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Quotenregelung
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Die Quotenregelung ist eine Verteilungsregel, bei der Güter, Ämter, Rechte, Funktionen o. Ä. nach einem bestimmten Verteilungsschlüssel vergeben werden. Eine Quotenregelung wird meist dann eingesetzt, wenn durch die freie Verteilung ein ungewolltes Ungleichgewicht entstanden ist.
Kritiker halten Quotenregelungen zur Behebung eines Ungleichgewichts für problematisch, da sie Diskriminierung konservieren können. Die Logik soll folgende sein: Wenn jemand durch eine Quotenregelung zu einem bestimmten Recht gekommen ist, wird unterstellt, dass diese Person nicht aufgrund ihrer Qualifikation, sondern wegen der Begünstigung durch die Quotenregelung zu ihm gelangt ist.
In deutschen Parteien wie bei den Bündnis 90/Die Grünen, der Linkspartei und bei der SPD ist ein bestimmter Männer- bzw. Frauenanteil in der Satzung geregelt. Eine solche Geschlechterquotierung, meist als Frauenquote, ist umstritten, da sie einerseits die Gleichberechtigung des Grundgesetzes von Mann und Frau durchsetzen soll, andererseits aber dem Demokratie- und Gleichberechtigungsgebot desselben Grundgesetzes widerspreche.
In der EU bestehen Quotenregelungen, um Ungleichverteilungen auszugleichen oder Überproduktionen zu sanktionieren. So existiert seit 1984 eine Milchgarantiemengenregelung, die den EU-Staaten bestimmte Quoten für die Milchproduktion zuweist, deren Überschreitung durch eine Abgabe sanktioniert wird.
Häufig wird auch eine Radioquote diskutiert bzw. praktiziert. Diese soll den Anteil von Liedern bestimmter Sprachen oder Herkunftsländer am Gesamtangebot der Länder regeln.
Siehe auch
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