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Parteienzersplitterung
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Die Parteienzersplitterung in der Weimarer Republik wird häufig mitverantwortlich gemacht für den Untergang dieser ersten Demokratie auf deutschem Boden. Durch das in der Weimarer Verfassung festgelegte Verhältniswahlrecht und das Fehlen einer 5-Prozent-Klausel, wie sie in der Bundesrepublik Deutschland gilt, gelang es vielen kleinen und kleinsten Parteien in den Reichstag einzuziehen. Das Finden von parlamentarischen Mehrheiten für die Regierungsbildung und für die Entscheidungsfindung im Gesetzgebungsverfahren wurde auf diese Weise erschwert.
Die neuere Forschung zur Weimarer Republik relativiert inzwischen die Bedeutung dieser Parteienzersplitterung für den Untergang der Weimarer Republik und rückt andere Aspekte in den Vordergrund.
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