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Spektralfotometer
Aus Fotonexus.
Im Gegensatz zu einem Densitometer, das nur die Reflexion einer Farbe durch einen bestimmten Filter misst und damit Rückschlüsse auf die Dicke der Farbschicht auf dem Bedruckstoff zulässt, misst ein Spektralfotometer durch das Beleuchten der Messfläche über das gesamte Spektrum (von infrarot bis ultraviolett) des sichtbaren Lichtes die Remissionswerte. Dadurch kann der genaue Farbort der Farbe definiert und Farbabweichungen von einen Messpunkt zum nächsten berechnet werden.
Das Funktionsprinzip
„Weißes“ Licht wird mittels Monochromator oder Farbfiltern in einzelne Wellenlängen zerlegt und zeitversetzt auf die Messfläche gestrahlt. Als kostengünstige Variante besteht der Einsatz farbiger LED. Um Reflexionen zu vermeiden wird das Substrat dabei üblicherweise in einem Winkel von 45° bzw. 8° angestrahlt. Die Remissionen der einzelnen Spektralfarben werden anschließend durch Fotomultiplier verstärkt und in elektrische Signale umgewandelt, welche durch einen Rechner üblicherweise als Normfarbwerte X, Y, Z (Intensität der Remission von rotem, grünem und blauem Licht) oder als Ort innerhalb eines Farbraumes z. B. L*, a*, b* (Helligkeit L*, Farbwertanteile a*: Rot-Grün-Achse, b*: Gelb-Blau-Achse) ausgegeben werden.
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