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Predator (Drohne)
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Die Predator ist eine Drohne, entwickelt von General Atomics Aeronautical Systems Incorporated für die US Air Force. Die Standardcrew besteht aus 55 Personen für einen 24-stündigen Einsatz. Für den eigentlichen Einsatz werden jeweils ein Pilot und zwei Sensoroperatoren benötigt.
Die Steuerung erfolgt über eine Bodenstation, die mittels 6,25-Meter-Ku-Band-Satellitenverbindung und C-Band-Funk mit der Predator in Verbindung steht.
Ausgestattet ist diese Drohne mit TV-Kamera für Tagsicht sowie Infrarotkamera für Schlechtwetter- und Nachtsicht und einem Synthetic Aperture Radar.
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RQ-1 Predator
Sie dient der taktischen Luftaufklärung, Luftüberwachung und Zielerfassung und wird von der 11. und 15. Aufklärungsstaffel der US Air Force in Indian Springs, Nevada betrieben. Für Start und Landung dieser Drohne, welche immerhin die ungefähre Größe einer Cessna 172 besitzt, wird eine 1,5 km lange Piste benötigt.
2002 wurde eine dieser Drohnen von einer irakischen Mig 25 abgeschossen.
MQ-1 Predator
Im so genannten Krieg gegen den Terror, insbesondere anlässlich der Suche nach Osama bin Laden in Afghanistan, stand das US-Militär vor dem Problem, dass zwischen der Zielerkennung und dem angeforderten Luftschlag oft Stunden vergingen. Naheliegend war deshalb, dass die Drohne selbst den Luftschlag ausführen können müsste. Aus dieser Anforderung ging die MQ-1 Predator hervor.
M steht für Multi-Role, das Q für unbemanntes Flugzeug. Diese Version kann Ziele nicht nur erkennen und beobachten, sondern auch zu deren Bekämpfung eingesetzt werden. Die Ausstattung umfasst ein zusätzliches multispektrales Zielsystem, mit dem zwei mitgeführte AGM-114 Hellfire-Raketen per Lasermarkierung ins Ziel gelenkt werden können.
Damit handelt es sich bei der MQ-1 Predator um das erste unbemannte 'Kampfflugzeug' und sie stellt somit einen Meilenstein in der militärischen Flugzeugentwicklung dar, welche durch die MQ-1 eine neue Richtung erhält.
Die MQ-1 Predator wird von der 17. Aufklärungsschwadron der US-Luftwaffe in Indian Springs, Nevada betrieben. Einheiten werden für die Terrorbekämpfung in die Dienste der CIA abkommandiert.
Bislang wurden drei Einsätze des Predator zum gezielten Töten von Menschen bekannt. Während des Krieges in Afghanistan wurde am 7. Februar 2002 ein Autokonvoi beschossen, in dem Osama bin Laden vermutet worden war. Er befand sich nicht unter den dabei Getöteten. Am 3. November 2002 wurde vom US-Geheimdienst CIA im Jemen ein Auto unter Beschuss genommen, wobei neben Ali Qaed Sinan al-Harthi, der als vermutlicher Drahtzieher des Anschlags auf die USS Cole (DDG-67) galt, noch fünf weitere mutmaßliche Al-Qaida-Mitglieder ums Leben kamen. Am 3. Dezember 2005 wurde mit Hilfe der MQ-1 ein so genanntes safehouse (ein als Privathaus getarntes Versteck) der Al-Qaida in Pakistan beschossen. Bei dem Angriff wurde Abu Hamsa Rabia, mutmaßlich Nummer 3 der Al-Qaida-Terror-Organisation, und vier weitere Männer getötet.
Technische Angaben
| Triebwerk: | Rotax 914-Vierzylinder-Motor mit einer Leistung von 101 PS |
| Länge: | 8,22 m |
| Höhe: | 2,10 m |
| Spannweite: | 14,8 m |
| Leergewicht: | 512 kg |
| Max. Startgewicht: | 1020 kg |
| Nutzlast: | 204 kg |
| Geschwindigkeit: | Durchschnittsgeschwindigkeit um 70 Knoten, max. bis zu 113 Knoten |
| Reichweite: | bis 400 Seemeilen (740 km) |
| Flughöhe: | bis 7620 m |
| Systemkosten: | 40 Millionen US-$ (1997) |
| Inventar: | 57 Stk. |
Weblinks
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