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Verkehrserziehung

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Polizeikasper zur Verkehrserziehung von Kindern

Die Verkehrserziehung ist die Schulung von Verkehrsteilnehmern. Sie vermittelt insbesondere Verkehrsregeln.

Inhaltsverzeichnis

Verkehrserziehungsunterricht (Schule)

Die Verkehrserziehung ist in einigen Bundesländern ein eigenes Unterrichtsfach welches meist in der 4. Klasse Bestandteil des Stundenplans ist. Innerhalb dieses Unterrichtsfachs werden die für Kinder relevanten Verkehrsregeln theoretisch als auch praktisch beigebracht. Oft umfasst dies auch ein Training unter Mitwirkung der örtlichen Polizei.

Man erhält zum Abschluss eine Urkunde, die unter Anderem beim ADFC berechtigt, ab diesem Zeitpunkt auch ohne Begleitung einer direkten Bezugsperson an den öffentlichen Touren teilzunehmen.

Ziel der Maßnahme ist es, die Kinder einerseits mit den bestehenden relevanten Regeln vertraut zu machen und andererseits zu trainieren, ihr Fahrrad sicher zu beherrschen (Förderung der Geschicklichkeit und der Verkehrssicherheit).

Hintergrund ist, der laut Statistischem Bundesamt in Wiesbaden ständig gestiegener Unfallzahlen von Rad fahrenden Fahranfängern - teils mit tödlichem Ausgang bzw. schweren Verletzungen - entgegenzuwirken.

Laut österreichischem Lehrplan ist die Verkehrserziehung ein Unterrichtsprinzip und hat laufend in den Unterricht von der 1. bis zur 4. Klasse (Grundstufe I und II) eingebaut zu werden. Besuche durch die Exekutive finden regelmäßig statt. Dabei liegt dann der Schwerpunkt darauf, in der unmittelbaren Schulumgebung Übungsprogramme durchzuführen. Auch das richtige Verhalten in öffentlichen Verkehrsmitteln wird trainiert. Aktionen, wie "Blick und Klick" und "Hallo Auto", die vom ÖAMTC angeboten werden, zählen wie das Puppentheater "Puppomobil" vom ARBÖ zu den besonderen Attraktionen. Sicherheitsrelevante Themen werden so auf anschauliche, unterhaltsame Weise den Kindern näher gebracht.

Sicherheitstraining

Beim Verkehrssicherheitstraining wird u. A. richtiges Bremsen und Ausweichen auf trockener aber auch nasser / glatter Fahrbahn geübt und ist somit eine Ergänzung zur Fahrpraxis.

Sinn der Maßnahme ist auch hier eine Verringerung der Unfallzahlen (Prävention).

Begutachtung und Nachschulung verkehrsauffälliger Fahrer

Die Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) ist selbst kein Unterricht in Sachen Verkehrserziehung. Im Rahmen eines MPU-Gutachtens können jedoch Empfehlungen für die Teilnahme an Nachschulungen ausgesprochen werden, die zur Rehabilitation auffälliger Kraftfahrer beitragen. Zielsetzung dieser Maßnahmen ist nicht die Schulung im richtigen Umgang mit gefährlichen Situationen und die angemessene Reaktion darauf, sondern die Vermeidung von Gefahrensituationen. Die Maßnahmen dienen somit der Prävention von Verkehrsunfällen und Verkehrsgefährdungen.

Aufbauseminare im Vorfeld einer MPU können dazu dienen, Punkte in der Verkehrszentralregister in Flensburg abzubauen. Diese gesetzlichen Maßnahmen sollen positive Anreize zur Einstellungs- und Verhaltensänderung geben, nicht jedoch "Verkehrssünder bestrafen".

Siehe auch

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