Das Fotonexus-Wiki befindet sich im Testbetrieb.
Pariser Vorortverträge
Aus Fotonexus.
Pariser Vorortverträge ist ein gemeinsamer Oberbegriff für die Friedensverträge der alliierten und assoziierten Siegermächte des Ersten Weltkrieges mit den unterlegenen Mittelmächten. Die Verträge wurden in der Folge der Pariser Friedenskonferenz 1919 ausgehandelt. Sie beendeten damit formal den Ersten Weltkrieg. Die Bezeichnung Pariser Vorortverträge rührt von dem Umstand her, dass jeder der Verträge in einem anderen Vorort von Paris ausgehandelt wurde.
Die Verträge enthalten nicht nur für die jeweiligen Kriegsgegner spezifische Punkte, sondern auch je gleichlautend die Satzungen des Völkerbunds und der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO).
Die einzelnen Verträge sind:
- Vertrag von Versailles mit Deutschland, unterzeichnet am 28. Juni 1919
- Staatsvertrag von Saint-Germain-en-Laye mit der Republik Österreich, unterzeichnet am 10. September 1919
- Vertrag von Neuilly-sur-Seine mit Bulgarien, unterzeichnet am 27. November 1919
- Vertrag von Trianon mit Ungarn, unterzeichnet am 4. Juni 1920
- Vertrag von Sèvres mit der Türkei, unterzeichnet am 10. August 1920
Nach dem Verfall der Vielvölkerstaaten Österreich-Ungarn und der Türkei stellten diese Verträge einen Versuch zur Neuordnung Osteuropas dar.
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Pariser_Vorortvertr%C3%A4ge, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
