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Raster

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Als Raster bezeichnet man die gleichmäßige bzw. gezielte, an Bedingungen geknüpfte Unterteilung einer Fläche, eines Volumens oder einer Menge. Weiterhin kann eine Vorrichtung zur Aufnahme bzw. zum Durchlass von Gegenständen, Medien oder Licht ein Raster sein bzw. haben.

Ein Raster kann zur Auswahl, Orientierung, Sortierung oder Verteilung dienen oder einfach bei der möglichst optimalen Ausnutzung von Räumen behilflich sein.

Beispiele sind

  • Raster zur zufälligen oder gezielten Personenauswahl (Rasterfahndung)
  • Milimeterpapier, Kariertes Papier zum Zeichnen bzw. Schreiben und Rechnen
  • Eierkartons zur Lagerung und zum Transport
  • Lichtraster um einen Teil von Blendungen zu vermeiden
  • jede Art von definierter Unterteilung / Gliederung / Gruppierung z.B. Konfektionsgrößen
  • die Straßenraster der Planstadt von der Antike bis zur Neuzeit

Raster im Druckverfahren

<imagemap>-Fehler: Bild ist ungültig oder nicht vorhanden Die Artikel Druckraster und überschneiden sich thematisch. Hilf mit, die Artikel besser voneinander abzugrenzen oder zu vereinigen. Die Diskussion über diese Überschneidungen findet hier statt. Bitte äußere dich dort, bevor du den Baustein entfernst. Phrood 20:31, 5. Mär. 2007 (CET)
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Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Raster, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
Bild:Rasterrp.png
Rasterung eines Halbtonbildes (oben) in ein AM-Quadratraster (0° bzw. 45°) und FM-Punktraster (unten).

Bei der Reproduktion von Bildern verwendet man Raster, wenn die Erzeugung von echten Halbtönen nicht möglich ist (z. B. im Offsetdruck). Die Simulation von verschiedenen Helligkeits- und Farbeindrücken einer Fläche kann über zwei Verfahren erfolgen:

  • Amplitudenmodulierte Raster: Die Fläche wird in eine feste Zahl von Rasterpunkten aufgeteilt (z. B. 60er-Raster: 60×60 Punkte pro cm²). Die Variation von Helligkeit und Farbeindruck erfolgt über die Größe der Punkte (die Amplitude).
    Die Abbildung rechts zeigt zwei Beispiele. Das Halbtonbild oben wird in Quadrate zerlegt, deren Größe sich am Grauwert orientiert. Der Rasterwinkel, das ist die Richtung der kleinsten Abstände der Quadrate relativ zur Leserichtung, beträgt im oberen Teilbild 0°. Ein Rasterwinkel von 45° liefert im Allgemeinen ansprechendere Ergebnisse, siehe Teilbild darunter.
  • Frequenzmodulierte Raster: Die Fläche wird in Punkte gleicher Größe aufgeteilt. Die Variation von Helligkeit und Farbeindruck erfolgt über die Anzahl der Punkte in der Fläche (die Frequenz). Um Musterbildung zu vermeiden, werden die Punkte stochastisch angeordnet, siehe Teilbild unten rechts.
  • Crossmodulation: Moderne Rasterverfahren können AM- und FM-Raster kombinieren. Diese Raster bezeichnet man als "Hybrid-Raster". Kombination der FM-und der AM-Rastertechnologie. Anwendung der FM-Rastertechnologie in den Lichtern und Schatten. Anwendung der AM-Rastertechnologie in den Mitteltönen. Ermöglicht stufenlosen Übergang von einer zur anderen Rastertechnologie. Umschlagpunkt wird berechnet, ab dem die amplitudenmodulierte Rasterung keinen Vorteil mehr bringt.

Siehe auch: Druckraster, Rasterdaten, Moiré-Effekt, Streustrahlenraster

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