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Pasewalk

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Wappen Deutschlandkarte
Bild:Pasewalk-Wappen.PNG
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Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Uecker-Randow
Koordinaten: Koordinaten: 53° 30′ N, 14° 0′ O53° 30′ N, 14° 0′ O
Höhe: 15 m ü. NN
Fläche: 54,99 km²
Einwohner: 11.959 (29. Juni 2006)
Bevölkerungsdichte: 217 Einwohner je km²
Postleitzahl: 17309
Vorwahl: 03973
Kfz-Kennzeichen: UER
Gemeindeschlüssel: 13 0 62 043
Adresse der
Stadtverwaltung:
Haußmannstraße 85
17309 Pasewalk
Webpräsenz:
Bürgermeister: Rainer Dambach (parteilos)
Lage der Kreisstadt Pasewalk im Landkreis
Bild:Pasewalk in UER.png
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Pasewalk ist die Kreisstadt des Landkreises Uecker-Randow in Mecklenburg-Vorpommern und Verwaltungssitz des Amtes Uecker-Randow-Tal für 15 umliegende Gemeinden, selbst aber nicht amtsangehörig.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Pasewalk liegt am Ostufer der mittleren Uecker zwischen Ueckermünder Heide im Norden und Uckermark im Süden. 20 km östlich von Pasewalk befinden sich Bahn- und Straßengrenzübergänge nach Polen.

Zu Pasewalk gehören der Stadtteil Pasewalk-Ost und der Ortsteil Friedberg.

Nachbargemeinden

Im Uhrzeigersinn (von Norden beginnend): Viereck, Krugsdorf, Zerrenthin, Polzow, Fahrenwalde, Züsedom, Rollwitz, Papendorf, Schönwalde und Jatznick.

Geschichte

Pasewalk wurde erstmalig 1121 als wehrhafte Burg genannt und kam 1250 unter brandenburgische Herrschaft. Vermutlich 1251 wurde Pasewalk das Stadtrecht verliehen und erstmals 1276 urkundlich als Stadt erwähnt. 1464 gehörte die Stadt zum Herzogtum Pommern.

Im Dreißigjährigen Krieg wurde Pasewalk 1630 von schwedischen Truppen gebrandschatzt und mit dem Westfälischen Frieden 1648 Schwedisch-Vorpommern zugeordnet. Nach dem Nordischen Krieg kam die Stadt 1720 zu Preußen und gehörte bis 1945 zur Provinz Pommern.

1863 erhielt Pasewalk Anschluss an das Eisenbahnnetz.

Nach einer Gasverletzung mit kurzzeitiger Erblindung wurde 1918 Adolf Hitler als 29jähriger Soldat in das Lazarett Pasewalk verlegt, wo er die Kapitulation Deutschlands im Ersten Weltkrieg erlebte. Die mit der Sehstörung einhergehenden auffälligen psychischen Reaktionen führten dazu, dass Hitler im Militärspital Pasewalk dem Chefpsychiater Edmund Forster übergeben werden musste.

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt am 15. April 1945 zu 80 % zerstört. Nach Kriegsende kam Pasewalk zum Land Mecklenburg-Vorpommern und wurde 1950 Verwaltungssitz des neuen gleichnamigen Kreises, der im Zuge der Auflösung der Länder in der DDR Teil des Bezirks Neubrandenburg wurde. Seit 1990 wieder zum neukonstituierten Bundesland Mecklenburg-Vorpommern gehörig, wurde die Stadt 1994 Verwaltungssitz des neuen Landkreises Uecker-Randow.

Politik

Wappen

Das Wappen Pasewalks besteht aus 3 roten Greifen, die sich dreiecksförmig auf blauem Hintergrund befinden. Die Greifen sind möglicherweise Huldigung gegenüber den Pommernherzögen Bogislaw V., Barnim V. und Wartislaw V.

Blasonierung: „In Blau drei (2:1) rote Greifenköpfe mit geöffnetem goldenem Schnabel und ausgeschlagener roter Zunge.“

Partnerstädte

Sehenswürdigkeiten

  • Sankt-Nikolai-Kirche, älteste Kirche der Stadt, erbaut im 13. Jahrhundert.
  • Sankt-Marien-Kirche, dreischiffige Hallenkirche aus dem 14. Jahrhundert.
  • Sankt-Otto-Kirche, 1885 im neugotischen Stil erbaut.
  • Mittelalterliche Stadtmauer mit Mühlentor und Prenzlauer Tor sowie dem Pulverturm und dem „Kiek in de Mark“. Im Prenzlauer Tor ist das städtische Museum untergebracht.

Kulturelle Institutionen

  • Kulturforum „Historisches U“, Veranstaltungsstätte für Konzerte, Theater, Tanzvorführungen, Kabarett, Lesungen, Ausstellungen, Tagungen und Messen.

Verkehrsanbindung

Pasewalk ist über die Anschlussstellen Pasewalk - Nord und Pasewalk - Süd mit der A 20 verbunden. Die B 104 verbindet die Stadt mit Neubrandenburg im Westen und dem Grenzübergang Linken nach Polen im Osten. Die B 109 verbindet die Stadt aus Norden kommend mit den Hansestädten Anklam und Greifswald und führt im Süden weiter bis Berlin.

In Pasewalk kreuzen sich die Eisenbahnstrecken Stralsund - Berlin und Lübeck - Stettin.

Durch die Stadt führt der Radfernweg Berlin-Usedom.

Persönlichkeiten

Fussballvereine

  • Pasewalker FV (Verbandsliga Mecklenburg-Vorpommern) 5. Liga Deutschlands
  • SV Pommern Pasewalk (Kreisliga Uecker-Randow) 9. Liga Deutschlands

Literatur

  • Carsten Plötz: Pasewalk 1848-1945. Ein Jahrhundert vorpommerscher Stadtgeschichte, 1999 (Nachdruck 2005)
  • Adolf von Winterfeld: Geheimnisse einer kleinen Stadt. Ein Pasewalkroman, 1863 (Nachdruck 2000)
  • Wolfgang Brose et.al: Pasewalk. Eine vorpommersche Stadt. Bilder aus sieben Jahrhunderten, 1993
  • Horstmann, Bernhard: Hitler in Pasewalk Die Hypnose und ihre Folgen[1] [2]

Weblinks

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