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Schwarzspitzen-Riffhai
Aus Fotonexus.
| Schwarzspitzen-Riffhai | ||||||||||||
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| Bild:Schwarzspitzen-Riffhai (Carcharhinus melanopterus).jpg Schwarzspitzen-Riffhai (Carcharhinus melanopterus) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Carcharhinus melanopterus | ||||||||||||
| (Quoy & Gaimard, 1824) |
Der Schwarzspitzen-Riffhai (Carcharhinus melanopterus) ist ein Hai aus der Familie der Requiem- oder Grauhaie. Es ist mit einer Körperlänge von bis zu 160 Zentimetern ein kleinwüchsiger Hai mit einer breiten, stumpfen Schnauze. Die erste Rückenflosse beginnt auf Höhe des Endes der freien Brustflosseninnenkante. Er hat keinen Interdorsalkamm.
Seine Grundfarbe ist grau-braun, alle Flossen haben eine schwarze Spitze mit einem schwarzen Saum an der Schwanzflosse. Die erste Rückenflosse hat eine sehr auffallend schwarze Spitze.
Sein Verbreitungsgebiet ist der Indische Ozean von der südafrikanischen Küste bis zum Roten Meer und entlang Indiens. Des Weiteren kommt er vor Madagaskar, den Seychellen und den Malediven vor, im westlichen Pazifik (Thailand, Japan, Philippinen, Australien ohne Südaustralien) und vielen Inselgruppen des westlichen Zentralpazifiks. Im östlichen Mittelmeer kommt er auch vor, wobei er wahrscheinlich durch den Sueskanal eingewandert ist und im Mittelmeer als Neozoon lebt.
Der Schwarzspitzen-Riffhai bevorzugt flaches Wasser, meist in der Gezeitenzone nahe der Wasseroberfläche, wobei die Rückflosse aus dem Wasser ragen kann. Zusammen mit dem Weißspitzen-Riffhai gehört er zu den häufigsten Arten in den Korallenriffen Ozeaniens. Die Art kann nicht nur Brackwasser (Madagaskar) ertragen, sondern sich für kurze Zeit im Süßwasser (Malaysien) aufhalten. Die Nahrung besteht aus kleinen Fischen und wirbellosen Tieren.
Diese Art ist lebendgebärend mit 2-4 Nachkommen pro Wurf, wobei die Tiere mit einer Länge von 95 - 110cm geschlechtreif werden.
Bedingt durch die Größe stellt diese Art ein kleines Risiko für den Menschen dar. Trotzdem sind Unfälle bekannt, welche wahrscheinlich aber auf Aufdringlichkeit durch den Menschen selber provoziert wurden. Da sie in sehr flachem Wasser leben, kann es auch zu Begegnungen beim Waten zum Beispiel in Lagunen kommen.
Weblinks
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