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Petra Roth

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Bild:Petra Roth 2007.jpg
Petra Roth (2007) während einer Podiumsdiskussion der Frankfurter Rundschau

Petra Roth (* 9. Mai 1944 in Bremen) ist eine deutsche Politikerin der CDU. Sie ist gelernte Arzthelferin, verwitwet und hat zwei Söhne. Seit 1995 ist sie Oberbürgermeisterin von Frankfurt am Main.

Inhaltsverzeichnis

Politische Karriere

Nach ihrem Wegzug aus Bremen trat Petra Roth in Frankfurt am Main in die CDU ein. Petra Roth wurde in Frankfurt am Main zunächst Sozialbezirksvorsteherin und dann Mitglied der Stadtverordnetenversammlung. Von 1987 bis 1995 war sie Mitglied des Hessischen Landtages und von 1992 bis 1995 Parteivorsitzende der CDU Frankfurt.

Am 25. Juni 1995 konnte sie sich bei der Direktwahl zum Oberbürgermeister von Frankfurt gegen Amtsinhaber Andreas von Schoeler durchsetzen und wurde am 5. Juli 1995 als erste Frau Oberbürgermeisterin der Stadt Frankfurt.

In der Oberbürgermeisterwahl 2001 gewann sie erst in der zweiten Wahlrunde knapp gegen ihren Herausforderer, den damaligen Bürgermeister Achim Vandreike (SPD). Roth ist inzwischen die dienstälteste unter den Frankfurter Oberbürgermeistern der Nachkriegszeit.

Petra Roth wurde am 28. Januar 2007 mit 60,5% der Stimmen im ersten Wahlgang in ihre dritte Amtszeit wiedergewählt. Ihr aussichtsreichster Gegenkandidat Franz Frey (SPD) erhielt 27,5% der Stimmen.

Weitere Ämter und Funktionen

Der Deutsche Städtetag wählte sie im Jahre 2003 für zwei Jahre zur Präsidentin. Diese Funktion bekleidete Petra Roth bereits von 1997 bis 1999. Als ihr Nachfolger wurde am 2. Juni 2005 der Münchner Oberbürgermeister Christian Ude gewählt.

Zeitweise war Roth als mögliche Nachfolgerin von Johannes Rau für das Amt des Bundespräsidenten im Gespräch.

Kraft ihres Amtes ist Roth auch Aufsichtsratsvorsitzende des Rhein-Main-Verkehrsverbundes.

Ehrungen

2001 wurde sie für ihre Verdienste um die deutsch-französische Freundschaft zum Offizier der französischen Ehrenlegion ernannt.

Am 21. Mai 2005 wurde sie von der Universität Tel Aviv mit der Ernennung zum "Doctor philosophiae honoris causa" für ihre Freundschaft mit Israel und vor allem für ihre Förderung der akademischen und kulturellen Beziehungen zwischen den Partnerstädten Tel Aviv und Frankfurt am Main ausgezeichnet.

Weblinks

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