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Leopoldskron
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Leopoldskron ist ein Salzburger Schloss aus dem 18. Jahrhundert. Der Siedlungsraum südlich des Leopoldskroner Schlosses kann heute nicht mehr zu diesem bäuerlich geprägten Siedlungsraum Leopoldskron-Moos gerechnet werden. Das Schloss Leopoldskron mit seinem ausgedehnten Schlosspark und der umgebenden parkartigen Landschaft liegt heute im Grünraum zwischen den Stadtteilen Riedenburg-St.-Paul und Gneis-Moos bzw. südlich des Mönchsberges, der die Altstadt im Süden abschließt. Es liegt an dem gleichnamigen Schlossweiher, welcher aus dem Wasser des Almkanales gespeist wird. Im 19. Jahrhundert und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde der Weiher auch als Badesee genutzt. Heute dient der Weiher als öffentlich begehbarer Teil des Schlossparkes als wertvoller Erholungsraum. Der Teich wird auch fischereisportlich genutzt.
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Geschichte des Schlosses
Der Salzburger Erzbischof Leopold Anton Graf von Firmian (reg. 1727–1744) ließ das Schloss für seinen Neffen errichten. Das Schloss wurde in den Jahren 1736–1740 nach Plänen des Benediktinermönches Bernhard Stuart gebaut. Nach dem ersten Vornamen des Erzbischofs und der Krone im Wappen des Geschlechtes der Firmian erhielt es den heute bekannten Namen. Die Stuckarbeiten stammen von Johann Kleber. Nach dem Tod des Bauherrn Firmian im Jahr 1744 wurde sein Herz in der Schlosskapelle beigesetzt, während der Körper, wie der aller Erzbischöfe, im Salzburger Dom bestattet wurde. Der Neffe Leopolds, Laktanz, erbte das Schloss und bewohnte es gut 40 Jahre. In dieser Zeit entstand eine beeindruckende Gemäldesammlung mit ca. 500 Werken. Nach dem Tode Laktanz’ 1786 wechselte das Schloss häufig den Besitzer. 1837 erwarb der Schießstättenwirt Georg Zierer das Schloss und verkaufte die meisten Teile der Gemäldesammlung. Ludwig I. erwarb u. a. das Schloss und bewohnte es zeitweilig nach seiner Abdankung. Es folgten wechselnde Besitzer, bis der Regisseur und Begründer der Salzburger Festspiele Max Reinhardt 1918 das Schloss Leopoldskron kaufte, das er bis zur Enteignung des gesamten Salzburger Besitzes von Max Reinhardt am 16.4. 1938 bewohnte. (Von seiner Enteignung erfuhr Reinhard, als er gerade an amerikanischen Kulturprojekten arbeitend in New York weilte, aus der Presse). 1938 bis 1945 wohnte dort der bekannte – politisch aber äußerst opportunistische – Dirigent Clemens Krauss das Schloss, bis es nach 1945 die Erben von Max Reinhardt verkauften.
Das Schloss heute
Das Schloss Leopoldskron ist heute im Besitz der amerikanischen NGO Salzburg Seminar, ein Treffpunkt internationaler Führungskräfte aus Politik, Wirtschaft, Kunst, Kultur und Wissenschaft. Es ist daher ausschließlich für Angehörige und Ehemalige des Salzburg Seminars zugänglich; finden keine Seminare statt, so können Räume des Schlosses gemietet werden. 1973 wurde der angrenzende Meierhof ebenfalls von der Stiftung gekauft. Das Schloss Leopoldskron war einer der Hauptdrehorte des Films The Sound of Music.
Nächst dem großen Leopoldskroner Weiher liegen, die wohl ebenfalls durch Torfabbau entstandenen alten Fischteiche des Benediktinerklosters St. Peter ("St.Peter-Weiher"). Nördlich des Schlosses liegt das Leopoldskroner Freibad und unweit davon (ebenfalls im Stadttteil Riedenburg-St.Paul) das Studentenheim Salzburger Lehrerhaus.
Das Schloss Leopoldskron und sein Weiher wurden 1935 in die Stadt Salzburg eingemeindet.
Bildergalerie
Weblinks
- Offizielle Homepage
- Leopoldskron: Kleine Landschaft. Große Gefühle
- Salzburg-Rundgang: Schloss Leopoldskron
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