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Windschief
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In der Geometrie nennt man zwei Geraden windschief, wenn sie sich weder schneiden noch parallel zueinander sind. Dies ist erst im dreidimensionalen Raum möglich, wenn beispielsweise eine Gerade "unterhalb" einer anderen nichtparallel "vorbeiläuft".
Im n-dimensionalen Raum können (n-2)-dimensionale Objekte windschief sein.
Zur Begründung, dass zwei Geraden a und b windschief sind, genügt es zu zeigen, dass der Richtungsvektor von a, der Richtungsvektor von b und der Vektor, der vom Aufpunkt von a zum Aufpunkt von b zeigt, linear unabhängig sind. Diese Bedingung läuft darauf hinaus, dass zwei windschiefe Geraden nicht in einer Ebene liegen dürfen.
Die kleinstmöglichste Distanz (Abstand) zwischen zwei windschiefen Geraden nennt man Gemeinlot oder Minimaltransversale. Will man diesen kürzesten Abstand für zwei Geraden a und b bestimmen, so setzt man den Vektor an, der vom allgemeinen Punkt der Geraden a zum allgemeinen Punkt der Geraden b zeigt. Die Skalarprodukte dieses Vektors mit den beiden Richtungsvektoren setzt man gleich Null. Dies entspricht der Forderung, dass dieser Vektor senkrecht auf den Geraden a und b stehen muss. Der Betrag des gefundenen Vektors ist der kürzeste Abstand.
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