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What the Bleep Do We Know
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| Filmdaten | |
|---|---|
| Deutscher Titel: | What the Bleep do we (k)now!? - Ich weiß dass ich nichts weiß!? |
| Originaltitel: | What the Bleep Do We Know?! |
| Produktionsland: | USA |
| Erscheinungsjahr: | 2004 |
| Länge (PAL-DVD): | 108 Minuten |
| Originalsprache: | Englisch |
| Altersfreigabe: | FSK ohne Altersbeschränkung |
| Stab | |
| Regie: | William Arntz Betsy Chasse Mark Vicente |
| Drehbuch: | William Arntz Betsy Chasse Matthew Hoffmann Mark Vicente |
| Produktion: | Scott Altomare William Arntz Betsy Chasse Straw Weisman |
| Musik: | Christopher Franke Michael Whalen |
| Kamera: | David Bridges Mark Vicente |
| Schnitt: | Jonathan P. Shaw |
| Besetzung | |
| |
What the Bleep Do We Know?! (2004, deutscher Titel: Ich weiß, dass ich nichts weiß!?) ist ein amerikanischer Dokumentarfilm, der eine Verbindung zwischen "moderner" Quantenphysik und Neurologie mit "althergebrachter" Spiritualität und Mystik herstellt bzw. suggeriert. Der Film war für eine unabhängige Produktion ein erstaunlicher kommerzieller Erfolg, Kritiker bezweifeln jedoch seine wissenschaftliche Validität. Der Dokumentarfilm ist in eine Rahmenhandlung eingebettet, anhand derer der Betrachter mit grundlegenden Fragen der Quantenphysik und deren Verknüpfung zum menschlichen Bewusstsein, den Funktionen des menschlichen Körpers, den möglichen Wechselwirkungen zwischen subjektiver Wahrnahme und Reflexion auf den Raum- und Zeitereignishorizont befasst wird.
Inhaltsverzeichnis |
Inhalt
Die junge Fotografin Amanda, gespielt von der tauben Oscar-Gewinnerin (Beste Hauptdarstellerin, 1986) Marlee Matlin, stellt sich ausgehend von alltäglichen Lebenssituationen und eigenen einschneidenden Erlebnissen in ihrer Vergangenheit grundlegende Fragen über ihr eigenes Leben: Was ist der Sinn des Lebens?, Wer bin ich? etc. Diese fiktionale Rahmenhandlung wird durch einen dokumentarischen Teil des Films begleitet, welcher in der Darstellung von Ansichten von Wissenschaftlern und kommentierten Computeranimationen in Erscheinung tritt, wobei versucht wird, die aufgeworfenen komplexen Fragen verständlich und anschaulich zu beantworten.
Kritik
Kritiker behaupten, der Film sei selektiv in der Auswahl der präsentierten Informationen. Andere meinen, dass er zustimmende Gesichtspunkte hervorhebe und die Wirkung kontroverser Ideen nicht ausreichend berücksichtige oder dass er das Thema Nichtwissen stark unter dem Gesichtspunkt des Mystischen darstelle. Die Auswahl der im Film interviewten Wissenschaftler sei nicht nach objektiven und paritätischen Gesichtspunkten erfolgt, da diese nicht die im Mainstream als gültig anerkannten wissenschaftlichen Ansichten präsentieren.
Verbindung mit dem Ramtha-Kult
Alle drei Film-Produzenten von Bleep sind Schüler von Ramtha's School of Enlightenment. Zwei der interviewten Experten sind als Dozenten an "Ramthas Schule der Erleuchtung" tätig. Einer der Interview-Partner im Film ist "Ramtha" selbst; dabei handelt es sich um die 1946 geborene US-Amerikanerin Judith "JZ" Knight, die sich als Medium für ein 35 000 Jahre altes Geistwesen des hypothetischen Kontinents "Lemuria" bezeichnet. Sie behauptet, Ramtha sei ihr und ihrem Ehemann 1997 erschienen und habe sie ausgebildet, "außerkörperliche Erfahrungen" zu haben.
Wissenschaftliche Kritik
Besonders im ersten Teil des Film wird öfters die Quantenphysik bemüht, um so die spirituell orientierte Weltanschauung zu untermauern. Es wird dargestellt, dass das Alltagsleben Gesetzen aus der Quantenphysik folge, die nach den Berechnungen der zuständigen Wissenschaftler aber auf sehr kleine Größenordnungen beschränkt sind.
Die Wasserstudien von Masaru Emoto werden in Wissenschaftskreisen als Pseudowissenschaft betrachtet. Seine Studien-Ergebnisse, dargestellt in "Die Botschaft des Wassers", sind in keiner naturwissenschaftlichen Zeitschrift mit Peer Review veröffentlicht worden. Gleiches trifft zu für die im Film präsentierte Studie über die Feldeffekte der "Transzendentalen Meditation".
Für die Behauptung, die amerikanischen Ureinwohner hätten Kolumbus' Schiffe nicht sehen können, da sie weder Begriff noch Vorstellung von Schiffen hatten, gibt es keine gemeinhin als gültig angesehene Quelle. Die Ureinwohner hatten 1492 keine Schriftsprache. Daher mangelt es an historisch verwertbaren Aufzeichnungen. Der im Film erzählte Sachverhalt hätte also über viele Generationen fehlerlos mündlich weitergegeben werden müssen. Kritikern erscheint es absurd, diese Erklärung argumentativ als allgemein verbindlich zu verwenden.
Der Film enthält eine Reihe von Wortbeiträgen mit weithin unbekannten oder vagen Begriffen, die nicht näher erklärt werden. Beispielsweise wird von "Antigravitationsmagneten" gesprochen und gesagt, dass ein Beobachter der Realität ein Geistwesen in einem "four-layered bio-body suit" (vierschichtigen Biokörper-Anzug) sei.
Erfolg
In den USA zog der Film bisher über eine Million Menschen in die Kinos und spielte dabei US$ 12 Millionen ein. Die deutsche Fassung brachte über 250.000 Zuschauer in die Kinos.
Titel
Der Originaltitel suggeriert zwar das Schimpfwort fuck, ersetzt es aber durch eine Reihe von Satzzeichen ("#$*!") oder durch das Englische Wort bleep = "Piep", was wiederum an das insbesondere in amerikanischen Medien gebräuchliche und zur Wahrung von FCC-Regeln erforderliche Überpiepen von Obszönitäten erinnern soll; der Film wird daher häufig auch kurz als Bleep bezeichnet. Außerdem wird der Film auch unter inhaltlich identischen, aber typographisch und orthographisch veränderten Titeln wie What tHe βLēēΡ DΘ ωΣ (k)πow!? vermarktet.
Die direkte deutsche Übersetzung würde etwa Was zum Kuckuck wissen wir denn schon!? lauten.
Weblinks
- What the #$*! Do We (K)now!? in der Internet Movie Database
- Deutsche Webseite
- U.S.-amerikanische Website
- Betrachtung des »Bleep« Films auf Spiritualwiki
- Betrachtung des »Bleep« Films auf lichtkugel
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