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Stockelsdorf
Aus Fotonexus.
| Wappen | Deutschlandkarte | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Bild:Stockelsdorf Wappen.png |
| ||||
| Basisdaten | |||||
| Bundesland: | Schleswig-Holstein | ||||
| Kreis: | Ostholstein | ||||
| Koordinaten: | Koordinaten: 53° 53′ N, 10° 39′ O53° 53′ N, 10° 39′ O | ||||
| Höhe: | 18 m ü. NN | ||||
| Fläche: | 56,7 km² | ||||
| Einwohner: | 16.466 (29. Sep. 2005) | ||||
| Bevölkerungsdichte: | 290 Einwohner je km² | ||||
| Postleitzahlen: | 23612, 23617 (alt: 2406) | ||||
| Vorwahlen: | 04504, 04505, 04506, 0451 | ||||
| Kfz-Kennzeichen: | OH | ||||
| Gemeindeschlüssel: | 01 0 55 040 | ||||
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Ahrensböker Straße 7 23617 Stockelsdorf | ||||
| Webpräsenz: | |||||
| Bürgermeisterin: | Brigitte Rahlf-Behrmann | ||||
| Lage der Gemeinde Stockelsdorf im Kreis Ostholstein | |||||
| Bild:Stockelsdorf in OH.png | |||||
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Stockelsdorf ist eine amtsfreie Gemeinde im Kreis Ostholstein, Schleswig-Holstein. Stockelsdorf liegt unmittelbar an der nördlichen Stadtgrenze zur Hansestadt Lübeck und bildet mit diesem eine Agglomeration. Zur Gemeinde gehören neben dem gleichnamigen Kernort die Dorfschaften Arfrade, Curau, Dissau, Eckhorst, Horsdorf, Klein Parin, Krumbeck, Malkendorf, Obernwohlde und Pohnsdorf als Ortsteile.
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte
Erstmals urkundlich erwähnt wurde sie vor etwa 700 Jahren. Bis 1937 gehörte Stockelsdorf zum Freistaat Oldenburg. Es gibt im Zentralort zwei denkmalgeschützte Gebäude: Die Kirche von 1903 und das Herrenhaus, das kürzlich renoviert wurde und heute den Bürgersaal beherbergt. Zusätzlich wird derzeit wieder versucht, hier einen Restaurationsbetrieb zu etablieren, nachdem ein erster Versuch im Jahr 2005 gescheitert war. Auf dem Gutsgelände des Herrenhauses Stockelsdorf wurden im 18. Jahrhundert Fayencen hergestellt. Die qualitätsvollen Arbeiten der Stockelsdorfer Fayencemanufaktur sind teilweise heute noch erhalten und im St.-Annen-Kloster wie im Behnhaus in Lübeck ausgestellt, unter anderem ein Ofen. Die historische Zollscheune am Landgraben, der die lübsche Grenze darstellte, ist leider dem Ausbau der Bundesstraße 206 nach Bad Segeberg in den 60er Jahren zum Opfer gefallen. Bis zur Zeit des Nationalsozialismus gab es eine kleine jüdische Gemeinde in Stockelsdorf, zu der auch eine eigene Schule gehörte.
Gegenwart
Heute ist Stockelsdorf eine Großgemeinde mit zehn Außendörfern und insgesamt etwa 16.000 Einwohnern. Die Gemeinde hat zwei evangelisch-lutherische Kirchen: eine im Zentralort Stockelsdorf und eine in Curau. Es gibt drei Grund-, eine Haupt- und eine Realschule. Stockelsdorf ist durch Buslinien der Stadtverkehr Lübeck GmbH angebunden. In zwei Industriegebieten werden diverse Gewerbe betrieben. Auch eine der größten Discotheken Schleswig-Holsteins (das Abaco) ist dort angesiedelt. Der Ausbau der Bundesautobahn 20 vom Kreuz Lübeck in Richtung Bad Segeberg hat bereits begonnen.
Politik
Wappen
Blasonierung: „In Blau ein Bündel von drei goldenen, mit der Spitze nach oben gerichteten Pfeilen, überhöht von drei goldenen sechsstrahligen Sternen.“[1]
Arfrade WT2005.jpg
Blick auf das Dorf Arfrade |
Partnerstädte
- Le Portel, Départment Pas-de-Calais, Frankreich
- Okonek, Woiwodschaft Großpolen, Polen
Die Kirchengemeinde pflegt Partnerschaften mit Tansania und Rumänien.
Quellen
Ahrensbök | Altenkrempe | Bad Schwartau | Beschendorf | Bosau | Dahme | Damlos | Eutin | Fehmarn | Göhl | Gremersdorf | Grömitz | Großenbrode | Grube | Harmsdorf | Heiligenhafen | Heringsdorf | Kabelhorst | Kasseedorf | Kellenhusen (Ostsee) | Lensahn | Malente | Manhagen | Neukirchen | Neustadt in Holstein | Oldenburg in Holstein | Ratekau | Riepsdorf | Scharbeutz | Schashagen | Schönwalde am Bungsberg | Sierksdorf | Stockelsdorf | Süsel | Timmendorfer Strand | Wangels
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