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Thermidorianer
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Als Thermidorianer bezeichnet man die Mitglieder eines Debattierklubs, der im Sommer 1794 in den Ereignissen nach der französischen Revolution die Radikalen Montagnards um Robespierre stürzte und somit die 2. Phase der Revolution beendete und den Weg aus dem Terror bereitete. Diese zunächst noch als gemäßigt geltenden Politiker und Abgeordneten wurden nach diesen Begebenheiten Thermidorianer genannt.
Benannt sind sie nach dem Monat Thermidor (auf deutsch auch Hitzemonat), dem elften Monat des Republikanischen Kalenders der Französischen Revolution.
Die Absetzung Maximilien de Robespierres Ende Juli 1794 bezeichnet man nach diesem Monat als Thermidor. Noch am 8. Thermidor (26. Juli) hatte er verschiedentliche Abgeordnete des Nationalkonvent, besonders aber Joseph Cambon, in einer Rede mit dem Tode bedroht. Aus Angst wurde er daher am 9. Thermidor verhaftet und schon am 10. Thermidor mit 21 seiner Anhänger hingerichtet, unter ihnen François Henriot.
In der Folgezeit schlossen die Thermidorianer die verbliebenen Montagnards von aller Macht aus, sogar diejenigen, die ihnen in der Verschwörung gegen Robespierre und Saint-Just geholfen hatten. Der nun sogenannte Weiße Terror resultierte in zahlreichen Verhaftungen und einigen hundert Hinrichtungen, nahezu ausschließlich aus der politischen Linken.
Ende der Reaktion
Die Thermidorianer bestimmten bis zum 26. Oktober 1795 (das ist im damaligen Revolutionskalender der 4. Brumaire im Jahre IV) das Geschehen, bevor der Nationalkongress durch das Direktorium abgelöst wurde.
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