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Regierungsbezirk Stuttgart

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Lagekarte
Bild:Lage des Regierungsbezirkes Stuttgart in Deutschland.GIF
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Verwaltungssitz: Stuttgart
Fläche: 10.558 km²
Einwohner: 4.007.373 (31. Dezember 2005)
Bevölkerungsdichte: 380 Einwohner je km²
Bezirksgliederung: 2 Stadtkreise und
11 Landkreise mit
insgesamt 343 Gemeinden
Regierungspräsidium
Regierungspräsident: Dr. Udo Andriof
Adresse der
Bezirksregierung:
Ruppmannstraße 21
70565 Stuttgart
Website: www.rp.baden-wuerttemberg.de
E-Mail-Adresse: poststelle@rps.bwl.de
Detailkarte
Bild:BW-RB-Stuttgart.png

Der Regierungsbezirk Stuttgart ist einer von vier Regierungsbezirken im Bundesland Baden-Württemberg (Deutschland). Er steht in der Hierarchie zwischen den Landkreisen und Stadtkreisen einerseits und der Landesregierung andererseits.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Der Regierungsbezirk Stuttgart liegt im Nordosten Baden-Württembergs und hieß bis 31. Dezember 1972 Regierungsbezirk Nordwürttemberg. Allerdings hatte er damals noch einen etwas anderen Zuschnitt. Im Süden grenzt er an den Regierungsbezirk Tübingen, im Westen an den Regierungsbezirk Karlsruhe, im Norden und Osten an Bayern. Seine heutige Ausdehnung geht auf die Verwaltungs- und Gebietsreform zum 1. Januar 1973 zurück.

Geschichte

Der Regierungsbezirk Stuttgart besteht in seinen heutigen Grenzen seit 1973, der ehemalige Regierungsbezirk Nordwürttemberg wurde bei der Bildung des Südweststaates Baden-Württemberg im Jahr 1952 eingerichtet. Seine Behörde, das Regierungspräsidium, ist seit diesem Zeitpunkt im wesentlichen für den nördlichen Teil des ehemaligen Landes Württemberg bzw. den württembergischen Teil des Bundeslandes Württemberg-Baden (Hauptstadt Stuttgart) zuständig, das nach dem Zweiten Weltkrieg aus der amerikanischen Besatzungszone hervorgegangen war. Der Verwaltungsbezirk hieß daher zunächst Regierungsbezirk Nordwürttemberg. Bei der Gebietsreform, die zum 1. Januar 1973 in Kraft trat, wurde der Zuständigkeitsbereich des Regierungspräsidiums Stuttgart im Norden um ehemals badische Gebiete erweitert. Im Gegenzug wurden Gebiete in die Zuständigkeit der Regierungspräsidien Karlsruhe und Tübingen abgegeben. Daher wurde der Regierungsbezirk Nordwürttemberg seinerzeit in Regierungsbezirk Stuttgart umbenannt.

Einwohnerentwicklung

Die Einwohnerzahlen sind Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen des Statistischen Landesamts Baden-Württemberg (nur Hauptwohnsitze).

Jahr Einwohnerzahlen
31. Dezember 1973 3.493.040
31. Dezember 1975 3.443.890
31. Dezember 1980 3.481.816
31. Dezember 1985 3.467.081
27. Mai 1987 ¹ 3.491.787
Jahr Einwohnerzahlen
31. Dezember 1990 3.683.075
31. Dezember 1995 3.862.311
31. Dezember 2000 3.935.352
31. Dezember 2005 4.007.373
31. März 2006 4.006.255

Organisation

Oberste Behörde des Regierungsbezirks Stuttgart ist das Regierungspräsidium mit Sitz in Stuttgart. Chef des Regierungspräsidiums ist der Regierungspräsident, der als politischer Beamter vom Ministerpräsidenten ernannt wird. Dem Regierungspräsidium übergeordnet ist das Innenministerium Baden-Württemberg.

Die Regierungspräsidenten (seit 1967):

Verwaltungsgliederung

Die Regionen mit ihren Stadt- und Landkreisen:

Region Stuttgart
Stadtkreis Stuttgart (S)
Landkreis Böblingen (BB)
Landkreis Esslingen (ES)
Landkreis Göppingen (GP)
Landkreis Ludwigsburg (LB)
Rems-Murr-Kreis (WN)
Region Heilbronn-Franken
Stadtkreis Heilbronn (HN)
Landkreis Heilbronn (HN)
Hohenlohekreis (KÜN)
Main-Tauber-Kreis (TBB)
Landkreis Schwäbisch Hall (SHA)
Region Ostwürttemberg
Landkreis Heidenheim (HDH)
Ostalbkreis (AA)

Die 37 Großen Kreisstädte (unterstehen der Fachaufsicht des Regierungspräsidiums):

  1. Aalen
  2. Backnang
  3. Bad Mergentheim
  4. Bad Rappenau
  5. Bietigheim-Bissingen
  6. Böblingen
  7. Crailsheim
  8. Ditzingen
  9. Ellwangen (Jagst)
  10. Eppingen
  11. Esslingen am Neckar
  12. Fellbach
  13. Filderstadt
  14. Geislingen an der Steige
  15. Giengen an der Brenz
  16. Göppingen
  17. Heidenheim an der Brenz
  18. Herrenberg
  19. Kirchheim unter Teck
  20. Kornwestheim
  21. Leinfelden-Echterdingen
  22. Leonberg
  23. Ludwigsburg
  24. Neckarsulm
  25. Nürtingen
  26. Öhringen
  27. Ostfildern
  28. Remseck am Neckar, seit 1. Januar 2004
  29. Schorndorf
  30. Schwäbisch Gmünd
  31. Schwäbisch Hall
  32. Sindelfingen
  33. Vaihingen an der Enz
  34. Waiblingen
  35. Weinstadt
  36. Wertheim
  37. Winnenden

Weblinks


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