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Tautologie (Sprache)

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Die Tautologie (griech. ταυτολογία „Dasselbe-Sagen“) bezeichnet in der Stilistik eine Häufung gleichbedeutender Wörter derselben Wortart (bereits schon; voll und ganz), andere werden zumeist als Tautologien empfunden, betonten aber ursprünglich feine Unterschiede (hegen und pflegen; immer und ewig; angst und bange; ganz und gar; schließlich und endlich; aus und vorbei, still und leise), was beides die Bedeutung verstärkt und hervorhebt. Das Gegenteil der „Tautologie“ ist das Oxymoron.

Die Begriffe „Tautologie“ und „Pleonasmus“ werden meist synonym verwendet und umgangssprachlich als „doppelt gemoppelt“ bezeichnet. Häufig wird ein Pleonasmus jedoch auch als eine Häufung sinngleicher – der Wortart nach verschiedener – Wörter („tote Leiche“, „inneres Gefühl“) verstanden. Oft rühren Tautologien aus nicht verstandenen Begriffen oder Fremdwörtern her („die La-Ola-Welle“) oder werden in Form redundanter Akronyme verwendet und erleichtern so bei Abkürzungen deren Aussprache, wie bei „HIV-Virus“ (HIV steht für Human Immunodeficiency Virus), bei „ABM-Maßnahme“ (ABM bedeutet Arbeitsbeschaffungsmaßnahme) oder bei LCD-Display. Bewusste Tautologien werden in der Zwillingsformel geprägt.

Siehe auch

wikt:
Wiktionary
Wiktionary: Tautologie – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme und Übersetzungen
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