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Tautenburg
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| Wappen | Deutschlandkarte | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Bild:Sin escudo.svg Hilfe zu Wappen |
| ||||
| Basisdaten | |||||
| Bundesland: | Thüringen | ||||
| Landkreis: | Saale-Holzland-Kreis | ||||
| Verwaltungsge- meinschaft: | Dornburg-Camburg | ||||
| Koordinaten: | Koordinaten: 50° 59′ N, 11° 43′ O50° 59′ N, 11° 43′ O | ||||
| Höhe: | 230 m ü. NN | ||||
| Fläche: | 12,71 km² | ||||
| Einwohner: | 323 (30. Dez. 2004) | ||||
| Bevölkerungsdichte: | 25 Einwohner je km² | ||||
| Postleitzahl: | 07778 | ||||
| Vorwahl: | 036427 | ||||
| Kfz-Kennzeichen: | SHK | ||||
| Gemeindeschlüssel: | 16 0 74 096 | ||||
| Gemeindegliederung: | einer der 15 Orte der Verwaltungsgemeinschaft Dornburg-Camburg | ||||
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Lindenstr. 58 07778 Tautenburg | ||||
| Webpräsenz: | |||||
| Bürgermeister: | Andreas Hellwing | ||||
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Tautenburg ist eine Gemeinde im Nordosten des thüringischen Saale-Holzland-Kreises und Teil der erfüllenden Gemeinde Camburg.
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte
Um 1223 erfolgt die erste urkundliche Erwähnung der Burg. Diese gelangte vor 1232 in den Besitz der Schenken von Vargula. Hier siedelte bis 1640 eine Nebenlinie der Schenken, die sich nach der Tautenburg benannten. Wann sich eine erste dörfliche Ansiedlung unterhalb der Burg ausbildete, ist unbekannt, doch vermutlich geschah dies bald nach der Anlage der Burg.
Der Name Tautenburg geht wahrscheinlich auf den Erbauer/Vorbesitzer der Burg, Tuto von Hausen, zurück (Hausen, Burgruine zwischen Tautenburg und Bürgel), der sich auch Tuto von Tutinburg nannt. Dieser Tuto ist wahrscheinlich ein Lehnsmann der Herren von Lobdeburg gewesen, die die Herrschaft Tautenburg vor den Schenken vom Reich zu Lehen hatten.
Die Burg Tautenburg gehörte zu einer Kette von Reichsbesitz, der sich entlang der alten Heerstraße von Erfurt nach Altenburg befand. Befestigte Anlagen, wie Kapellendorf, Lehesten, Hainichen, Dornburg, Tautenburg, Schkölen usw. lagen an dieser Straße.
Nach 1640 gingen Burg und Ort Tautenburg in den Besitz der albertinischen Wettiner über und entwickelten sich zum Zentrum eines großen Wirtschaftsgebietes (1703: 17 Dörfer mit 389 Höfen, 3 Wüstungen und 6 Freigüter). 1780 wurde für den Bau des Justiz- und Rentamtes in Frauenprießnitz die Burg abgerissen und das Baumaterial dort verwendet. Nur der Bergfried blieb erhalten. Damit wechselte auch der Verwaltungssitz nach Frauenprießnitz.
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Region um Tautenburg als Erholungsgebiet erschlossen und auch einige Prominente verweilten in Tautenburg, so Friedrich Nietzsche, Max Reger, Ricarda Huch und James Krüss. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden eine LPG sowie ein holzverarbeitender VEB gegründet. Auch entstand ein Erholungslager für Arbeiter eines Braunkohletagebaus. Ab 1960 wurde hier das Karl-Schwarzschild-Observatorium der Akademie der Wissenschaften der DDR aufgrund der guten Beleuchtungsbedingungen im Umfeld von Tautenburg errichtet.
Sehenswürdigkeiten
Überregional bekannt geworden ist Tautenburg durch die Errichtung der Thüringer Landessternwarte (Karl-Schwarzschild-Observatorium) im Jahr 1960.
Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die Burgruine Tautenburg. Tautenburg ist U-förmig um den Burgberg angelegt.
Literatur
- Gerhard Schaumann: Tautenburg bei Jena. Kulturgeschichte einer thüringischen Sommerfrische. Mitteldeutsche Miniaturen 2. 2. Auflage, Bucha bei Jena 1999, ISBN 3-931505-38-3
Weblinks
- Private Homepage www.tautenburg.de mit Informationen über die Gemeinde
- Luftbild auf www.meinestadt.de
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