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T. S. Eliot
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Thomas Stearns Eliot (* 26. September 1888 in St. Louis, Missouri, USA; † 4. Januar 1965 in London) war Lyriker, Dramatiker und Essayist sowie Literaturnobelpreisträger des Jahres 1948.
Eliot wurde in St. Louis/USA als Sohn einer angesehenen Bostoner Familie geboren. Zunächst studierte er in Harvard, später an der Sorbonne in Paris Mathematik, Philosophie sowie europäische und asiatische Sprachen.
1911 kehrte er als Doktorand an die Harvard-Universität zurück.
1914 ging Eliot nach Europa, zunächst nach Marburg, um an einem Ferienkurs der Universität teilzunehmen, und später nach Oxford. In dieser Zeit veröffentlichte er sein erstes bedeutendes Gedicht The Love Song of J. Alfred Prufrock.
1922 gründete er die literarische Zeitschrift Criterion. Sein erstes Hauptwerk, das Versepos Das wüste Land (englischer Originaltitel The Waste Land), erschien und wurde mit dem Dial-Preis für besondere Verdienste um die amerikanische Literatur ausgezeichnet. Eliot wurde damit auf einen Schlag berühmt.
1927 erwarb Eliot die britische Staatsbürgerschaft, reiste jedoch zurück in die USA, um zwei weitere Jahre in Harvard zu unterrichten.
1932 erfolgte die Veröffentlichung des Dramas Murder in the Cathedral. Im Lauf der nächsten beiden Jahrzehnte kamen verschiedene Essays heraus, darunter 1944 das bedeutende lyrische Werk Eliots, Four Quartets.
1952 wurde T.S. Eliot Präsident der Londoner Bibliothek. Im Lauf der Jahre erhielt er zahlreiche Ehrendoktortitel u.a. von der Sorbonne, Yale University, Oxford und München.
Eliot veröffentlichte weiterhin bis kurz vor seinem Tod Essays und Dramen, u.a. The Confidential Clerk und The Elder Statesman.
Der Schwerpunkt in Eliots Werk lag auf der Lyrik. Er gilt als hervorragende Dichterpersönlichkeit seiner Zeit, der seine Vorbilder in Vergil, Dante und William Shakespeare sah. Außerdem räumte er der metaphysischen Dichtung einen hohen Stellenwert zu. In seiner 1921 veröffentlichten Schrift hob er besonders den englischen Poeten John Donne hervor und löste damit eine internationale Diskussion der metaphysischen Dichter aus. Eliots Themen waren Zeit und Ewigkeit, das Ringen um die Wiedergeburt des Geistes, Aussöhnung mit den Geistern der Vergangenheit. Seine Dramatik war vor allem durch Yeats inspiriert. Er machte freie Rhythmen und abstrakte Dichtung, teilweise mit musikalischen Kompositionselementen, in England populär.
T.S. Eliot verstarb am 4. Januar 1965 im Alter von 76 Jahren in London.
Werke
- Das wüste Land, Dichtung, 1922
- Mord im Dom, Drama, 1935
- Der Familientag, Drama, 1939
- Old Possums Katzenbuch, Gedichte, 1939 (1981 vertont als Musical Cats)
- Vier Quartette, Dichtung, 1943
- Die Cocktailparty, Drama, 1949
- Ein verdienter Staatsmann, Drama, 1959
Weblinks
- Literatur von und über T. S. Eliot im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Informationen der Nobelstiftung zur Preisverleihung 1948 für T. S. Eliot (englisch)
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Eliot, Thomas Stearns |
| KURZBESCHREIBUNG | Lyriker, Dramatiker und Essayist |
| GEBURTSDATUM | 26. September 1888 |
| GEBURTSORT | St. Louis, USA |
| STERBEDATUM | 4. Januar 1965 |
| STERBEORT | London |
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