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Rolleiflex

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Die zweiäugige Rolleiflex
Die zweiäugige Rolleiflex

Rolleiflex ist die Markenbezeichnung für eine Reihe von Mittelformatkameras der Firma Rollei Fototechnic GmbH. Die Modellreihe umfasst hauptsächlich ein- und zweiäugige Spiegelreflexkameras, die Rollfilm im 6×6 cm-Format belichten.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte der Rolleiflex-Kameras

Die ersten Rolleiflex-Prototypen wurden bereits 1928 entwickelt.

Bild:Rolleiflex-Standard-01.jpg
Das zweite Serienmodell: Die Rolleiflex Standard (1932-1938)

Zweiäugige Rolleiflex-Modelle

Rolleiflex 3,5 Modelle
Modell Produktionszeitraum Beschreibung
Prototypen 1928
Rolleiflex 1/4,5 1929 - 1932 Markteinführung der Rolleiflex
Rolleiflex Standard 620/621 1932 - 1935/1938
Rolleiflex Automat 1937 - 1945
Rolleiflex 3,5E 1956 - 1959
Rolleiflex 2,8 Modelle
Modell Produktionszeitraum Beschreibung
Rolleiflex 2,8A 1949 - 1951 erste Rolleiflex mit Lichtstärke 2,8
Rolleiflex 2,8B 1952 - 1953
Rolleiflex 2,8C 1953 - 1955
Rolleiflex 2,8D 1955 - 1956
Rolleiflex 2,8E 1956 - 1959
Rolleiflex 2,8E2 1959 - 1960
Rolleiflex 2,8F 1960 - 1980
Rolleiflex 2,8E3 1962 -
Rolleiflex 2,8F Aurum 1984 Version mit goldener Namensplatte
Rolleiflex 2,8F Platin 1984 Modell mit Platin
Rolleiflex 2,8GX 1987 - 2002 Erste Rolleiflex mit TTL-Belichtungs- und -Blitzmessung
Rolleiflex 2,8GX Edition 1991
Rolleiflex 2,8GX "80 Jahre Rollei" 2000 Sondermodell zum Firmenjubiläum
Rolleiflex 2,8GX Helmut Newton Sondermodell, Hommage an den Fotografen Helmut Newton
Rolleiflex 2,8FX ab März 2002


Weitere Rolleiflex-Modelle
Modell Produktionszeitraum Beschreibung
Tele-Rolleiflex 1959 - 1972 Version mit Teleobjektiv Carl-Zeiss Sonnar 4/135 mm
Weitwinkel-Rolleiflex 1961 - (?) Modell mit Weitwinkelobjektiv Carl-Zeiss Distagon 4/55 mm
Rolleiflex 4,0FW 2002 - Modell mit Weitwinkelobjektiv Super-Angulon 4/50 mm

Einäugige Mittelformatkameras

Neben den zweiäugigen Kameras gibt es auch zwei Reihen einäugiger Mittelformat-Spiegelreflexkameras mit Wechselmagazinen.

Die erste Baureihe ist die vollständig mechanisch gesteuerte SL 66 Baureihe, die sich durch die Verwendung von Schlitzverschluss und in die Kamera eingebauten Balgen auszeichnet. In dieser Baureihe wurden neben dem Originalmodell ohne eingebauten Belichtungsmesser noch weitere drei Modelle mit Blitzlicht-Innenmessung, zwei davon zusätzlich mit Dauerlichtmessung gebaut.

Die neuere Rollei 6000 Baureihe ist dagegen vollständig elektrisch/elektronisch gesteuert und verwendet direkt mit Linearmotoren angesteuerte Zentralverschlüsse und Blenden. Es findet eine ausschließlich elektrische Übertragung von Objektivparametern von und zur Kamera statt. Ein motorisches Spannen des in den Objektiven angeordneten Zentralverschlusses wie bei Kamereas anderer Herstellern entfällt, da der Verschluß ohne mechanisch gespeicherte Energie auskommt. Die erste Rollei in dieser Baureihe war die SLX. Alle Modelle bieten motorischen Filmtransport. Bei Folgemodellen gibt es Wechselmagazine, die mit einer Art Jalousie statt eines einfachen Schiebers verschlossen werden. Basierend auf diesen neuen Prinzipien entwickelte Rollei eine ganze Produktpalette von Kameras, die mit der Rollei 6008AF mit Autofokus endete. Die Nachfolgerin wird die vollständig digital gesteuerte Hy6, die gemeinsam mit Jenoptik entwickelt wurde und die die bisherigen Rollei-Objektive und einige Wechselmagazine verwenden kann. Das neue Modell sind ist für digitale Rückteile optimiert.

Weitere Modelle

Die Rolleicord-Modelle stellen eine Produktreihe ebenfalls zweiäugiger Spiegelreflexkameras dar, die technisch einfacher aufgebaut sind als die Rolleiflex-Modelle. Sie waren preislich unter den Rolleiflex-Modellen angeordnet.

Verkleinerte Rolleiflex-Modelle

Die Rolleiflex 4×4 (Baby-Rolleiflex) wurde 1931 als verkleinerte Version der Rolleiflex eingeführt. Sie belichtet im Format 4×4 cm auf 127er-Film. Im Jahr 1957 wurde erneut eine 4×4-Rolleiflex auf den Markt gebracht. Die Rolleiflex 2,8F Mini ist eine aktuelle Miniaturversion der Rolleiflex 2,8F. Sie belichtet im Format 8×11 mm auf Kleinstbildfilm. Die Kamera ist voll funktionsfähig und wiegt nur 117 Gramm.

Die Rolleiflex MiniDigi folgt dem Trend zur Digitalisierung der Fotografie. Sie ist ebenfalls eine verkleinerte zweiäugige Rolleiflex, zeichnet aber die Bilder digital auf. Die Bildgröße beträgt maximal 1760×1760 Pixel. Markteinführung war Oktober 2004

Neben den verkleinerten Rolleiflex-Modellen gab es in der Vorkriegszeit auch eine vergrößerte Rolleiflex, allerdings nur als Prototypen; diese belichtete im Format 9x9 cm.

Literatur


Weblinks

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