Anwohnerparkberechtigung unter dieser Regelung.
Schienenverkehr
Der Wittener Hauptbahnhof liegt an der zweigleisigen, elektrifizierten DB-Kursbuchstrecke 427 von Hagen Hbf nach Dortmund Hbf bzw. Bochum Hbf. Diese Strecken wurden 1848 bzw. 1862 von der Bergisch-Märkischen Eisenbahn-Gesellschaft gebaut. Heute werden sie für den Schienenpersonennahverkehr, den Schienenpersonenfernverkehr und den Güterverkehr genutzt.
Seit Mitte 2006 verdichten sich Pläne, sämtliche Eisenbahn-Nahverkehrslinien in der Stadt wegen gesunkener Bundeszuschüsse stillzulegen. Fakt ist jedoch, dass ein Großteil der Gleise auf dem Wittener Stadtgebiet auch in Zukunft für den Personenfernverkehr sowie den Gütertransport benötigt wird. Da würde der Verzicht auf einen Deckungsbeitrag durch den Nahverkehr höhere Bundeszuschüsse für den Fernverkehr erforderlich machen.
In Witten Hauptbahnhof halten folgende Linien:
| Name | Nummer | Zuglauf |
|---|---|---|
| Wupper-Express | RE 4 | Dortmund Hbf – Witten Hbf – Hagen Hbf – Wuppertal Hbf – Düsseldorf Hbf – Mönchengladbach Hbf – Aachen Hbf |
| Ruhr-Sieg-Express | RE 16 | Essen Hbf – Bochum Hbf – Witten Hbf – Hagen Hbf – Letmathe – Finnentrop – Siegen Hbf |
| Ruhr-Lenne-Bahn | RB 40 | Essen Hbf – Bochum Hbf – Witten Hbf – Hagen Hbf |
| S-Bahn Rhein-Ruhr | S 5 | Dortmund Hbf – Witten Hbf – Hagen Hbf |
| teilweise weiter als | S 8 | ... – Wuppertal Hbf – Düsseldorf Hbf – Mönchengladbach Hbf – Aachen Hbf |
Durchgeführt wird der Schienenpersonennahverkehr von der DB Regio NRW und der Abellio Rail NRW GmbH.
Neben dem Hauptbahnhof gibt es in Witten noch die Station Witten-Annen Nord, die ebenfalls von der S 5 angefahren wird.
Dazu bestehen Planungen, die Auslastung der bestehenden Linien durch zwei weitere S-Bahnhaltepunkte zu erhöhen:
- Witten-Universität (S 5) (geplant bis 2015)
- Witten-Rüdinghauser Feld (S 5) (geplant bis 2015).
Im Sommer verkehrt die Museumseisenbahn Ruhrtalbahn mit folgenden Haltepunkten auf Wittener Stadtgebiet:
- Witten-Bommern
- Herbede
- Ruine Hardenstein
- Zeche Nachtigall
Nahverkehr
Im Straßenpersonennahverkehr gibt es ein breit gefächertes Angebot an Straßenbahn- und Busverbindungen. Betrieben werden sie bis auf wenige Ausnahmen von der BOGESTRA.
Für den gesamten Öffentlichen Personennahverkehr gilt der Tarif des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr und tarifraumüberschreitend der NRW-Tarif. Im Übergangstarif gilt außerdem der Tarif der Verkehrsgemeinschaft Ruhr-Lippe.
Schiffsverkehr
Auf der Ruhr verkehrt im Sommer das Ausflugsboot Schwalbe der Stadtwerke Witten 3 bis 4 mal täglich. Anleger sind: Bommern Uferstraße, Zeche Nachtigall, Burgruine Hardenstein, Schleuse Herbede, Herbede Lakebrücke und Freizeitbad Heveney.
Am Freizeitbad Heveney besteht eine Umsteigemöglichkeit zum Ausflugsboot Kemnade der Familie Meyer. Das Boot verkehrt täglich vier- bis achtmal täglich. Anleger sind: Seglerhaus, Hafen Heveney, Kemnader Wehr, Oveney, Herdede Südufer, Bad Heveney. Die MS Kemnade verfügt über Restauration an Bord.
Wirtschaft
Wittens Wirtschaft ist geprägt von der Stahlindustrie und dem Maschinenbau. Bis auf wenige Großunternehmen bestimmen zahlreiche kleine und mittlere Unternehmen die Unternehmenslandschaft der Stadt.
Dank der Bahnhofstraße, einer ausgedehnten Fußgängerzone mit zahlreichen Geschäften, kann sich Witten als Mittelzentrum in der Region behaupten. Dennoch kämpfen vor allem die Geschäftsbetreiber in der so genannte "Unteren Bahnhofstraße", dem westlichen Ende der Fußgängerzone, mit Leerständen und gegen Käuferschwund. In der Hoffnung auf eine Attraktivierung der "Unteren Bahnhofstraße" wurde im Jahr 2004 die Ansiedlung eines SB-Warenhauses der Kette Kaufland nahe des betroffenen Teilstücks der Fußgängerzone genehmigt, in der Hoffnung, dass von dem SB-Warenhaus positive Synergieeffekte für die "Untere Bahnhofstraße" entstehen würden. Wie ein Gutachten aus dem Jahr 2007 zeigt, wurden diese Hoffnungen allerdings nicht erfüllt.
Ende des Jahres 2006 hat ein Investor angekündigt, in Verhandlungen mit den Besitzern des so genannten City-Centers getreten zu sein. Dieses Zentrum nahe der Bahnhofstraße wurde in den 1970er Jahren als kleines Einkaufszentrum geplant und errichtet. Aus einer Reihe von Gründen, über die letztlich jedoch nur spekuliert werden kann, ist das Center nie von der Wittener Bevölkerung angenommen worden, in den letzten Jahren haben die Betreiber darüber hinaus eine Reihe von Leerständen zu beklagen gehabt. Der neue Investor plant einen Abriss des Gebäudes und die Errichtung eines großzügigen Zentrums nach dem Vorbild einer amerikanischen Mall. Dieses Projekt, das Kaufkraft an Witten binden soll und an dem - laut Investor - auch eine Reihe von großen, bislang nicht in Witten vertretenen Ketten, Interesse haben, soll allerdings nur realisiert werden, wenn der Investor den ihm zur Verfügung stehenden Platz verdoppeln kann. Dies wäre allerdings nur durch einen Abriss der Hauptpost möglich, die gleichzeitig das Wittener Paketlager beinhaltet. Nach Berichten der örtlichen Presse hat es bereits entsprechende Anfragen des Investors an die Deutsche Post AG gegeben, offizielle Verkaufsverhandlungen aber haben, laut Deutsche Post AG, bislang nicht stattgefunden.
Haushalt der Stadt Witten
Witten gilt als eine der am höchsten verschuldeten Kommunen in Nordrhein-Westfalen (Pro-Kopf-Verschuldung). Im Doppelhaushalt 2006/07 rechnet der Stadtkämmerer mit Schulden von 169 Mio. Euro für 2006 und 193 Mio. für 2007. Der Haushalt der Kommune muss vom Regierungspräsidenten in Arnsberg genehmigt werden. Um den Schuldenberg abzubauen, wurde bereits eine Reihe von freiwilligen Leistungen von der Verwaltung eingestellt.
Kritik
Um zu sparen, wurden zum Beispiel Stadtteilbüchereien geschlossen. Selbst ein Umzug der Hauptbücherei in das Märkische Museum steht zur Diskussion, weil - so die Stellungsnahme der Stadtverwaltung im Januar 2007 - der Unterhalt des Büchereigebäudes nicht mehr tragbar sei. Dies würde für das über die Grenzen Wittens hinaus bekannte Museum eine spürbare räumliche Einschränkung bedeuten. Sollte es zu einer solchen Entscheidung kommen, bedeutet dies vermutlich das Ende des Wittener Heimatmuseums, das sich gleich neben dem Märkischen Museum befindet. In den Räumlichkeiten des Museums befindet sich bereits derzeit das Wittener Stadtarchiv. Aus dieser Übergangslösung - das Stadtarchiv musste seine alten angemieteten Räumlichkeiten aufgeben - könnte somit eine Dauerlösung werden.
Seit November des Jahres 2006 sind auch Schulschließungen kein Tabu mehr, um dem Haushalt in den Griff zu bekommen. So steht die Grundschule im Stadtteil Witten-Durchholz zur Disposition.
Des weiteren wird über die Schließung von Sportplätzen nachgedacht; die Leistungen für (Sport-)Vereine sollen massiv gekürzt werden.
Ansässige Unternehmen
- Bosch Rexroth AG (ehem. Lohmann & Stolterfoht GmbH, Getriebebau und Antriebstechnik), Geschäftsbereich Windenergie
- Ostermann GmbH & Co.KG, Möbeleinzelhandel
- Deutsche Edelstahlwerke GmbH, Hersteller von Edelstahl-Langprodukten (gehört zur Swiss Steel AG ein Unternehmen des Schmolz + Bickenbach Konzern, Düsseldorf)
- Stadtwerke Witten GmbH, Handel mit Gas, Wasser, Strom und Fernwärme, Anbieter von Versorgungsnetzen, Betrieb von Schwimmbädern, Reederei
- Das Weichenwerk Witten ist das einzige Werk der Deutschen Bahn AG zum Bau von Eisenbahnweichen.
- Ardex GmbH, Hersteller von Spezialwerkstoffen für das Bauhandwerk
- Sasol Werk Witten
- Pilkington Automotive (Fahrzeugglas)
- ISE Industries GmbH - Automobilzulieferer
- Sparkasse Witten, Geldinstitut
- J.D. Neuhaus, Druckluftbetriebene Hebezeuge, Windentechnik und Krananlagen
- Pleiger GmbH, Maschinenbau, elektronische Maschinensteuerungen und Kunststofftechnik
- HP Pelzer, Automobilzulieferer
- Brill Gartengeräte GmbH, Produktion von Rasenmähern, Vertikutierer, Rasentrimmern, Häckslern und elek. Heckenscheren
- Galladé Umformtechnik GmbH & Co KG
- Eisenwerk Böhmer, Hersteller von Rädern und Rollen dessen Gründungskapital aus einem Lotteriegewinn stammt (215 Mitarbeiter)
- Wittronic GmbH Witten, Hersteller elektronischer Bauteile und Schaltungen, Folgegesellschaft des ehemaligen Siemenswerkes. (200 Mitarbeiter)
- Siemens Enterprise Communications GmbH, entstanden aus der Entwicklungsabteilung des ehemaligen Siemenswerkes. (160 Mitarbeiter)
- Habermann GmbH, Hersteller von Saugbagger- und Hochleistungspumpen
- Kronenbrot
- Düchting Pumpen Maschinenfabrik GmbH & Co KG, Hersteller von Kreiselpumpen
- Ruhrpumpen GmbH, Hersteller von Kreiselpumpen
Medien
- Der WAZ-Konzern ist mit den Tageszeitungen Westdeutschen Allgemeine und Westfälische Rundschau vertreten.
- Ruhrnachrichten Tageszeitung des Medienhaus Lensing Dortmund
- Das Anzeigenblatt witten aktuell erscheint bei ORA, einem Gemeinschaftsunternehmen von WAZ und Ruhrnachrichten.
- Der Sonntagskurier ist ein unabhängig, wöchentlich erscheinendes Anzeigen- und Nachrichtenblatt.
- Das Stadtmagazin ist ein alle zwei Monate erscheinendes anzeigenfinanziertes Magazin.
- Die Wittener Jugend schaffte sich mit dem Jugendmagazin Infakt ein eigenes Magazin. Das aus einer Schülerzeitung hervorgegangene Projekt erscheint regelmäßig seit 2001.
- Lokalradio: Der kreisweite und zu Radio NRW gehörende Sender Radio EN informiert über die Geschehnisse in der Stadt.
- Fernsehen: Witten gehört zum Redaktionsgebiet des Studio Dortmund, dem Lokalsender des