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Rhodes-Stipendium
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Das Rhodes-Stipendium ist eines der ältesten internationalen Stipendien. Es geht zurück auf den Briten Cecil John Rhodes, der in seinem Testament die Grundlagen für eine Stiftung geschaffen hat, die seit 1902 Stipendien für ein ein- bis dreijähriges Studium an der University of Oxford vergibt. Die Auswahl erfolgt neben akademischen Qualitäten auch nach Charaktereigenschaften sowie nach sportlichen Fähigkeiten.
Die Vorauswahl der Stipendiaten in Deutschland erfolgt aufgrund von Gutachten, von denen mindestens zwei von Universitätsprofessoren sein sollten. Die Entscheidung über die Vergabe der Stipendien selbst trifft dann ein Auswahlkomitee nach einem persönlichen Gespräch.
Das Stipendium genießt insbesondere in den USA, die jährlich 32 Stipendiaten stellen, einen sehr guten Ruf. In Deutschland ist das Stipendium dagegen weniger bekannt. Das liegt nicht zuletzt daran, dass die Vergabe von Stipendien an Deutsche aufgrund der politischen Lage von 1914 bis 1932 und von 1939 bis 1970 unterbrochen wurde.
Bekannte Rhodes-Stipendiaten
- Bill Bradley, Basketballspieler und Politiker
- Dick Celeste, Politiker
- Wesley Clark, früherer NATO-Oberbefehlshaber
- Bill Clinton, Politiker (US-Präsident 1992-2000)
- Gordon A. Craig, Doyen der US-amerikanischen Geschichtswissenschaft mit Diplomatie- und Deutschlandschwerpunkt
- John Carew Eccles, Physiologe (Nobelpreisträger für Medizin 1963)
- James William Fulbright, US-Senator und Initiator des Austauschprogramms der Fulbright-Kommission mit den USA
- Brian Greene, Physiker
- Kris Kristofferson, Schauspieler, Komponist und Sänger
- Terrence Malick, Filmemacher
- John Searle, Philosoph
- Michael Thwaites, Schriftsteller
- Adam von Trott zu Solz, Diplomat und Widerstandskämpfer
- Richard von Weizsäcker, Deutscher Bundespräsident
Weblinks
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