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Schlacht von Solferino

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Schlacht von Solferino
Napoleon III. in der Schlacht von Solferino

Napoleon III. in der Schlacht von Solferino

Konflikt Sardinischer Krieg
Datum 24. Juni 1859
Ort Solferino, Lombardei
Ergebnis Niederlage der Österreicher
Kontrahenten
Bild:Flag of Italy (1861-1946).svg
Sardinien-Piemont
Bild:Flag of France.svg
Frankreich
Bild:Flag of the Habsburg Monarchy.svg
Österreich
Befehlshaber
Napoléon III. Gyulay
Truppenstärken
118.600 110.000
Verluste
unbekannt unbekannt

Vorlage:Überblick Sardinischer Krieg


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Die Schlacht von Solferino war die Entscheidungsschlacht im Sardinischen Krieg zwischen dem Kaisertum Österreich und dem Königreich Piemont-Sardinien und dessen Verbündeten Frankreich unter Napoléon III.. Durch die Niederlage der Österreicher bei Solferino am 24. Juni 1859 wurde der Krieg von Sardinien gewonnen und der Weg zur Einigung Italiens eröffnet.

Inhaltsverzeichnis

Vorgeschichte

Karte der Schlacht
Karte der Schlacht

Der Sardinische Krieg war ausgebrochen auf Grund der Unterstützung des Königreichs Piemont-Sardinien für die italienischen Freiheitskämpfer in den damaligen österreichen Provinzen Lombardei und Venetien. Piemont-Sardinien wurde bei seinen Bestrebungen vom französischen Kaiser Napoléon III. unterstützt.

Am 29. April 1859 erfolgte der Einmarsch der Österreicher in Sardinien unter dem Oberbefehl des Grafen Gyulay an drei Stellen. Die österreichischen Truppen setzten sich auf einer langen Linie von Biella bis Pavia fest. Am 4. Juni 1859 kam es zur Schlacht von Magenta, in der Gyulai unterlag. Zwischenzeitlich war Kaiser Franz Joseph von Österreich auf dem Kriegschauplatz eingetroffen.

Die Schlacht

Etwa 118.600 Soldaten Piemont-Sardiniens und Frankreichs kämpften gemeinsam gegen etwa 110.000 Österreicher und eroberten mit ihrem Sieg die Lombardei. Die Schlacht war die erste Niederlage Kaiser Franz Josephs. Auf beiden Seiten starben insgesamt rund 6.000 Soldaten, etwa 25.000 wurden verwundet. Weitere insgesamt 12.000 waren vermisst. Daneben kam es zur gleichen Zeit wenige Kilometer nördlich zur Schlacht von San Martino, die von Piemontesen und Österreichern ausgetragen wurde.

Folgen

Der Frieden von Zürich beendete am 10. November 1859 vollends den Sardinischen Krieg. Im Frieden von Zürich trat Österreich die Lombardei mit Ausnahme der Festungen Mantua und Peschiera del Garda, die an dem Grenzfluss zu Venetien Mincio lagen, an Napoleon III. ab, der die Lombardei dann weiter an Sardinien übergab.

Zum Gedenken an die Schlacht von Solferino findet jährlich am 24. Juni ein Fackellauf (ital. Fiaccolata) statt, bei welchem Tausende von Rot-Kreuz-Helfern bei Einbruch der Dämmerung mit Fackeln von Solferino nach Castiglione delle Stiviere ziehen.

Der Franzose Gaspard Felix Nadar fotografierte diese Schlacht aus einem Ballon heraus und machte so die ersten Luftaufnahmen der Geschichte.

Die Grausamkeit der Schlacht und die Hilflosigkeit der verwundeten Soldaten veranlassten Henry Dunant zur Gründung des Roten Kreuzes und führten zur Vereinbarung der Genfer Konvention von 1864.

Siehe auch

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