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Rot-Blaue Koalition

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Als Rot-Blaue Koalition bezeichnet man in Österreich eine Zusammenarbeit zwischen der SPÖ und der FPÖ, eine solche Konstellation ergab sich bisher nur einmal von 1983 bis 1986 unter den SP-Bundeskanzlern Fred Sinowatz und Franz Vranitzky und dem FP-Vizekanzler Norbert Steger. Als 1986 der liberale Kurs der FPÖ durch die Wahl Jörg Haiders zum Bundesparteiobmann beendet wurde, zerbrach auch die Koalition, da Haider einen betont nationalistische und rechtspopulistische Ausrichtung vertrat.

Auch nach der Landtagswahl in Kärnten 2004 bildete sich eine rot-blaue Zusammenarbeit heraus, die SPÖ wählte Jörg Haider zum Landeshauptmann. Nach der Abspaltung des BZÖ von der FPÖ wurde die Koalition als rot-orange Zusammenarbeit bezeichnet. Mit dem Aufstieg Gaby Schaunigs an die Spitze der Kärntner SPÖ (November 2005) verschlechterte sich das Koalitionsklima, Ende Februar 2006 zerbrach die Koalition.

 
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