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Philippe Soupault

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Philippe Soupault (* 2. August 1897 in Chaville (Seine-at-Oise) bei Paris; † 12. März 1990 in Paris) war ein französischer Dichter und Schriftsteller.

Soupault machte in jungen Jahren die Bekanntschaft mit Marcel Proust und Apollinaire; durch letzteren lernte er 1917 André Breton und durch diesen Louis Aragon kennen. Zu dritt gründen diese die Zeitung "Litterature", die damals noch stark von dada beeinflusst ist (33 Nummern bis 1924).

Darin erschienen die ersten sogenannten automatischen Texte (ecriture automatique), beeinflusst durch Pierre Janet. Die von Philippe Soupault und André Breton gemeinsam verfassten automatischen Schreibversuche waren die ersten surrealistischen Texte überhaupt und erschienen 1921 in Buchform als "Les champs magnetiques" (Die magnetischen Felder).

Nach dem Zerfall der Pariser Dadaismusbewegung gehörte er zunächst zu der ab 1924 agierenden Surrealismus-Bewegung, entfernte sich aber von dieser durch seine zunehmend journalistische Betätigung und seiner Weigerung, die politische Wende der Gruppe zum Kommunismus mitzuvollziehen; außerdem schrieb er Romane, was bei den Surrealisten als verpönt galt, und wurde so 1927 aus der Gruppe ausgeschlossen; trotzdem betrachtete er sich bis zu seinem Lebensende als Surrealist. Er verfasste zahlreiche Romane, Essays und Gedichte.

Werke

Weblinks


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