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Optimaten
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Als Optimaten (dt.: die Besten, Sing: Optimas) bezeichneten sich die Parteigänger des konservativen Adels und des Senats in der Römischen Republik. Die Optimaten waren aber keine Partei im modernen Sinne, sondern bezeichneten eine Methode, Politik zu machen: Ihre Ziele waren die Macht der Volkstribune einzuschränken und die Macht des Senats (das hieß zumeist: sich selbst) zu erweitern, der von den Adeligen als stabiler und sicherer als die Volksversammlung angesehen wurde. Ihre Gegner waren die novi homines (Männer deren Familien noch keinerlei politische Erfahrung hatten) und die Popularen, die eine andere Politik vertraten: Sie ließen nämlich Gesetze ohne Beteiligung des Senats allein durch die Volksversammlung beschließen. Die Optimaten dagegen rückten den Senat ins Zentrum der legitimen politischen Entscheidung.
Den Gipfel ihrer Macht erreichten sie unter der Diktatur Lucius Cornelius Sulla (81-79 v.Chr). Während seiner Herrschaft wurde der Senat von 300 auf 600 Männer aufgestockt und eine große Zahl von Popularen wurden mittels Proskriptionslisten ermordet. Nach Sullas Tod wurden jedoch viele ihrer Befugnisse wieder eingeschränkt.
Die Bezeichnungen Optimaten und Popularen tauchte zuerst in den Zeiten der Gracchischen Reformen ab 133 v. Chr. auf.
Herausragende Vertreter der Optimaten waren Sulla, Cato der Jüngere und Cicero (Interessanter Weise war Cicero ursprünglich auch ein novus homo und wurde deshalb auch nie voll von den Optimaten akzeptiert [1]).
Anmerkungen
- ↑ Everitt, Anthony (2001). Cicero. Random House.
Weblinks
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