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Tretjakow-Galerie

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Die Tretjakow-Galerie in Moskau beherbergt eine der bedeutendsten und größten Kunstsammlungen ganz Russlands. Die Galerie bietet mehr als 100.000 Werke der Malerei, der Graphik und der Bildhauerei. Diese Werke umfassen den Zeitraum vom 11. bis zum 20. Jahrhundert. Die Galerie wurde 1902 von Wiktor Michailowitsch Wasnezow erbaut. Der Gründer war der russische Kaufmann Pawel Michailowitsch Tretjakow.

Tretjakow sammelte von 1856 zeitgenössische russische Malerei. Im Jahr 1892 umfasste seine Sammlung - nun auch Ikonen - ungefähr 2000 Werke. In diesem Jahr schenkte er seine Sammlung der Stadt Moskau. Nach Tretjakow wurde das Museum durch die Stadtduma geleitet, zu deren Mitgliedern auch russische Künstler wie Ilja Ostrouchow gehörten. Nach der Oktoberrevolution wurde die Galerie 1918 verstaatlicht. Nach der Revolution fanden in der Galerie auch regelmäßige Wechselausstellungen statt. 1920 bis 1930 wurden Sammlungen zahlreicher anderer Museen in die Tretjakow-Galerie übertragen. Mitte der 1930er Jahre wurde die Galerie wegen des Raummangels durch den ständigen Zuwachs nach Entwürfen des Architekten Alexei Schtschussew erweitert. 1977 erhielt die Galerie einen bedeutenden Teil der Sammlung George Costakis.Von 1980 bis 1994 war Juri Koroljow Direktor der Galerie. Das Museum wurde in dieser Zeit um- und ausgebaut, um die wachsenden Besuchermassen zu bewältigen. 1995 wurde auch eine Abteilung für Moderne Kunst eröffnet.

Weblinks

Koordinaten: 55° 44′ 29" n. Br., 37° 37′ 13" ö. L.

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