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Schwank
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Der Schwank (von mittelhochdeutsch swanc "lustiger Einfall") ist eine volksnahe Erzählung oder ein Theaterstück. Meist handeln zwei Personen, die sich über zum Teil triviale, teils lustige Dinge – auch Themen, die sonst in der Erzählkunst nicht oder selten angesprochen werden, wie, Schule oder andere Dinge – austauschen. Ein Schwank hat einen Wendepunkt (auch zu finden bei einer Fabel).
Als Themen dienen Situationen oder Begebenheiten aus dem Alltag, wobei sehr oft Dialoge zwischen konträren Parteien (z. B. Herr und Knecht, Betrüger und Betrogener, Dummer und Schlauer) dargestellt werden. Eine grobe Wortwahl ist nicht selten.
Der Erzählstil ist sehr geradlinig, aus diesem Grunde ist der Schwank für die kurzweilige Unterhaltung gut geeignet.
Siehe auch
- Posse, ein derb-komisches Bühnenstück
Literatur
- Hanns Fischer (Hrsg.): Schwankerzählungen des deutschen Mittelalters, Hanser, München 1967
- Erich Strassner: Schwank, Metzler, Stuttgart 1968
- Till Eulenspiegel Schwankerzählungen
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