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TTL-Blitzmessung

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<imagemap>-Fehler: Bild ist ungültig oder nicht vorhanden Die Artikel Blitzlicht, Blitzlichtfotografie, Blitzmethoden, Entfesselter Blitz, TTL-Blitzmessung, Vorblitz, Sklavenblitz und Tochterblitz überschneiden sich thematisch. Hilf mit, die Artikel besser voneinander abzugrenzen oder zu vereinigen. Die Diskussion über diese Überschneidungen findet hier statt. Bitte äußere dich dort, bevor du den Baustein entfernst. Manuel Wesser 10:23, 9. Nov. 2006 (CET)
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Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort TTL-Blitzmessung, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.


Bei der TTL-Blitzmessung findet die Belichtungsmessung einer Fotoaufnahme durch das eingesetzte Objektiv statt (TTL = Through the Lens). Die TTL-Blitzmessung hat bei modernen Spiegelreflexkameras Blitzgeräte, die einen eigenen Sensor haben (Computerblitz) oder externe Blitzbelichtungsmesser weitgehend abgelöst.

Die TTL-Messung hat den Vorteil, dass auch beim Blitzen exakt das Licht gemessen wird, das durch das Objektiv auf den Film oder bei Digitalkameras auf den Sensor fällt.

Weitere Vorteile sind:

  • Streulicht, das nicht auf das Bild fällt, verfälscht die Messung nicht.
  • Die Messung kann noch während der Belichtung weitergeführt und korrigiert werden.
  • Varianten in der Messtechnik der verwendeten Kamera, wie Spotmessung oder Mehrfeldmessung können auch für den Blitz genutzt werden.
  • Unterschiedliche Brennweiten der eingesetzten Objektive, fotografische Filter, Auszugsverlängerungen bei Nahaufnahmen und Abweichungen der tatsächlichen Lichtstärke des Objektivs von der geometrischen Lichtstärke werden auch beim Blitzeinsatz automatisch berücksichtigt.

Von Nachteil kann sein, dass Blitzgeräte für die TTL-Blitzmessung nicht universell einsetzbar sind, sondern stets auf die verwendeten Kameramodelle abgestimmt sein müssen. Allerdings bieten einige Hersteller Blitzgeräte mit dem SCA-System an, bei dem durch Austausch eines Adapters dasselbe Blitzgerät mit unterschiedlichen Kamerasystemen verwendet werden kann. Weiterhin erfordert die Belichtungssteuerung durch die Kamera neben dem Synchronkontakt weitere elektrische Kontakte. Dies erfordert beim entfesselten Blitzen spezielle, teure Verbindungskabel. Auch die Kombination mehrerer Blitzgeräte zur Erzielung bestimmter Beleuchtungseffekte ist nicht so ohne weiteres möglich, so dass alternative Messmöglichkeiten keineswegs unnötig geworden sind.


Funktionsweise:

Ältere TTL-Blitze regulieren die für die Motivsituation benötigte Blitzlichtmenge während der Aufnahme, teilweise auch abhängig von der gemessenen Motiventfernung. Das vom Film reflektierte Licht wird von mehreren Fotozellen im Kameraboden eingefangen. Durch diese Methode fliesst auch Umgebungslicht (z.B. eine Hintergrundbeleuchtung) in die Belichtungsmessung ein. Reicht das abgegebene Blitzlicht, übermittelt die Kamera dem Blitzgerät ein Abstellsignal.

Da die Reflexionseigenschaften des Bildsensors einer Digitalkamera allein schon durch den technischen Aufbau schlechter sind als die eines Films, funktionieren ältere TTL-Messverfahren an Digitalkameras genau aus diesem Grund nicht. Diese Blitzgeräte können oft nur manuell mit einer Digitalkamera betrieben werden (z.B. Canon EZ-Speedlites, Nikon SB-xx Blitzgeräte). Ausnahmen: Pentax *istD/*istDs Serie, bei beiden DSLRs wurde eine (jetzt A-TTL genannte) TTL Blitzmessung installiert, die allerdings auf ISO 400 (*istD) bzw auf ISO 200 und ISO 400 (*istDs) beschränkt ist.


Digitaltaugliche Blitzgeräte arbeiten mit einem Vorblitz, der vor der Aufnahme zu Messzwecken abgegeben wird. Die Messung erfolgt im Sucher, deshalb kann man den Vorblitz auch noch sehen, der Spiegel ist noch in Ausgangsstellung zu diesem Zeitpunkt.

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