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Westfrankenreich
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Das Westfrankenreich war ein fränkisches Übergangsreich in den Jahren von 840 bis 877. Es entstand durch den Vertrag von Verdun (843) und wurde (870) durch den Vertrag von Mersen erweitert. Es war der Vorläufer Frankreichs und der Nachfolger Neustriens. Während seiner Existenz wurde das Reich durchgehend von Karl II. dem Kahlen regiert.
Mit dem Vertrag von Verdun wurde das Frankenreich in drei Teile aufgeteilt:
- Westfrankenreich, das spätere Frankreich
- Ostfrankenreich, das spätere Heilige Römische Reich Deutscher Nation
- Das Mittelreich, (auch Lotharii Regnum) wurde zunächst 855 geteilt (Prümer Teilung), aber bald darauf zu einem Teil auf die beiden anderen Reiche aufgeteilt (Vertrag von Mersen 870, Vertrag von Ribemont 880), zum anderen Teil entstanden auf seinem Boden die neuen Königreiche Niederburgund, Hochburgund und Italien. Diese wiederum verschmolzen zunächst mit dem Heiligen Römischen Reich, um dann später doch an Frankreich zu fallen (Burgund) oder sich in selbstständige Kleinstaaten zu verwandeln (Italien). Das Gebiet (Benelux, Rheinland, Lothringen, Elsaß) wurde im Laufe der Geschichte zudem immer wieder Zankapfel zwischen den anderen beiden Reichen (Frankreich, Heiliges Römisches Reich / Deutschland).
Siehe auch: Westfranken
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