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Rucksackdeutsche
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Rucksackdeutsche werden bzw. wurden im Volksmund die Vertriebenen und Aussiedler genannt, die während, zwischen und nach den beiden Weltkriegen nach West- und Mitteldeutschland kamen. Sie stammten vorwiegend aus Russland und den von Polen annektierten deutschen Ostgebieten, Pommern und Schlesien bzw. aus Posen.
Die Bezeichnung beruht auf der Tatsache, dass sie ihr ganzes Hab und Gut zurücklassen mussten und nur mitnehmen durften, was sie in einem Rucksack tragen konnten. Ganze Familien waren davon betroffen.
Heute wird der Begriff "Rucksackdeutscher" meist diffamierend wie z. B. "Polacke" oder "Beutegermane" verwendet.
Siehe auch
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