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Seccomalerei
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Seccomalerei, Sekkomalerei, Trockenmalerei, von ital. al secco, "aufs Trockene", Bez. für eine Wandmalerei, die im Gegensatz zum Malen „al fresco“, nicht auf den frischen, noch feuchten Kalkputz, sondern auf das schon trockene Mauerwerk aufgebracht wird. Im Mittelalter fanden vor allem Kalk-, Kasein- und Temperafarben Verwendung, später auch Öl- und Silikatfarben. Kalk- und Kaseinfarben verlangen keine Vorbehandlung des Verputzes, wie das bei den anderen Techniken erforderlich ist. Im dt. Sprachraum werden umgangssprachlich häufig alle Wandmalereien, ohne Bezug auf die Herstellungsweise, als Fresken bezeichnet. In der Romanik wurde am häufigsten in dieser Technik gearbeitet.
Seccomalereien sind im Gegensatz zu den auf feuchten Putz gemalten Fresken weniger haltbar, da sie sich nicht in solch hohem Maße mit dem Untergrund verbinden. Ein berühmtes Beispiel eines schwer beschädigten Secco Gemäldes ist da Vincis Abendmahl.
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