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Rolandswerth
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Rolandswerth mit den Wohnplätzen Insel Nonnenwerth, Rodderberg, Rodderberghof und Rolandsbogen ist der kleinste Stadtteil von Remagen im Landkreis Ahrweiler und gleichzeitig der nördlichste Punkt dieses Kreises im Bundesland Rheinland-Pfalz. Zum 31. Dezember 2004 betrug die Einwohnerzahl 625 (darunter 57 Ausländer), die Anzahl der Haushalte 326.
Geschichte
Die Geschichte von Rolandswerth reicht bis in die Römerzeit der Region zurück; eine urkundliche Erwähnung des Ortes Rolandswerth ist jedoch nicht nachweisbar. Man geht heute davon aus, dass der Ort zum Zweck der Grenzsicherung angelegt wurde. Die Errichtung des Rolandsbogens sowie die Besiedlung der Insel Nonnenwerth durch ein Kloster dürften zum Erhalt von Rolandswerth und der Niederlassung von Vertretern verschiedener Zünfte beigetragen haben. Im 19. Jahrhundert erfuhr Rolandswerth einen weiteren Bevölkerungsgewinn dadurch, dass sich viele Einwohner Kölns und Bonns hier einen weiteren Wohnsitz errichteten. Im Jahr 1969 wurde Rolandswerth nach Remagen eingemeindet.
Sehenswürdigkeiten
Zu den Sehenswürdigkeiten des Stadtteils zählt der Rolandsbogen, ein Artefakt einer Burg aus dem Mittelalter. Hier befindet sich ein Denkmal, das Ferdinand Freiligrath gewidmet ist.
Eine weitere Sehenswürdigkeit in Rolandswerth stellt der „Hentzenpark“ dar, ein über 100 Jahre alter Park am Rheinufer. Hier schufen die Künstler Duka und Bittermann die Geheimen Gärten Rolandswerth. Eröffnung war 2004. Sie sind Teil des Skulpturenufers Remagen.
Darüber hinaus ist die Insel Nonnenwerth zu erwähnen, die nicht öffentlich zugänglich ist. Sie beherbergt ein Kloster mit einem privaten Gymnasium.
Weblinks
Koordinaten: 50° 38′ 39" N, 7° 12′ 20" O
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