Das Fotonexus-Wiki befindet sich im Testbetrieb.
Technische Universität Ilmenau
Aus Fotonexus.
| Technische Universität Illmenau | |
|---|---|
| Typ: | Staatlich |
| Rektor: | Prof. Dr. Peter Scharff |
| Gründungsjahr: | 1894 (Seit 1992 TU) |
| Ort: | Ilmenau (Thüringen) |
| Studiengänge: | 17 |
| Fakultäten: | 5 |
| Fachbereiche: | 110 |
| immatrikulierte Studenten: | 6.612 (WS 2006/07) |
| Frauenquote: | ca. 26,0 % |
| Anteil ausländischer Studierender: | ca. 10,9 % |
| Mitarbeiter: | 1.725 |
| davon Professoren: | 89 |
| davon wissenschaftliche Mitarbeiter: | 1.097 |
| Anschrift: | Max-Planck-Ring 14 98693 Ilmenau |
| Offizielle Website: | http://www.tu-ilmenau.de/ |
Die Technische Universität Ilmenau ist die Technische Universität des Freistaats Thüringen in der Goethe- und Universitätsstadt Ilmenau und setzt ihren Schwerpunkt auf die technischen Studiengänge, insbesondere Elektrotechnik und Maschinenbau. In den letzten Jahren haben die medienbezogenen Studiengänge wie Medientechnologie, Medienwirtschaft und Angewandte Medienwissenschaft starken Zulauf bekommen. Die an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und der Fakultät für Mathematik und Naturwissenschaften beheimateten Studiengänge bilden inzwischen ein weiteres Standbein.
Inhaltsverzeichnis |
Studiengänge
- Angewandte Medienwissenschaft
- Biomedizinische Technik
- Elektrotechnik und Informationstechnik
- Fahrzeugtechnik
- Informatik
- Ingenieurinformatik
- Lehramt an berufsbildenden Schulen
- Maschinenbau
- Mathematik
- Mechatronik
- Medientechnologie
- Medien- und Kommunikationsforschung (nur Master)
- Medienwirtschaft
- Optronik
- Technische Physik
- Werkstoffwissenschaft
- Wirtschaftsinformatik
- Wirtschaftsingenieurwesen
Zum Wintersemester 2005/2006 wurden an der TU Ilmenau erstmalig Bachelor-Studenten immatrikuliert. Seit dem Sommersemester 2007 werden zudem einige Master-Studiengänge angeboten.
Fakultäten
- Elektrotechnik und Informationstechnik
- Informatik und Automatisierung
- Maschinenbau
- Mathematik und Naturwissenschaften
- Wirtschaftswissenschaften
Schwerpunkte in der Forschung
Neben der Grundlagenforschung sind auch Themen der angewandten sowie der industrienahen Forschung unter den Forschungsschwerpunkten der TU Ilmenau zu finden. Dabei profitiert die TU Ilmenau auch von ortsansässigen Forschungsinstituten, wie zum Beispiel dem Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie (IDMT).
Die Schwerpunkte sind im Einzelnen:
- Mikro- und Nanosysteme mit den Kompetenzfeldern
- Nanomess- und Nanopositioniersysteme
- Nanoskalige Verbundwerkstoffe und Oberflächenmodifikation
- Mikro- und Pikofluidik
- Nanosensorik
- Mikrosystemtechnik
- Intelligente stationäre und mobile Systeme mit den Kompetenzfeldern
- Komplexe Führung und Regelung
- Bewegungssysteme und Assistenzrobotik
- Biomedizinische Technik
- Magnetofluiddynamik
- Antriebs- und Energietechnik
- Innovative Kommunikations- und Mediensysteme mit den Kompetenzfeldern
- Digitale Medientechnologie
- Mobilkommunikation
Geschichte
Die Anfänge der TU Ilmenau reichen zurück bis ins Jahr 1894 mit der Gründung des Thüringischen Technikums. 1895 wurde hierfür das erste eigens gebaute Gebäude im Zentrum der Stadt, das Alte Technikum (der heutige Curiebau) eingeweiht. Ihm folgte 1926 das Neue Technikum (heute: Faradaybau). Ebenfalls 1926 erfolgte die Umbenennung in Ingenieurschule Ilmenau.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde diese 1947 verstaatlicht und 1950 in eine Fachschule für Elektrotechnik und Maschinenbau umgewandelt. 1953 wurde dann die Hochschule für Elektrotechnik gegründet, in der die vorherige Fachschule aufging. Aus Platzmangel fanden ab Februar 1957 ein Teil der Vorlesungen in der Ilmenauer Festhalle statt. Die Hochschule erhielt 1963 den Rang einer Technischen Hochschule (TH Ilmenau). Nach der Wiedervereinigung wurde die Hochschule umstrukturiert, um dann 1992 den Status einer Technischen Universität zu erhalten.
Nach Erfolg mit einem 1994 begonnenen Pilotprojekt »elektronische Medientechnik« innerhalb des Diplomstudienganges Elektrotechnik wurde 1996 als erster und einziger seiner Art ein eigenständiger universitärer Diplomstudiengang Medientechnologie eingeführt, flankiert durch Aufnahme der sozialwissenschaftlich orientierten Angewandten Medienwissenschaften sowie der Medienwirtschaft neben den Wirtschaftsingenieursstudiengängen. Die Medieninformatik verblieb weiter als Fachrichtung innerhalb des Diplomstudienganges Informatik.Ab 2005 wurde das Studienangebot der TU Ilmenau durchgängig auf Bachelor-Programme mit einem, bei Eignungsfeststellung evtl. anschließendem postgradualem Studium, umgestellt. Ausnahmen stellen die in Kooperation mit anderen Universitäten durchgeführten Studiengänge dar.
Seit 2006 hat die Universität als erste deutsche Hochschule eine Professur für Computer- und Videospiele ausgeschrieben. Erste Forderungen nach einem solchen Wissenschaftsgebiet wurden aus Reihen der Studentenschaft 2002 erhoben.
Logo
Das Logo der TU stammt noch aus der Zeit als Technische Hochschule. Der Schriftzug soll die drei kleingeschriebenen Buchstaben thi als Abkürzung für Technische Hochschule Ilmenau darstellen. Das Logo wurde nach der Umwandlung zur Universität von der Leitung der Hochschule beibehalten.
Persönlichkeiten
siehe: Liste bekannter Persönlichkeiten der Technischen Universität Ilmenau
Campus und Studentenleben
Der Campus der TU befindet sich am Ehrenberg im Osten der Stadt und wurde nach dem Gründungsrektor Hans Stamm benannt. Hier befindet sich der größte Teil der Gebäude der Universität und die Wohnheime des Studentenwerks.
Studentenclubs
Seit dem Ende der 1960er befinden sich auf dem Campus 4 Studentenclubs, der bc-Club, der BD-Club, der BH-Club und der bi-Club. In den 1980ern wurde außerdem das bc-Studentencafé gegründet. Die Clubs stellen nicht nur für die Studierenden sondern auch für die Stadt Ilmenau einen wichtigen Faktor des kulturellen Lebens dar. Die Studentenclubs und das Studentencafé haben sich 1990 zum Ilmenauer Studentenclub e.V. zusammengeschlossen.
Studentengemeinden
Schon seit 1953 gibt es in Ilmenau die Katholische Studentengemeinde Ilmenau. Sie bot trotz SED-Regime einen geistig-religiösen Treffpunkt in der Universitätsstadt. Heute gibt es neben der katholischen Studentengemeinde, der größten Studentengemeinde in Ilmenau, auch die evangelische Studentengemeinde, die Studentenmission in Deutschland und eine muslimische Gemeinschaft. Sie bieten neben den religiösen Schwerpunkten auch Vorträge oder andere Veranstaltungen für alle Studenten.
Vereine
Auf dem Campus bieten viele studentische Vereine Angebote für Studenten und/oder Kontaktmöglichkeiten zu Unternehmen. Der größte Verein ist die Forschungsgemeinschaft elektronische Medien e.V., welcher mit dem "FeM-Net" eines der größten Studentennetze in Selbstverwaltung betreibt. Weitere Aktivitäten des Vereins beinhalten zum Beispiel das Streaming von Vorlesungen und Veranstaltungen, die Entwicklung und der Betrieb der Portalseite Studentenportal Ilmenau und das Studentenfernsehen iSTUFF.
Die Kulturelle Koordinierung e.V. vereint viele kulturelle Arbeitsgemeinschaften - von der Folkloregruppe bis zum Hochschulfilmclub.
Daneben gibt es noch fachliche Vereine wie zum Beispiel SWING e.V., sci e.V., JCNetwork e.V., MARKET TEAM e.V. oder das Formula Student Motorsportteam BlueSky Racing e.V.
An der TU Ilmenau existiert zudem mit dem hsf Studentenradio e.V. das älteste Studentenradio Deutschlands.
Der ISWI e.V. veranstaltet seit 1993 alle zwei Jahre die International Student Week in Ilmenau (ISWI). Dabei handelt es sich um das größte internationale Studentenfestival Deutschlands.
Weblinks
| <imagemap>-Fehler: Bild ist ungültig oder nicht vorhanden | Commons: Technische Universität Ilmenau – Bilder, Videos und/oder Audiodateien |
| <imagemap>-Fehler: Bild ist ungültig oder nicht vorhanden | Wikinews: Portal:Technische Universität Ilmenau – Nachrichten |
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Technische_Universit%C3%A4t_Ilmenau, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
- Offizielle Homepage der TU Ilmenau
- Studentenportal Ilmenau
- Ilmenauer Studentenclub e.V.
- Links zum Thema „Technische Universität Ilmenau“ im Open Directory Project
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Technische_Universit%C3%A4t_Ilmenau, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
Fachhochschule Erfurt | Universität Erfurt | Technische Universität Ilmenau | Fachhochschule Jena | Friedrich-Schiller-Universität Jena | Fachhochschule Nordhausen | Fachhochschule Schmalkalden | Bauhaus-Universität Weimar | Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Technische_Universit%C3%A4t_Ilmenau, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Technische_Universit%C3%A4t_Ilmenau, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
Koordinaten: 50° 49' 54" N 10° 56' 20,4" O
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Technische_Universit%C3%A4t_Ilmenau, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
