Das Fotonexus-Wiki befindet sich im Testbetrieb.


Schwarzmeerdeutsche

Aus Fotonexus.

Wechseln zu: Navigation, Suche

Zu den Schwarzmeerdeutschen werden die deutschen Auswanderer gezählt, die sich im 18. und 19. Jahrhundert in den Gebieten am Nordufer des Schwarzen Meeres, meist in Südrussland, niederließen.

Zur Übergruppe der Schwarzmeerdeutschen lassen sich weitere deutsche Volksgruppen im Schwarzmeerraum zählen, z. B. die Bessarabiendeutschen, die Dobrudschadeutschen und die Bukowina-Deutschen aus dem Buchenland.

In Südrussland lebten die Schwarzmeerdeutschen auf dem Staatsgebiet der heutigen Ukraine und auf der Halbinsel Krim. Dieses Gebiet hatte Katharina II. (Katharina die Große) durch zwei Kriege mit dem Osmanischen Reich (17681774) und der Annexion des Krimkhanats (1783) für das Russische Reich hinzugewonnen. Das Siedlungsgebiet war nicht so kompakt angelegt wie das Wolgagebiet, sondern das Kerngebiet einer ganzen Kette von Kolonien. Die ersten deutschen Siedler kamen seit 1787 in erster Linie aus dem Raum Westpreußen (heute Polen) hierher, später dann auch aus dem Westen und Südwesten Deutschlands (deutscher Sprachraum in Mitteleuropa) sowie aus dem Raum Warschau. Als Glaubensflüchtlinge kamen vor allem Mennoniten, die als „tüchtige Landwirte“ bekannt waren und die Rolle von Musterlandwirten übernehmen sollten.

Siehe auch

[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: convert: unable to open image `/var/www/fotonexus/w/images/c/ca/Wikipedia_lexikon3e.jpg': No such file or directory.
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Schwarzmeerdeutsche, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
Persönliche Werkzeuge
Andere Sprachen