Aus Fotonexus.
Die Schlacht bei Altenesch war die entscheidende Schlacht des Stedingerkrieges.
Verlauf der Schlacht
In der Schlacht, welche am 27. Mai 1234 stattfand, standen die Stedinger Bauernfamilien den Heeren des Bremer Erzbischofs und seiner Verbündeten gegenüber.
Außer dem Leitspruch „lever dod as slov“ hatte die Bevölkerung den Gegnern aber nicht entgegenzusetzen. Sie wurde vernichtend geschlagen. 6.000 Stedinger kamen ums Leben.
Nachleben und Erinnerung
- An die Kämpfe der Stedinger mit den Bremern erinnert auch der so genannte „Hartwarder Friese“ in Rodenkirchen, der die Inschrift „lewer dod as sklav“ trägt.
- Auf dem Schlachtfeld selbst steht die St.-Gallus-Kirche, welche schon 1299 geweiht wurde. Heute erinnert ein gusseiserner Obelisk an der Landstraße 875 in Lemwerder-Altenesch an die Schlacht
- Auf einer Freilichtbühne in Bookholzberg wurde während des Dritten Reiches ein Theaterstück zu Erinnerung an die Schlacht aufgeführt.
Literatur
- Michaela Carl, Tobias Schmidt (Hrsg.): Stedinger Chronik. Annalen des Kirchspiels Altenesch 1807–1846 von Pastor Gerhard Steinfeld. Stedinger Verlag, Lemwerder 1999, ISBN 3-927697-21-4
- Gerhard Kaldewei: „Stedingsehre“ soll für ganz Deutschland ein Wallfahrtsort werden. Dokumentation und Geschichte einer NS-Kultstätte auf dem Bookholzberg 1934–2005. Aschenbeck & Holstein, Delmenhorst 2006, ISBN 3-939401-07-2
- Jens Schmeyers: Die Stedinger Bauernkriege. Wahre Begebenheiten und geschichtliche Betrachtungen. Zur Erinnerung an die Schlacht bei Altenesch am 27. Mai 1234. Stedinger Verlag, Lemwerder 2004, ISBN 3-927697-38-9
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