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Klick (Phonetik)

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Artikulationsarten
Pulmonal-egressive Laute

Nichtpulmonische Laute


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Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Klick_%28Phonetik%29, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.

Klicks (auch Klicklaut, Schnalz(laut), Injektiv) sind velarisch ingressive Verschlusslaute, die durch zwei Verschlussbildungen im Ansatzrohr gebildet werden. Die Geräuschbildung dieser Laute entsteht durch das plötzliche Öffnen des primären Verschlusses der entstandenen oralen Luftkammer, in welche die umgebende Luft plötzlich hineinströmt.

Die Klicks werden auf verschiedene Weise durch Schnalzen mit der Zunge gebildet. Um die Klicks zu erzeugen, muss die Zunge eine saugende Bewegung ausführen. Die Stellung der Zunge und die Art des Atemholens bringt ganz verschiedene Klicks hervor.

Bei der Verwendung in Wörtern ist es für Nichtmuttersprachler recht schwierig, sie mit den Konsonanten und Vokalen zu verbinden.

Vorkommen

Schnalzen kommt in vielen Sprachen vor, beispielsweise als Ausdruck des Missfallens oder zur Erregung von Aufmerksamkeit. Die einzigen lebenden Sprachen jedoch, in denen Klicklaute als reguläre Sprachlaute (Phoneme) verwendet werden, sind die afrikanischen Khoisan-Sprachen sowie die benachbarten Sprachen der Bantu-Gruppe (Zulu, Xhosa und andere), die sie von Khoisan übernommen haben. In beiden Sprachgruppen zusammen sind es etwa 80 Sprachen. Die einzige nichtafrikanische Sprache, von der man weiß, dass Klicks regulär genutzt wurden, ist Demiin, eine alternative Sprachkodierung, die von Sprechern des Lardil, einer australischen Sprache, in einer Art Sprachspiel verwendet wurde. Die Sprache ist mittlerweile allerdings ausgestorben.

Arten

Es gibt folgende Klicks:

Weblinks

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