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Toyen
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Toyen, eigentlich Marie Čermínová (* 21. September 1902 in Prag ; † 9. November 1980 in Paris) war eine tschechische surrealistische Malerin, Zeichnerin und Grafikerin, Vertreterin des Poetismus.
Sie studierte zunächst in ihrer Heimatstadt an der Kunstakademie, bevor es sie nach Paris zog, wo sie sich dem Kreis um André Breton anschloss. Ihre bedeutendsten Werke, die in manchem die Nachkriegsströmung Informel vorwegnehmen und bei eher kleinen Formaten von einer großen Plastizität und Raumempfindung zeugen, schuf sie in der Zeit von 1928 bis 1938. Während des Zweiten Weltkriges musste sie untertauchen, weil ihre Bilder als entartet galten. Sie gilt als die bedeutendste tschechische Malerin des 20. Jahrhunderts.
Literatur
- Vítězslav Nezval: Štyrský a Toyen (Styrsky und Toyen), 1938
- Bischof, R. (Hg): Toyen. Das malerische Werk. Frankfurt/M. 1987
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Toyen |
| ALTERNATIVNAMEN | Čermínová, Marie |
| KURZBESCHREIBUNG | tschechische Malerin des Surrealismus |
| GEBURTSDATUM | 21. September 1902 |
| GEBURTSORT | Prag |
| STERBEDATUM | 9. November 1980 |
| STERBEORT | Paris |
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