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Reziprozitätsgesetz
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Das Reziprozitätsgesetz wurde im Jahre 1859 von Robert Wilhelm Bunsen und Sir Henry Roscoe aufgestellt. Es besagt, dass Produkt aus Intensität und Zeit für die Schwärzung fotografischer Filme verantwortlich ist. So ergibt viel Licht in kurzer Zeit die gleiche Belichtung wie z. B. ein Fünftel dieser Menge in der fünffachen Zeit.
Der Astronom Karl Schwarzschild entdeckte 1899, dass bei sehr langen Belichtungszeiten dieses Gesetz nicht mehr gilt. Er beschrieb dieses Verhalten in dem nach ihm benannten Schwarzschildeffekt als Gleichung mit dem Schwarzschild-Exponenten mathematisch.
Siehe auch: Kurzzeiteffekt
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