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Sturmabteilung

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Bild:Disambig-dark.svg Dieser Artikel erläutert die Sturmabteilung der NSDAP. Für andere Bedeutungen der Abkürzung SA, siehe SA (Begriffsklärung).

Die Sturmabteilung (kurz SA) war die paramilitärische Kampforganisation der NSDAP während der Weimarer Republik und spielte als Schlägertruppe eine entscheidende Rolle beim Aufstieg der Nationalsozialisten. Nach der Machtergreifung kurzzeitig auch als Hilfspolizei eingesetzt, verlor die SA im Sommer 1934 nach der Beseitigung und Ermordung ihrer Führungsspitze zur Abwehr eines angeblichen „Röhm-Putsches“ in der Zeit des Nationalsozialismus weitgehend an Bedeutung.

Inhaltsverzeichnis

Die Rolle der SA bei Hitlers Machtergreifung

Dank Ernst Röhms Kontakten zum Bayrischen Militär stellten Angehörige der Minenwerfer-Kompanie 19 den ersten „Saalschutz“ der Partei. Unter ihrem Kommandanten, Hauptmann Streck, knüppelten sie jeden erbarmungslos nieder, der es wagte, eine Parteiveranstaltung zu stören. Aus dieser Kompanie zog Röhm die ersten Mitglieder des parteieigenen Ordnungsdiestes, ihm fehlten aber erfahrene Kommandanten. Diese fand er in der ehemaligen II. Marine-Brigade Erhardt [1]. Am 3. August 1921 wurde Hermann Ehrhardt von Röhm als erster Führer des NSDAP-Versammlungsschutzes eingesetzt, Ehrhard beauftragte mit dieser Aufgabe jedoch am 8. August den Leutnant Hans Ulrich Klintzsch. Am 4. November 1921 bekam der NSDAP-Versammlungsschutz den Namen „Sturmabteilung“. Die SA sollte nun die offiziellen Versammlungen der NSDAP schützen und überwachen; sie entwickelte sich aber auch zu einem Kampfverband zur Einschüchterung der politischen Gegner. Sie wurde militärisch durch die Bayrische Armee (insbesondere durch das Pionierbataillon 7 und das Infanterie-Regiment 19) ausgebildet, sah sich selbst als sogenannten „Wehrverband“ und wurde auch von der bayrischen Regierung in eventuelle Mobilmachungspläne voll eingebunden. Die Münchner SA besaß bereits 1923 rund 1.150 Mann und verfügte über Artilleriehundertschaften und Kavalleriezüge. Ihre Kommandanten legten sich ebenfalls militärische Bezeichnungen wie Gewehr- oder Geschützführer zu [2]. Am 9. November 1923 beteiligten sich auch die rund 2.000 Mitglieder [3] der SA unter ihrem militärischen Führer Hermann Göring am Hitler-Ludendorff-Putsch. Bei diesem Putschversuch wurden 16 NSDAP-Mitglieder (darunter fünf Stoßtrupp-Männer) von der Münchner Polizei und dem Militär erschossen; die Partei hatte damit ihre ersten „Märthyrer“. Sie wurde nach dem 9. November 1923 - wie die NSDAP - verboten. Nach der Neugründung der Partei (Februar 1925) wurde die SA unter Franz Pfeffer von Salomon wiederaufgestellt und Ernst Röhm fragte am 30. April bei Hitler an, ob die SA sich wieder als „Wehrverband“ der Partei sehen dürfte. Aber zur Enttäuschung aller SA-Mitglieder wurde diese Frage vier Wochen später durch ein formloses Schreiben Hitlers abgelehnt. Dieser ließ Röhm mitteilen: Eine neue Wehrbewegung gedenkt Herr Hitler nicht aufzuziehen, Wenn er es seinerzeit tat, so nur auf Veranlassung der Herren, die ihn nachher im Stich ließen. Heute braucht er lediglich einen Saalschutz, wie vor dem Jahre 1923 [4]. Die SA sollte nach Hitlers Willen nunmehr ihre Hauptaufgaben in Aufmärschen, gewalttätigen Übergriffen gegen politische Gegner wie Kommunisten und Sozialdemokraten, aber auch gegen Juden, Straßen- und Saalschlachten mit dem kommunistischen Roten Frontkämpferbund und dem auf Initiative der Sozialdemokraten gegründeten republikanischen Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold sowie christlichen Gruppierungen wie der Kolping-Jugend sehen. Und dennoch wurde die SA unter Salomon und Ernst Röhm (nach dessen Rückkehr 1930) zu einer schlagkräftigen und straff organisierten Organisation. Das Anwachsen der SA wurde durch Wirtschaftskrise und Wahlerfolge der NSDAP begünstigt. 1930 hatte sie zeitweise 60.000 bis 80.000 Mitglieder und 1932 bereits etwa 220.000 eingetragene Mitglieder. Ein wegen der Terrorwelle im April 1932 vom Reichskanzler Heinrich Brüning ausgesprochenes Verbot der SA wurde bereits im Juni von Brünings Nachfolger Franz von Papen wieder aufgehoben. Im Vorfeld der Reichstagswahlen im Juli 1932 gab es bürgerkriegsähnliche Zustände mit insgesamt etwa 300 Toten und über 1100 Verletzten.

Die Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler am 30. Januar 1933 feierte die inzwischen auf über 400.000 Mitglieder angewachsene SA mit einem nächtlichen Fackelzug vom Großen Stern in Berlin kommend durch das Brandenburger Tor zur Reichskanzlei in der Wilhelmstraße.

Viele SA-Männer erwarteten die sofortige Machtübernahme im Stile eines gewaltsamen Putsches. Bereits im Frühjahr 1932 waren detaillierte Pläne für einen Staatsstreich der SA an die Öffentlichkeit gelangt.

Doch die Führung der Nationalsozialisten scheute die Option eines gewaltsamen Putsches der SA, der zu diesem Zeitpunkt einen Bürgerkrieg gegen den Roten Frontkämpferbund und das Reichsbanner mit unklarem Ausgang bedeutet hätte. Ob die Reichswehr und vor allem die preußische Polizei, die während der Weimarer Republik unter starkem sozialdemokratischen Einfluss gestanden hatte, sich geschlossen den Anweisungen der neuen Regierung fügen würden, war ebenfalls nicht sicher.

Von einem Stillhalten der SA konnte jedoch keine Rede sein. Unmittelbar nach dem 30. Januar fielen dem Terror der SA - allein in Berlin - mehrere Menschen zum Opfer und viele wurden verletzt. SA-Trupps organisierten auf eigene Faust Hausdurchsuchungen und Verhaftungen.

Am 22. Februar 1933 wurde durch den kommissarischen preußischen Innenminister Hermann Göring die preußische Hilfspolizei gegründet. Sie rekrutierte sich vornehmlich aus den Reihen der SA, die damit in den staatlichen Machtapparat eingebunden wurde. Die SA konnte nun mit staatlicher Autorität und umfassenden Zuständigkeiten operieren, was einerseits ihr Handlungsbedürfnis befriedigte, es andererseits zugleich auch kanalisierte. Zusätzlich wirkte die massive Präsenz der SA einschüchternd auf die regulären Polizeikräfte, sich den neuen Machthabern anzupassen. Es wird geschätzt, dass allein in Berlin etwa 3000 bis 5000 SA-Männer zu Hilfspolizisten ernannt wurden.

In diesem Zusammenhang trat die SA-Feldpolizei in Erscheinung. Während diese berüchtigte Sondereinheit der SA-Führung anfangs zur Verfolgung und Inhaftierung von Regimegegnern eingesetzt wurde, erhielt sie später zunehmend innerorganisatorische Ordnungsaufgaben, die sie unter ihrer neuen Bezeichnung SA-Feldjägerkorps bis 1935 ausübte. Die preußische Hilfspolizei wurde bereits Anfang August 1933 wieder aufgelöst.

Die Dramaturgie der sogenannten „Nationalen Revolution“ bekam ihren ersten Höhepunkt mit dem Reichstagsbrand am 27. Februar 1933, eine Woche vor den Reichstagswahlen. Am gleichen Abend wurden in einer gezielten Aktion reichsweit Tausende führende Oppositionelle verhaftet.

Trotz dieser und anderer Repressalien konnte die NSDAP lediglich 43,9 Prozent der Stimmen auf sich vereinen (zum Vergleich die beiden Wahlen von 1932: 37,4% im Juli und 33,1% im November).

Hitlers Doppelspiel

Für Hitler war die SA gerade wegen des Terrors, den sie ausübte, in der ersten Phase der Machtübernahme extrem nützlich. Einerseits konnte er mit ihrer Hilfe seine Gegner einschüchtern und terrorisieren, andererseits konnte er sich bei den Konservativen als die einzige Person darstellen, die in der Lage war, die SA zu bändigen. Je nach Umständen drohte er implizit damit, der SA wirklich freie Hand zu lassen, oder versprach, mäßigend auf sie einzuwirken. Mit dieser Taktik brachte er die Konservativen dazu, dem Terror zuzustimmen und ihn auch noch dafür zu bezahlen, dass er den Terror auf einem 'erträglichen Niveau' hielt.

„Röhm-Putsch“ 1934

Hauptartikel: Röhm-Putsch

Nachdem Adolf Hitler im Laufe des Jahres 1933 seine Macht immer weiter gesichert hatte (auch dank der SA), entzog er ihr im Sommer 1934 die Gunst. Am 30. Juni 1934 tauchte Hitler an Röhms Urlaubsort Bad Wiessee auf. Er beschuldigte ihn, Putschpläne zu hegen, sowie der Homosexualität. In der Parteiführung war es ein offenes Geheimnis, dass Röhm und Teile seiner Umgebung homosexuelle Neigungen hatten. Röhm und seine engsten Gefolgsleute (wie auch andere unbequem gewordene Personen) wurden verhaftet und später ermordet. Es gibt bis heute keine Hinweise darauf, dass ein Putsch durch Röhm ernsthaft geplant war oder unmittelbar bevorstand.

Die Liquidierung hatte für Hitler mehrere Vorteile:

  • Mit der Ruhigstellung der Sturmabteilung präsentierte er sich dem Ausland und dem deutschen Bürgertum als rechtschaffener Staatsmann.
  • Mit der Beseitigung der paramilitärischen Konkurrenz verschaffte er sich das Vertrauen der Reichswehrgeneräle (Röhm hatte Pläne zur Verschmelzung von SA und Reichswehr zu einer Volksmiliz unter seiner Führung).
  • Mit der Entmachtung der „sozialistisch“ angehauchten SA stieg Hitler in der Gunst der deutschen Groß- und Schwerindustrie weiter auf.
  • Durch die Enthauptung der zwischenzeitlich auf 4 Millionen Mitglieder angewachsenen SA wurde eine potentiell gefährliche innerparteiliche Macht neutralisiert.
  • Außerdem bereitete die Liquidierung den Weg für die mit der SA konkurrierende SS.

Nach 1934

Nach der Ausschaltung Röhms und seiner Gefolgsleute - nach fundierten Schätzungen gab es etwa 130 Tote - wurde die SA nahezu bedeutungslos und diente allenfalls als Kaderreservoir für Partei und andere Organisationen.

Als Viktor Lutze zum neuen Stabschef ernannt wurde, schuf er innerhalb der SA eine SS-ähnliche Elite-Standarte. Diese trug den Namen SA-Standarte „Feldherrnhalle“. Sie war eine stehende und bewaffnete Einheit und galt als SA-Gegenstück zu den Verbänden der SS-Verfügungstruppe.

Zum landesweiten Einsatz kam die SA nochmals im November 1938 bei den Pogromen gegen die jüdische Bevölkerung, die als „Reichskristallnacht“ in die Geschichte eingegangen sind. Auch wurde sie kurz vor Kriegsende als Reservoir für Kämpfer des Volkssturms genutzt, wobei SA-Angehörige häufig durch Gewalttaten an Kriegsgefangenen oder Kapitulationswilligen auffielen.

Aufbau und Gliederung

Bis 1926 wurde der Kommandant der SA als „Oberster SA-Führer“ (OSAF) bezeichnet. Bis zu diesem Jahre galt die SA als eine von der NSDAP völlig unabhängige nationalsozialistische Kampforganisation. Ab Herbst 1930 übernahm Adolf Hitler die Führung der SA, wurde also selbst Oberster SA-Führer. Für den bisherigen Amtsinhaber wurde der neue Titel des SA-Reichsführer eingeführt und dieser stand nun auch unter der völligen Kontrolle der Partei. Mit der Schaffung des SA-Reichsführers wurde das Gegenstück des obersten SS-Kommandanten gebildet, der nun ebenfalls den Rang eines Reichsführers trug, aber formal dem SA-Reichsführer unterstellt war.

Mit der Rückkehr Ernst Röhms in die SA wurde nun der Rang des Chef des SA-Stabes oder kurz SA-Stabschef eingeführt. Ernst Röhm wurde zum bekanntesten Träger diesen Ranges. Nach seinem Amtsantritt ging er auf Gegenkurs zu Hitler. Röhm wollte die SA-Kampforganisation erneut der Kontrolle der Partei entziehen und nach der Machtergreifung (1933) forderte er die „2. Revolution“ und die Schaffung eines „NS-Volksheeres“, das die Reichswehr ablösen und deren Kader nun die SA bilden sollte.

Es ist verständlich, dass dieses nicht auf die Gegenliebe Adolf Hitlers und der Reichswehrführung stieß. Durch bewusst verfälschte Zitate von Aufrufen Röhms, die verbreitet wurden, wurde der Allgemeinheit der Eindruck vermittelt, Röhm wolle einen Aufstand proben. Und bei 3,5 Millionen SA-Angehörigen hätte die Ordnungsmacht wirklich nicht viel dagegen unternehmen können. Röhm betonte stets in internen Parteikreisen: „Bedenkt, fast vier Millionen Rabauken stehen hinter mir!“… und das war sicherlich nicht im Spaß dahin gesagt. Verbreitet wurden diese „Revolutionsgerüchte“ vor allem durch das einstige SA-Oberhaupt Hermann Göring und dem Reichsführer-SS Heinrich Himmler, der damals noch die Dienstgradabzeichen eines SS-Obergruppenführers trug. Letzterer versicherte Röhm schriftlich immer wieder, dass er und die SS Röhm bedingungslos beistehen und folgen würden. Aber dass dies nur Lippenbekenntnisse waren, bewies die brutale Ausschaltung der gesamten SA-Führung durch die SS:

Am 30. Juni/1. Juli 1934 wurde die SA-Führung durch Angehörige des - allgemein durch seine Brutalität gefürchteten - SS-Totenkopfwachsturmbannes „Oberbayern“ verhaftet und sofort durch Exekutionskommandos der Leibstandarte-SS Adolf Hitler erschossen. Dieses aus den Angehörigen der ersten zwei Schützenkompanien der Leibstandarte gebildete Exekutionskommando stand unter dem Befehl Josef „Sepp“ Dietrichs.

Röhm selbst wurde am 1. Juli durch die Dachauer Kommandeure des Wachsturmbannes „Oberbayern“, Theodor Eicke und dessen Stellvertreter Michel Lippert, in seiner Zelle erschossen.

Röhms Nachfolger als Stabschef wurde Viktor Lutze und dieser wurde im August 1934 als „Reichsleiter SA“ Adolf Hitler persönlich unterstellt. Er erhielt nun eigene Dienstgradabzeichen. Nach dem Unfalltod Lutzes im Jahre 1943 wurde Wilhelm Schepmann Stabschef.

Uniformierung und Abzeichen

Seit 1924 trugen die Angehörigen der „NS-Kamporganisationen“ das sogenannte „Lüttow-Hemd“. Zuvor wurden (1920-1923) die Uniformen getragen, mit denen ehemalige Soldaten in der SA ausgemustert waren. Mitglieder, die nicht ehemalige Soldaten waren, legten sich graue Windjacken als Uniformersatz zu.

Das auch später offiziell als „Braunhemd“ bezeichnete Parteihemd wurde nur durch Zufall eingeführt: Der Ende 1923 nach Österreich geflohene Freikorps- und SA-Führer Roßbach konnte einen größeren Posten brauner Hemden erwerben. Diese waren ursprünglich für die deutsche Schutztruppe in Afrika vorgesehen gewesen. Nach seiner Rückkehr führte Roßbach diese Hemden in der SA ein [5].

Möglich ist aber auch, dass Roßbach das Aussehen des Braunhemds entscheidend beeinflusst hat. In einem in späteren Jahren geführten mündlichen Gespräch mit dem Autor Georg Franz-Willing erklärte Roßbach, dass er einen bestimmenden Einfluss auf das Aussehen des Braunhemds gehabt habe [6]. Auch wird im so genannten „Ehrenbuch der SA“ von 1934 geschildert, dass das Braunhemd ursprünglich von den „Roßbachabteilungen“ der SA getragen worden sei und erstmalig am 5. April 1925 Verwendung fand[7]. Es ist somit auch durchaus denkbar, dass Roßbach sich mit seiner ursprünglichen Aussage einer „Zufallsentdeckung“ lediglich vom NS-Regime distanzieren wollte.

Am linken Arm wurde die sogenannte „Kampfbinde“, ein rotes Band mit Hakenkreuz, getragen. Weiterhin gehörten zur Uniform die Sturm- und Dienstgradabzeichen, die am Hemdkragen angebracht und je nach Gau (Gebietsgliederung) farblich unterschiedlich gestaltet waren. Die Uniform musste von jedem SA-Mann selbst erworben werden, weswegen man auf Bildern häufig unvollständig ausgerüstete SA-Mitglieder sieht.

1932 bekam die Firma Hugo Boss von der NSDAP-Parteileitung den Auftrag, standardisierte Uniformen für die NS-Organisationen zu entwerfen. Mit Ausnahme der SS wurden bei allen Partei-Organisationen Uniformen in diversen Brauntönen eingeführt.

Absolventen der SA-Reichsführerschule bekamen seit den 1930er Jahren die Tyr-Rune verliehen.

Noch heute werden Neonazis mit der Farbe braun assoziiert.

Dienstränge

Die SA war ganz ähnlich wie die anderen „NS-Kampforganisationen“ (SS, NSKK und NSFK) gegliedert. Auch die Abzeichen und Ränge glichen sich stark, da die SS, das NSKK und NSFK ursprünglich (bis Sommer 1934) Unterorganisationen der SA gewesen waren .

Bild:Rangabzeichen-SA.png
Rangabzeichen der SA

Die Dienstränge waren:

SA-Anwärter
1 SA-Mann
2 SA-Sturmmann
3 SA-Obersturmmann
4 SA-Rottenführer
5 SA-Scharführer
6 SA-Oberscharführer
7 SA-Truppführer
8 SA-Obertruppführer
9 SA-Haupttruppführer
10 SA-Sturmführer
11 SA-Obersturmführer
12 SA-Sturmhauptführer (bis Oktober 1934)
13 SA-Hauptsturmführer (ab Oktober 1934)
14 SA-Sturmbannführer
15 SA-Obersturmbannführer
16 SA-Standartenführer
17 SA-Oberführer
18 SA-Brigadeführer
19 SA-Gruppenführer
20 SA-Obergruppenführer
21 SA-Chef des Stabes

Presseorgan

Seit März 1928 erschien im Völkischen Beobachter eine monatliche Beilage unter dem Titel „Der SA-Mann“, die ab dem 5. Januar 1932 durch die Oberste SA-Führung als selbständiges Wochenblatt herausgegeben wurde. Chefredakteur der Zeitung, die sich in erster Linie mit militärischen Themen sowie internen Angelegenheiten von SA und NSDAP beschäftigte, war Josef Berchtold.

Quelle

  1. Heinz Höhne: Der Orden unter dem Totenkopf - Die Geschichte der SS, Weltbild-Verlag, S. 22
  2. Heinz Höhne: Der Orden unter dem Totenkopf- Die Geschichte der SS, Weltbild-Verlag, S. 23
  3. Heinz Höhne: Der Orden unter dem Totenkopf - Die Geschichte der SS, Weltbild-Verlag, S.26
  4. Heinz Höhne: Der Orden unter dem Totenkopf - Die Geschichte der SS, Weltbild-Verlag, S. 27
  5. Heinz Höhne: Der Orden unter dem Totenkopf - die Geschichte der SS, Weltbild-Verlag, S. 27
  6. Georg Franz-Willing: Ursprung der Hitler-Bewegung 1919-1922, Preußisch-Oldendorf 1974 S. 127
  7. Karl W. H. Koch: Das Ehrenbuch der SA, Düsseldorf 1934 S. 48

Literatur

  • Bruce Campbell: The SA Generals and the Rise of Nazism, Lexington: Univ. Press of Kentucky 1998, ISBN 0-8131-2047-0
  • Peter Longerich: Die braunen Bataillone. Geschichte der SA, München: C.H. Beck 1989, ISBN 3-406-33624-8

Siehe auch

Weblinks

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