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Salzgitter AG
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| Salzgitter AG | |
|---|---|
| | |
| Unternehmensform | Aktiengesellschaft |
| Slogan | „Stahl und Technologie“ |
| Gründung | 1958 |
| Unternehmenssitz | Salzgitter |
| Unternehmensleitung | Wolfgang Leese |
| Mitarbeiter | 16.892 (2006) |
| Branche | Stahl |
| Webadresse | Homepage des Unternehmens |
Die Salzgitter AG ist ein deutscher Stahlkonzern mit Sitz in Salzgitter.
Die Salzgitter-Gruppe, bestehend aus mehr als 100 Einzelunternehmen, darunter die Salzgitter Flachstahl-, die Ilsenburger Grobblech-, die Peiner Träger GmbH sowie die Mannesmannröhren-Werke, erzielte 2006 einen Umsatz von 8,4 Milliarden Euro. Sie beschäftigt weltweit rund 17.000 Mitarbeiter. Die Salzgitter-Gruppe ist im MDAX notiert.
Ein großer Teil der heutigen Aktivitäten am namensgebenden Standort Salzgitter entstanden durch die Reichswerke Hermann Göring im Dritten Reich. Nach dem zweiten Weltkrieg gingen die Reichswerke in der staatlichen Salzgitter AG auf. Dieser Konzern umfasste neben der Stahlproduktion noch weitere Aktivitäten, vor allem in den Bereichen Bergbau, Schiffbau, Anlagenbau und Baustoffe.1962 beschäftigte der staatliche Salzgitter-Konzern 81.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete einen Jahresumsatz von 2,3 Milliarden DM.
Die heutige Salzgitter AG führt ihre Geschichte auf die Ilseder Hütte bei Peine zurück. Die am 6. September 1858 gegründete AG ist eine der ältesten deutschen Aktiengesellschaften. 1970 wurden die Stahlwerke der staatlichen Salzgitter AG mit Nachfolgeunternehmen der Ilseder Hütte zur Stahlwerke Peine-Salzgitter AG zusammengefasst. 1995 wurde der Standort Ilsede aufgegeben.
Zum 01. Oktober 1989 wurde die die bis dahin bundeseigene Salzgitter AG, die neben der Stahlproduktion noch weitere Aktivitäten umfasste, an die Preussag AG verkauft. Der Stahlbereich wurde in Preussag Stahl AG umbenannt, nicht zum Kernbereich zählende Unternehmen wurden von der Preussag AG in den Folgejahren verkauft. Bis 1998 war die Preussag Stahl AG Teil der Preussag. Im Frühjahr 1998 wurde der Konzern von der niedersächsischen Landesregierung und der Norddeutschen Landesbank (NORD/LB) übergangsweise übernommen. Am 2. Juni 1998 wurden 60,2 % der Aktien des in Salzgitter AG umbenannten Stahl-Unternehmens an die Börse gebracht. Zuvor waren nur 0,232% der Aktien im öffentlichen Handel befindlich gewesen. Derzeit sind 64,8 % der Aktien im Streubesitz.
Nachdem Mannesmann im Jahr 2000 von Vodafone übernommen worden war, erwarb die Salzgitter-Gruppe die Mannesmannröhren-Werke AG, einen weltweit führender Anbieter von nahtlosen und geschweißten Stahlrohren, für den symbolischen Preis von einem Euro. Im Juni 2006 wurde das zum Arcelor-Konzern gehörige Stahlservice-Center Flachform Stahl GmbH, Schwerte durch das Salzgitter-Unternehmen Stahl-Service-Center (SSC) Hövelmann & Lueg GmbH übernommen. Mit diesem Schritt wurden die Stahlhandelsaktivitäten der Salzgitter Mannesmann Handel GmbH, dem weltweit agierenden Vertriebsnetz des Salzgitter Konzerns im Inland ausgebaut. Am 8. August 2006 wurde die Minderheitsbeteiligung an dem französischen Rohrhersteller Vallourec über die Börse verkauft und dabei ein Gewinn von mehr als 900 Mio. Euro erzielt. Mit der am 8. März 2007 angekündigten Übernahme eines 78%-Anteils an den Klöckner-Werken beabsichtigt der Konzern seine Abhängigkeit von der stark zyklischen Stahlbranche zu reduzieren und sich durch eine Ergänzung mit neuen Aktivitäten noch breiter aufzustellen. Aufgrund des Rekordgewinns im Jahr 2006 sowie der guten Ergebnisse der beiden Vorjahre erfreut sich der Konzern einer überaus soliden finanziellen Situation, so dass Spielraum für weitere Wachstumsschritte vorhanden ist.
Die Salzgitter-Gruppe ist in den Bereichen Flach- und Profilstahl der fünftgrößte europäische Hersteller und nimmt eine weltweite Spitzenposition im Röhren-Bereich ein.
Weblinks
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