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Tirschenreuth
Aus Fotonexus.
| Wappen | Deutschlandkarte | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Bild:Wappen Tirschenreuth.png |
| ||||
| Basisdaten | |||||
| Bundesland: | Bayern | ||||
| Regierungsbezirk: | Oberpfalz | ||||
| Landkreis: | Tirschenreuth | ||||
| Koordinaten: | Koordinaten: 49° 53′ N, 12° 20′ O49° 53′ N, 12° 20′ O | ||||
| Höhe: | 504 m ü. NN | ||||
| Fläche: | 66,54 km² | ||||
| Einwohner: | 9311 (29. Sep. 2006) | ||||
| Bevölkerungsdichte: | 140 Einwohner je km² | ||||
| Postleitzahl: | 95643 | ||||
| Vorwahl: | 09631 | ||||
| Kfz-Kennzeichen: | TIR | ||||
| Gemeindeschlüssel: | 09 3 77 154 | ||||
| Adresse der Stadtverwaltung: | Maximilianplatz 35 95643 Tirschenreuth | ||||
| Bürgermeister: | Franz Stahl (CSU) | ||||
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Tirschenreuth ist die Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises im Regierungsbezirk der Oberpfalz.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie
Die Stadt liegt ca. 120 km nördlich von Regensburg bzw. ca. 55 km östlich von Bayreuth im Oberpfälzer Wald nahe des geographischen Mittelpunkts von Europa in unmittelbarer Nähe zur deutsch-tschechischen Grenze. Sie ist die nördlichste Kreisstadt der Oberpfalz.
Eingemeindungen
In die Stadt Tirschenreuth wurden eingemeindet:
- Ortschaft Großklenau
- Ortschaft Kleinklenau
- Ortschaft Brunn (Der aus nur einer Handvoll Bauernhöfen bestehende Weiler wurde erstmals im Jahre 1135 erwähnt. Lange Zeit gehörte er zur Gemeinde Matzersreuth und wurde im Zuge der Kommunalreform nach Tirschenreuth eingemeindet.)
- Ortschaft Gründlbach
- Ortschaft Haid
- Ortschaft Höfen
- Ortschaft Hohenwald
- Ortschaft Kleinkonreuth
- Ortschaft Lengenfeld
- Ortschaft Lohnsitz
- Ortschaft Marchaney
- Ortschaft Matzersreuth
- Ortschaft Mooslohe
- Ortschaft Pilmersreuth a. d. Straße
- Ortschaft Pilmersreuth a. Wald
- Ortschaft Rosall
- Ortschaft Rothenbürg
- Ortschaft Sägmühle
- Ortschaft Wondreb
- Ortschaft Wondrebhammer
- Ortschaft Zeidlweid
- Ortschaft Ziegelhütte
Geschichte
Tirschenreuth gehörte bis zur Säkularisation 1803 zum Stiftland des Klosters Waldsassen. Die Verleihung der Stadtrechte erfolgte durch Abt Johann V. im Jahr 1364. Nach dem Verlust der Reichsunmittelbarkeit des Klosters kam das Gebiet im 16. Jahrhundert unter die Landesherrschaft der Kurpfalz und später Bayerns. Tirschenreuth wurde Sitz eines Bezirksamtes und später Kreisstadt des Landkreises Tirschenreuth. 1972 wurde der heutige Landkreis Tirschenreuth aus den früheren Landkreisen Tirschenreuth und Kemnath gebildet, Tirschenreuth blieb Sitz des Landratsamtes.
Wappen
Das Wappen von Tirschenreuth zeigt im oberen Teil einen Abt, der auf einer Art Burg steht. Dieses Bild ist ein Symbol für das Kloster Waldsassen, zu dem Tirschenreuth lange gehörte. Im unteren Bereich ist der Holzfäller Turso zu sehen. Er rodete eine Waldfläche und setzte den Grundstein für die Stadt Tirschenreuth.
Bedeutung des Ortsnamens
Die Bezeichnung 'Tirschenreuth' geht auf den Roder Turso zurück. Die Endung '-reuth' kennzeichnet im Allgemeinen Orte, die durch Waldrodungen entstanden sind. Der Begriff 'Tirschen' ist wahrscheinlich durch Lautverschiebungen aus dem Namen des Roders Turso entstanden.
Wirtschaft und Infrastruktur
Die Stadt gilt mit ihren überwiegend im Dienstleistungsbereich zu findenden über 4000 Arbeitsplätzen als das politische und wirtschaftliche Zentrum des Stiftlandes. Einer der namhaften Arbeitgeber ist die Hamm AG, weltweit bekannt durch Produktion von Straßenwalzen.
Kultur
Seit 1997 findet in Tirschenreuth die Tirschenreuther Passion statt. Diese wurde 2000 wiederaufgeführt und folgt jetzt im Abstand von 5 Jahren. Dazwischen wird das Stück Winsheims Tod (erstmals 1994) aufgeführt. Der Ort wird in Johann Wolfgang Goethes Italienische Reise - Teil 1 erwähnt.
Städtepartnerschaften
- seit 2001: La Ville Du Bois, (Frankreich)
- seit 1987: Heimatkreis Plan-Weseritz (Landkreis Tachau)
Sehenswürdigkeiten
- Sternwarte Tirschenreuth
- Tirschenreuther Planetenweg
- Oberpfälzer Fischereimuseum
- Totentanz von Wondreb
- Fischhofbrücke u. Fischhof (ehemaliger Zehenthof des Klosters Waldsassen)
- Stadtpfarrkirche
- Fatimakirche
- Rathaus
Bekannte Persönlichkeiten
- Johann Andreas Schmeller, Sprach- und Mundartforscher
- Dr. juris Franz Xaver Desch
- Prof. Dr. Karl Forster
- Johann Brunner
- Lorenz Hochwarth
- Georg Hauer
- Johann Baptist Mehler
- Georg Maria Witt
Wirtschaft
- Hamm AG
- HATICO Mode GmbH
- Netzsch Feinmahltechnik
- Mehler Tuchfabrik
- Ernst Gleißner & Co. KG, Möbelhaus
Sport- und Freizeiteinrichtungen
- Discothek Gnadenlos
- Multiplex-Kino
- Städtisches Freibad
- Hallenbad
- Segelflugplatz
- Skatebahn
- 2 Reitanlagen
- 2 Tennisanlagen
- 2 Fußballanlagen
- 1 Sportpark
- Modellflugplatz
- Schützenverein
Weblinks
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