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Regierungsbezirk Düsseldorf

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Wappen Karte
Landeswappen des Landes Nordrhein-Westfalen Bild:Lage des Regierungsbezirkes Düsseldorf in Deutschland.png
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Verwaltungssitz: Düsseldorf
Fläche: 5290,46 km²
Einwohner: 5.221.415 [1] (30. Juni 2006)
Bevölkerungsdichte: 987 Einwohner je km²
Bezirksgliederung: 66 Gemeinden, davon 56 in 5 Kreisen
Bezirksregierung
Regierungspräsident: Jürgen Büssow
Hausanschrift der
Bezirksregierung:
Cecilienallee 2
40474 Düsseldorf
Postanschrift der
Bezirksregierung:
Postfach 30 08 65
40408 Düsseldorf
Website: www.bezreg-duesseldorf.nrw.de
E-Mail-Adresse: poststelle@brd.nrw.de
Karte
Bild:North rhine w duesseldorf.png

Der Regierungsbezirk Düsseldorf ist einer von fünf Regierungsbezirken im Land Nordrhein-Westfalen.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Der Regierungsbezirk Düsseldorf liegt im Nordwesten von Nordrhein-Westfalen. Er ist der bevölkerungsreichste und am dichtesten besiedelte in ganz Deutschland. Die Struktur des Bezirks ist überwiegend städtisch geprägt. Allein zehn kreisfreie Städte, davon vier im westlichen (Rheinischen) Ruhrgebiet gehören zu seinem Gebiet. Trotzdem werden circa 52 % der Fläche landwirtschaftlich genutzt und ein Siebtel der Fläche ist bewaldet.

Nachbarbezirke bzw. -länder

Der Regierungsbezirk Düsseldorf grenzt im Norden an den Regierungsbezirk Münster, im Osten an den Regierungsbezirk Arnsberg und im Süden an den Regierungsbezirk Köln sowie im Westen an die Niederlande.

Geschichte

Die Geschichte des Regierungsbezirks geht auf die "Preußische Verordnung über die verbesserte Einrichtung der Provinzialbehörden" vom 30. April 1815 zurück. Damals wurde Preußens Regierung und Verwaltung nach dem Wiener Kongress neu geordnet und die Provinzen in insgesamt 28 Regierungsbezirke eingeteilt, einer davon der Regierungsbezirk Düsseldorf. Wie die übrigen, so nahm auch die Regierung in Düsseldorf mit dem 22. April 1816 ihre Tätigkeit auf. Schon nach knapp sechs Jahren zum 22. Juni 1822 wurde der Klever Bezirk mit dem Düsseldorfer vereinigt. Gleichzeitig wurden die ursprünglich 18 Landkreise auf 13 reduziert.

Die Regierungspräsidenten

Verwaltungsgliederung

Stand 1822

Kreise

Verzeichnis der Kreise und kreisfreien Städte

Kreise

  1. Kreis Dinslaken (bis zum 31. Dezember 1974, anschließend im Kreis Wesel)
  2. Kreis Düsseldorf-Mettmann (bis zum 31. Dezember 1974, anschließend nach Grenzkorrekturen Umbenennung in Kreis Mettmann)
  3. Kreis Geldern (bis zum 31. Dezember 1974, anschließend im Kreis Kleve)
  4. Kreis Grevenbroich (bis zum 31. Dezember 1974, anschließend nach Eingliederung der bisher kreisfreien Stadt Neuss und anderen Grenzkorrekturen Umbenennung in Kreis Neuss)
  5. Kreis Kempen-Krefeld (mit Wirkung vom 1. Januar 1969 Eingliederung der bisher kreisfreien Stadt Viersen und am 1. Januar 1975 Umbenennung in Kreis Viersen)
  6. Kreis Kleve (ab dem 1. Januar 1975 mit dem Kreis Geldern und Teilen der Kreise Rees und Borken [letzterer im Regierungsbezirk Münster])
  7. Kreis Mettmann (ab dem 1. Januar 1975 nach Umbenennung des Kreises Düsseldorf-Mettmann)
  8. Kreis Moers (bis zum 31. Dezember 1974, anschließend im Kreis Wesel ; Homberg und Rheinhausen Stadtteile von Duisburg)
  9. Kreis Neuss (ab dem 1. Januar 1975 nach Umbenennung des vergrößerten Kreises Grevenbroich bis zum 30. Juni 2003, jetzt Rhein-Kreis Neuss)
  10. Kreis Rees (bis zum 31. Dezember 1974, anschließend in den Kreisen Wesel und Kleve)
  11. Rhein-Kreis Neuss (ab dem 1. Juli 2003, vorher Kreis Neuss)
  12. Rhein-Wupper-Kreis (bis zum 31. Dezember 1974, anschließend auf die Stadt Leverkusen, den Rheinisch-Bergischen Kreis und den Oberbergischen Kreis [alle im Regierungsbezirk Köln] aufgeteilt)
  13. Kreis Viersen (ab dem 1. Januar 1975 nach Umbenennung des Kreises Kempen-Krefeld)
  14. Kreis Wesel (ab dem 1. Januar 1975 aus Teilen der Kreise Dinslaken, Moers , Rees und Recklinghausen [, letzterer im Regierungsbezirk Münster])

Kreisfreie Städte

  1. Düsseldorf (am 1. Januar 1975 Vergrößerung durch Eingemeindungen)
  2. Duisburg (am 1. Januar 1975 Vergrößerung durch Eingemeindungen)
  3. Essen (am 1. Januar 1975 Vergrößerung durch Eingemeindungen)
  4. Krefeld (am 1. Januar 1975 Vergrößerung durch Eingemeindungen)
  5. Leverkusen (bis zum 31. Dezember 1974, anschließend Wechsel in den Regierungsbezirk Köln)
  6. Mülheim an der Ruhr (am 1. Januar 1975 Vergrößerung durch Eingemeindungen)
  7. M. Gladbach (Schreibweise der Stadt Mönchengladbach bis zum 10. Oktober 1960, Aussprache zunächst als München Gladbach bis zum 19. Dezember 1950)
  8. Mönchengladbach (Schreibweise der Stadt Mönchengladbach ab dem 11. Oktober 1960; am 1. Januar 1975 Vergrößerung durch Eingemeindung der Stadt Rheydt)
  9. Neuß (bis 1968, Änderung der Schreibweise in Neuss)
  10. Neuss (ab 1968, vorher Neuß, am 1. Januar 1975 Eingliederung in den neuen Kreis Neuss)
  11. Oberhausen
  12. Remscheid (am 1. Januar 1975 Vergrößerung durch Eingemeindungen)
  13. Rheydt (bis zum 31. Dezember 1974, anschließend Stadtteil der Stadt Mönchengladbach)
  14. Solingen (am 1. Januar 1975 Vergrößerung durch Eingemeindungen)
  15. Wuppertal (am 1. Januar 1975 Vergrößerung durch Eingemeindungen)

Aktueller Stand

Seit dem 1. Januar 1975 gliedert sich der Regierungsbezirk Düsseldorf in fünf Kreise mit insgesamt 56 kreisangehörigen Gemeinden und zehn kreisfreie Städte.

Kreise Kreisfreie Städte

Weblinks

Einzelnachweise

  1. http://www.lds.nrw.de/statistik/datenangebot/Regionen/amtlichebevoelkerungszahlen/rp1_juni06.html
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ksh:Dösseldorref, Rejierungsbezirk
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