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Sonthofen

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Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Oberallgäu
Koordinaten: Koordinaten: 47° 31′ N, 10° 17′ O47° 31′ N, 10° 17′ O
Höhe: 750–1100 m ü. NN
Fläche: 46,62 km²
Einwohner: 21.239 (29. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte: 456 Einwohner je km²
Postleitzahl: 87527
Vorwahl: 08321
Kfz-Kennzeichen: OA
Gemeindeschlüssel: 09 7 80 139
Adresse der
Stadtverwaltung:
Stadt Sonthofen
Rathausplatz 1
87527 Sonthofen
Webpräsenz:
Bürgermeister: Hubert Buhl
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Sonthofen ist die Kreisstadt des schwäbischen Landkreises Oberallgäu.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Blick vom Mittagberg
Blick vom Mittagberg

Sonthofen liegt ca. 750-1100 m über NN am Alpennordrand an den Ufern der Iller und Ostrach, etwa 70 km vom Bodensee und 150 km von München entfernt. Sie gilt als südlichste Stadt Deutschlands. Der Grünten ist der „Hausberg“ Sonthofens. Er wird auch „Wächter des Allgäu“ genannt.

Stadtgliederung

Neben dem eigentlichen Stadtgebiet gehört zur Stadt Sonthofen noch der 1976 eingemeindete, zwei Kilometer südlich gelegene Ortsteil Altstädten mit Hinang, Beilenberg, Hochweiler sowie die inzwischen mit der Stadt zusammen gewachsenen Orte Binswangen und Berghofen. Weiterhin zur Stadt gehören Winkel, Tiefenbach, Walten, Staig, Unterried, Breiten, Unterried, Imberg, Hofen, Margarethen und Rieden.

Geschichte

St. Michael
St. Michael

Sonthofen war vor 1800 Pflegamt und gehörte zum Hochstift Augsburg. Mit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 kam der Ort zu Bayern. Sonthofen besaß das Marktrecht mit wichtigen Eigenrechten. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Die Ordensburg, die Adolf Hitler im Jahre 1935 in Sonthofen erbauen ließ, ist im Zweiten Weltkrieg nicht zerstört worden. Sie wird als Generaloberst-Beck-Kaserne von der Bundeswehr genutzt, die hier u.a. die Schule für Feldjäger und Stabsdienst stationiert hat.

Sonthofen wurde im Zweiten Weltkrieg zweimal bombardiert. Das erste Mal am 22. Februar 1945; dabei wurden das Käslager, die Spitalkirche und die Genossenschaftsbank getroffen. Der zweite Angriff erfolgte am 29. April 1945; dabei wurde die katholische Pfarrkirche St. Michael getroffen.

Am 18. August 1963 wurde Sonthofen die Bezeichnung „Stadt“ verliehen.

Sonthofen war Alpenstadt des Jahres 2005.

Wirtschaft und Infrastruktur

Von überregionaler Bedeutung ist die Milchwirtschaft und der Tourismus. Bedeutende Arbeitgeber sind außerdem die Bundeswehr sowie verschiedene mittelständische, hauptsächlich Metall verarbeitende Industrieunternehmen:

Bis Anfang der 1990er-Jahre war auch die Textilindustrie (Firma Ergee) von Bedeutung.

Verkehr

Der Bahnhof Sonthofen liegt an der Bahnstrecke KBS 975 Ulm HbfKempten (Allgäu) HbfOberstdorf Bf.

Folgende Linien halten in Sonthofen:

Typ Relation Häufigkeit bedient durch Baureihe
RE Ulm-Kempten-Oberstdorf Zweistundentakt 218 und 612
RB Immenstadt-Oberstdorf Stundentakt 612, 628 und 642
RB Kempten-Oberstdorf einzelne Züge 218, 612, 628 und 642
IC Hamburg-Oberstdorf 1 Zugpaar/Tag 218
IC Dortmund-Oberstdorf 1 Zugpaar/Tag 218
„Alex“ München-Oberstdorf Zweistundentakt

Der Allgäu-Expreß (kurz „Alex“) verkehrt als Privatbahnlinie der Länderbahn und SBB GmbH mit umgebauten Reichsbahnwagen.

Bildung

  • Hauptschule Sonthofen
  • Staatliche Realschule Sonthofen
  • Fachoberschule
  • Gymnasium Sonthofen
  • Albert-Schweitzer-Schule
  • Johann-Althaus-Grundschule
  • Grundschule West
  • Grundschule Mitte
  • Grundschule Montessori Schule

Sport

Vereine

  • Die Stadtkapelle Sonthofen e.V. wurde im Jahre 1815 gegründet und ist einer der ältesten Vereine in Sonthofen.
  • Der Klausenverein Sonthofen veranstaltet seit 1976 jeweils Anfang Dezember das „Klausentreiben“ und das „Bärbeltreiben“, ein aus heidnischen Bräuchen entstandenes Volksfest.

Persönlichkeiten

Weblinks

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