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Schlacht von Pressburg
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In der Schlacht von Pressburg, nach neuerer Forschung eigentlich drei Schlachten von Brezalauspurc (4-5. Juli und 9. August 907), wurde bei Brezalauspurc (später dt. Pressburg/ung. Pozsony), dem heutigen Bratislava, ein bayerisches Heer vernichtend durch die Ungarn geschlagen.
Nach Erfolgen in den vorangehenden Jahren gegen die Ungarn zog Markgraf Luitpold von Bayern 907 seine Truppen in der kurz nach 900 erbauten Grenzfestung Ennsburg zusammen, um in Ungarn einzufallen. In drei Abteilungen stieß er gegen die Ungarn vor, wurde aber eingekesselt und musste eine vernichtende Niederlage einstecken. Mit Luitpold fielen drei Bischöfe und 19 Grafen sowie ein Großteil des bayerischen Heerbanns.
Die marchia orientalis bis zur Enns wurde dadurch bis 955 von den Ungarn besetzt und das Ostfrankenreich war den Ungarneinfällen lange Zeit ausgeliefert. Herzog Arnulf der Böse von Bayern konnte zwar die Ungarneinfälle in Bayern vertraglich verhindern, eine endgültige Befreiung von der latenten Gefahr gelang jedoch erst Otto dem Großen.
Durch diese Schlacht ging auch das Großmährische Reich unter. Weitere Details siehe unter Großmähren und Ungarnkriege.
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