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Działdowo
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| Działdowo | |||
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| Basisdaten | |||
|---|---|---|---|
| Staat: | Polen | ||
| Woiwodschaft: | Ermland-Masuren | ||
| Landkreis: | Działdowo | ||
| Fläche: | 11,13 km² | ||
| Geographische Lage: | Koordinaten: 53° 14' N, 20° 11' O53° 14' N, 20° 11' O | ||
| Einwohner: | 20.831 (30. Juni 2005) | ||
| Postleitzahl: | 13-200 bis 13-201 | ||
| Telefonvorwahl: | (+48) 23 | ||
| Kfz-Kennzeichen: | NDZ
| ||
| Wirtschaft & Verkehr | |||
| Straße: | Brodnica–Nidzica | ||
| Nächster int. Flughafen: | Flughafen Danzig | ||
| Gemeinde | |||
| Gemeindeart: | Stadtgemeinde | ||
| Verwaltung (Stand: 2007) | |||
| Bürgermeister: | Bronisław Mazurkiewicz | ||
| Adresse: | ul. Zamkowa 12 13-200 Działdowo | ||
| Webpräsenz: | www.dzialdowo.pl | ||
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Działdowo [ʥawˈdɔvɔ] (deutsch Soldau) ist eine Stadt in Polen in der Woiwodschaft Ermland-Masuren südlich von Nidzica (Neidenburg).
Geschichte
Die Stadt erhielt als Soldau 1344 die Stadtrechte. Der Deutsche Orden baute hier eine Burg, von der ein Flügel bis heute erhalten ist, und gründete die Stadt. Zum evangelischen Kirchspiel Soldau gehörten auch die Orte: Amalienhof, Borowo, Bursch, Cämmersdorf, Gajowken, Hohendorf, Kyschienen, Königshagen, Kurkau, Niederhof, Pierlawken, Pruschinowo, Rudolfsfelde.
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich Soldau zu einem wichtigen Eisenbahnknotenpunkt. Soldau gehörte bis zum 17. Januar 1920 zum Landkreis Neidenburg in der Provinz Ostpreußen, deren südlichste Stadt Soldau war. Durch den Versailler Vertrag wurden die Stadt und einige umliegende Dörfer vom Deutschen Reich abgetrennt und ohne Abstimmung der Republik Polen angegliedert. Dies hatte verkehrsstrategische Gründe, denn so verlief der größte Teil der Bahnstrecke Mława–Deutsch Eylau, ein Abschnitt der wichtigen Strecke Warschau–Danzig, auf polnischem Boden. Die Verbindungen nach Deutsch Eylau, Osterode und Neidenburg wurden durch die Grenzziehung unterbrochen.
Im Zuge des Polnisch-Sowjetischen Krieges wurde die Stadt kurzzeitig durch die Rote Armee besetzt, doch konnte die polnische Armee sich durchsetzen. Nach der deutschen Besatzung Polens 1939 wurde der Kreisteil Soldau wieder an den Landkreis Neidenburg angegliedert.
Im Konzentrationslager Soldau wurden während des Zweiten Weltkriegs 13.000 von 30.000 Gefangenen ermordet. Bekannte Opfer sind unter anderem:
- Sel. Antoni Julian Nowowiejski (1858–1941), Bischof
- Sel. Leon Wetmański (1886–1941), Bischof
- St. Mieczysława Kowalska, Schwester (1902–1941)
1945 wurde die Stadt stark zerstört, konnte ihre Funktion als Bahnknotenpunkt jedoch wiedererlangen.
Siehe auch
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