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Talbot-Effekt
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Der Talbot-Effekt (benannt nach William Henry Fox Talbot (1800-1877)) ist ein Effekt der Optik, der auftritt, wenn Gitter von ebenen monochromatischen Wellen bestrahlt werden (siehe Abbildung). Stellt man einen Beobachtungsschirm im Abstand n·LTalbot hinter das Gitter (n ist eine ganze Zahl), so ergibt sich ein Bild des Gitters. Im Abstand n·LTalbot/2 erhält man ein um d/2 verschobenes Bild (in der Abbildung jeweils angedeutet durch schwarze Punkte für die Intensitätsmaxima. Die Bilder entstehen, wenn sich die an den Spaltöffnungen des Gitters gebeugten Strahlen (rote Linien) konstruktiv überlagern.
Für die Talbot-Distanz LTalbot gilt bei einer Beleuchtung mit der Wellenlänge λ:
- Parser-Fehler (Das temporäre Verzeichnis für mathematische Formeln kann nicht angelegt oder beschrieben werden.): L_{\mathrm{Talbot}}=\frac{2d^2}{\lambda}
Zwischen zwei Selbstbildern findet man weitere Bilder des Gitters mit erhöhter Periode
Literatur
- C. Zhou, W. Wang, E. Dai, L. Liu (2004): "Simplie Principles of the Talbot Effect" in: Optics & Photonics News, November 2004, S. 46 [1]
- M. Chapman, C. Ekstrom, T. Hammond et.al. (1995): "Near-field imaging of atom diffraction gratings: The atomic Talbot effect" in: Physical Review A (51) 1, S. R14
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