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Schenklengsfeld
Aus Fotonexus.
| Wappen | Deutschlandkarte | ||||
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| Bild:Wappen Schenklengsfeld.png |
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| Basisdaten | |||||
| Bundesland: | Hessen | ||||
| Regierungsbezirk: | Kassel | ||||
| Landkreis: | Hersfeld-Rotenburg | ||||
| Koordinaten: | Koordinaten: 50° 49′ N, 9° 51′ O50° 49′ N, 9° 51′ O | ||||
| Höhe: | 317 m ü. NN | ||||
| Fläche: | 63,78 km² | ||||
| Einwohner: | 4714 (29. Juni 2006) | ||||
| Bevölkerungsdichte: | 74 Einwohner je km² | ||||
| Postleitzahl: | 36277 | ||||
| Vorwahl: | 06629 | ||||
| Kfz-Kennzeichen: | HEF | ||||
| Gemeindeschlüssel: | 06 6 32 019 | ||||
| Gemeindegliederung: | 14 Stadtteile | ||||
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Rathausstraße 2 36277 Schenklengsfeld | ||||
| Webpräsenz: | |||||
| Bürgermeister: | Stefan Gensler (CDU) | ||||
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Schenklengsfeld ist eine Gemeinde im Landkreis Hersfeld-Rotenburg in Osthessen, Deutschland. Etwa 12 km westlich liegt Bad Hersfeld und etwa 17 km südlich Hünfeld.
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Bild:Schenklengsfeld.jpg Schenklengsfeld von den Hängen des Landeckerberges aus Bild:Linde-schenklengsfeld.jpg Die etwa 1200 Jahre alte Sommerlinde |
Geographie
Geographische Lage
Die Gemeinde liegt auf einer fruchtbaren Hochebene in den Ausläufern der Kuppenrhön zwischen dem Seulingswald im Norden und dem "hessischen Kegelspiel" im Süden. Im Westen fällt das Gelände zur Fulda hin ab und im Osten zum Werratal. Hier verläuft die Wasserscheide zwischen diesen beiden Flüssen. Im Gemeindegebiet entspringt der kleine Fluss Solz, der in Bad Hersfeld in die Fulda mündet. Weiterhin liegt die Quelle des Ransbaches hier, der bei Philippsthal in die Werra fließt.
Der tiefste Punkt liegt mit 225 m ü. NN in der Solzaue. Der höchste Punkt in der Gemeindegemarkung ist der 505 m ü. NN hohe Landecker Berg.
Gemeindegliederung
Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Schenklengsfeld, Dinkelrode, Erdmannrode, Hilmes, Konrode, Lampertsfeld, Landershausen, Malkomes, Oberlengsfeld, Schenksolz, Unterweisenborn, Wehrshausen, Wippershain und Wüstfeld.
Geschichte
Der Ort wurde um das Jahr 800 als „Lengesfeld in Thuringia“ das erste Mal erwähnt.
Im Jahre 1455 wurde bei Lengsfeld im Landecker Amt ein Gesundbrunnen erwähnt. Neben dieser Quelle entsprangen im Jahre 1688 zwei weitere Quellen. Ab dem 23. April 1688, gab es daraufhin führ mehrere Jahre einen Badebetrieb mit Brunnenhaus. Der Badearzt war Dr. Bachoff aus Gotha.
Eingemeindungen
Die Großgemeinde entstand in den Jahren 1971 und 1972 anlässlich der Gemeindegebietsreform. Alle oben genannten Gemeinden schlossen sich zur neuen Großgemeinde Schenklengsfeld zusammen.
Einwohnerentwicklung
| Jahr | 1972 | 1975 | 1978 | 1981 | 1986 | 1989 | 1991 | 1993 | 1995 | 1997 | 2000 | 2001 |
| Einwohner | 4.742 | 4.717 | 4.643 | 4.577 | 4.592 | 4.671 | 4.850 | 4.936 | 4.944 | 4.915 | 4.921 | 4.889 |
Politik
Gemeindevertretung
Die Kommunalwahl am 26. März 2006 lieferte folgendes Ergebnis:
| Parteien und Wählergemeinschaften | % 2006 | Sitze 2006 | % 2001 | Sitze 2001 | |
| CDU | Christlich Demokratische Union Deutschlands | 38,2 | 9 | 27,1 | 6 |
| SPD | Sozialdemokratische Partei Deutschlands | 50,5 | 12 | 62,7 | 14 |
| FDP | Freie Demokratische Partei | 5,0 | 1 | 3,5 | 1 |
| FWG | Freie Wählergemeinschaft Schenklengsfeld | 6,4 | 1 | – | – |
| FWG-Wipp. | Freie Wählergemeinschaft Wippershain | – | – | 6,6 | 2 |
| gesamt | 100,0 | 23 | 100,0 | 23 | |
| Wahlbeteiligung in % | 64,9 | 65,7 | |||
Der Gemeindevorstand besteht aus 6 Mitgliedern. Davon entfallen 4 Sitze auf die SPD und 2 Sitze auf die CDU.
Bürgermeister
Der Bürgermeister Horst Hannich (SPD) wurde am 31. Oktober 1999 mit einem Stimmenanteil von 86,0 % gewählt. Nach 30 Amtsjahren trat Hannich nicht mehr zur Wahl am 27. November 2005 an. In der Stichwahl setzte sich Stefan Gensler (CDU) 51,1 %, gegen seinen Kontrahenten Werner Kümmel (SPD) 48,9 %, durch. Stefan Gensler trat sein Amt am 2. Mai 2006 an.
Wappen
In Silber ein gespaltener grüner Lindenzweig, links oben begleitet von einem roten Tatzenkreuz.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Museen
- Judaica-Museum
Bauwerke
- Burgruine auf dem Landecker Berg (Anfang des 13. Jahrhunderts durch die Äbte von Hersfeld errichtet und im 30 Jahrigen Krieg zerstört)
- Schenklengsfelder Kirche (der älteste Teil ist der Turm, der in das späte 12. Jahrhundert datiert wird)
- historischer Schenklengsfelder Friedhof und jüdischer Friedhof (Schenklengsfeld hatte bis 1933 eine größere selbständige jüdische Gemeinde)
Naturdenkmäler
Eine über 1000-jährige Linde auf dem ehemaligen Marktplatz (lt. der ARD-Sendung "Deutschlands älteste Bäume", die am 23.04.2007 erstmals ausgestrahlt wurde, ist die Linde mit vermuteten 1120 Jahren der älteste Baum in Deutschland)
Regelmäßige Veranstaltungen
- Kuppenrhöner Landmarkt an der Linde (jedes Jahr ein Mal an einem Sonntag im September)
- Lindenblütenfest an der Linde (jedes zweite Jahr an einem Wochenende im Juni)
Weitere Bilder
StGeorgBrunnen.jpg
Der St.-Georg-Brunnen am ehemaligen Marktplatz |
Strohhaeischer Schenklengsfeld.jpg
Der Strohhäischer steht seit Mai 2001 gegenüber dem Rathaus der Gemeinde Schenklengsfeld |
Pfarrersfrau.jpg
Alter Grabstein |
StrohTafel.jpg
Strohhäischer-Tafel |
Graeberfeld2.jpg
Historischer Friedhof |
Literatur
- Lenzing, Anette, Gerichtslinden und Thingplätze in Deutschland, ISBN 3-7845-4520-3
Weblinks
- Judaica Museum
- Links zum Thema „Schenklengsfeld“ im Open Directory Project
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