Aus Fotonexus.
Der Ausdruck Realismus bezeichnet
Allgemein
- den "Wirklichkeitssinn", der sich im Gegensatz zum "Möglichkeitssinn" an den gegebenen Tatsachen (lateinisch "res" = Sache, Tatsache) oder Fakten orientiert.
- Zugehörig ist die Bezeichnung realistisch, die allerdings auch mit der Ansicht der Mehrheit und nicht immer mit der "Wirklichkeit" zusammenhängt oder einen bildungspolitischen Nebensinn hat (siehe Humanismus).
- Pragmatismus, der als sachlich-nüchterne Einstellung zwischen einem extremen Optimismus und dem Pessimismus die Mitte hält.
- In der Politikwissenschaft eine Theorie der Internationalen Beziehungen, siehe Politischer Realismus..
In der Philosophie
In der Psychologie
Der Entwicklungspsychologe Jean Piaget verwendet als eine der Unterformen des kindlichen Egozentrismus den Begriff des Realismus und umschreibt damit die kindliche Geisteshaltung, die nicht in der Lage ist, die Welt von der Psyche zu trennen, d.h. das Kind glaubt nicht nur an die Wahrhaftigkeit aller äußeren Eindrücke, es führt auch darauf hinaus, dass z.B. Träume für objektiv vorhanden gehalten werden. Im Umkehrschluss erachtet das Kind auch seine Gedanken und Worte mit den äußeren Gegenständen für physisch verbunden wenn nicht sogar identisch.
In der Kunst- und Literaturgeschichte
In der Politikwissenschaft
- Der politische Realismus ist eine Theorieschule innerhalb der Politikwissenschaft, die sich mit internationalen Beziehungen auseinandersetzt und von einem Streben der Staaten nach Macht und Sicherheit ausgeht.
- siehe: Politischer Realismus
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