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Schwedische Auswanderung im 19. Jahrhundert

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Ab 1820 kam es in Schweden aufgrund einer geringeren Sterblichkeitsrate und aufgrund der Fortschritte der Medizin zu einem dramatischen Anstieg der Bevölkerung und zu Landflucht, besonders aus Värmland und Småland.

Zwischen 1848 und 1930 wanderten über 1 Million Schweden (etwa 20% der Bevölkerung) in die USA aus und ließen sich besonders im Mittleren Westen nieder, wo billig Land zu erwerben war (Minnesota, Kansas, Illinois).

Der Homestead Act, der 1862 in den USA in Kraft trat, erleichterte auch die Einwanderung aus der Alten Welt.

1908 wurde ein Bericht im Auftrag des schwedischen Reichstages publiziert, der Ursachen der Auswanderung (Armut; Unzufriedenheit) benannte. Daraufhin kam es zu sozialen Reformen in Schweden.

Etwa 20 % der Exilanten kehrten Anfang des 20. Jahrhunderts wieder zurück; viele konnten beträchtliche Summen investieren, die sie in Amerika erarbeitet hatten.

Im Haus der Auswanderer in Växjö (Småland) gibt es seit 1968 ein Dokumentationszentrum.

Literatur

  • Vilhelm Moberg, Die Auswanderer, 4 Bde., Hildesheim (Claasen) 2002, ISBN 3546000323

Weblinks

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